Entspannte Lage an Bahnhöfen trotz Streik

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Um 18 Uhr will die GDL ihren Ausstand beenden - bis der Verkehr wieder gänzlich nach Fahrplan verläuft, wird es laut Bahn aber noch einige Zeit dauern.

ESSEN - An den Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen herrschte am Samstagmorgen trotz der Bahnstreiks ruhiger Betrieb. "Die Leute haben sich offensichtlich gut vorbereitet, die Lage ist entspannt", sagte eine Bahnsprecherin. Aufgrund des bundesweiten Streiks der Gewerkschaft GDL fallen rund zwei Drittel der Züge im Nah- und Fernverkehr aus.

Um 18 Uhr will die GDL ihren Ausstand beenden - bis der Verkehr wieder gänzlich nach Fahrplan verläuft, wird es laut Bahn aber noch einige Zeit dauern. Viele Fahrgäste stiegen auf andere Verkehrsmittel um. Bundesweit profitierten vor allem Fernbuslinien und Mitfahrzentralen von dem Ausstand der Lokführer.

"Am Sonntag ist auf jeden Fall noch mit Einschränkungen zu rechnen", sagte die Bahnsprecherin. Vor allem der Fernverkehr werde wohl noch stärker von Ausfällen betroffen sein. Im Nahverkehr werde sich der Bahnverkehr im Laufe des Sonntags dagegen schrittweise normalisieren. Die Sonderzüge für die Spiele der Fußball-Bundesliga fallen wieder aus. Die Fans müssen auf Busse oder das Auto umsteigen oder mit den noch verkehrenden regulären Zügen zum Ziel kommen. Fußball-Bundesligist Schalke 04 bot seinen Fans einen von Sponsoren finanzierten Bustransfer zum Auswärtsspiel nach Freiburg an. - lnw

Quelle: wa.de

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