Entscheidung über Loveparade-Verfahren im kommenden Jahr

DUISBURG - Nach wiederholten Verzögerungen könnte im kommenden Sommer die Entscheidung über die Eröffnung eines Strafprozesses um die Duisburger Loveparade-Katastrophe fallen. Die Staatsanwaltschaft habe beanstandete oder fehlende Dokumente nachgereicht, bestätigte hat ein Sprecher des Duisburger Landgerichts am Donnerstag.

Nach wiederholten Verzögerungen könnte im kommenden Sommer die Entscheidung über die Eröffnung eines Strafprozesses um die Duisburger Loveparade-Katastrophe fallen. Die Staatsanwaltschaft habe beanstandete oder fehlende Dokumente nachgereicht, bestätigte hat ein Sprecher des Duisburger Landgerichts am Donnerstag.

Unter anderem sei das zentrale Gutachten eines britischen Sachverständigen neu übersetzt worden. Sollten die Richter im kommenden Jahr die Eröffnung des Hauptverfahrens verfügen, könnte der Prozess in der zweiten Jahreshälfte 2015 beginnen. Vor viereinhalb Jahren waren bei der Loveparade 21 Menschen ums Leben gekommen. Die Staatsanwaltschaft hat zehn Beteiligte angeklagt. Zeitungen der Funke-Mediengruppe hatten zuvor berichtet.

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Übersetztes Loveparade-Gutachten angezweifelt (20.11.14)

Loveparade-Prozess: Beweismaterial vergessen (29.10.14)

Anklage im Loveparade-Prozess wankt (23.10.14)

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

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