Ehemaliges Hotel in Bielefeld nimmt Flüchtlinge auf

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Symbolbild

Bielefeld - Sauna, Kegelbahn, Schwimmbad: In Bielefeld will das Land Nordrhein-Westfalen ab September in einem dann ehemaligen Vier-Sterne-Hotel rund 500 Flüchtlinge unterbringen. Das bestätigte der Sprecher der Bezirksregierung Arnsberg am Montag.

Allerdings seien alle Luxus-Bereiche des bis dahin schließenden Hotels für die Gäste nicht zugänglich. "Für uns ist wichtig, dass das Haus über möglichst viele Einheiten mit eigenen Toiletten und Bad verfügt. So bleibt die Intimsphäre für die Flüchtlinge gewahrt", sagte Sprecher Christoph Söbbeler.

Für die Bezirksregierung spiele es dabei keine Rolle, dass das Gebäude ein Hotel sei. Genau wie bei ehemaligen Krankenhäusern sei die Infrastruktur mit Küchen und Speiseräumen entscheidend bei der Auswahl. Ein weiterer Pluspunkt: Das Hotel liegt in Bielefeld verkehrsgünstig an der Autobahn A2. Neben Dortmund-Hacheney und im Kreis Siegen-Wittgenstein betreibt das Land Nordrhein-Westfalen in Bielefeld die dritte Erstaufnahme-Einrichtung.

Flüchtlinge, die von dort weiterverteilt werden, hätten kurze Wege. In dem ehemaligen Hotel, umgebaut zu einer sogenannten Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE), sollen die Gäste im Anschluss an die Zeit in der Erstaufnahme zwei bis drei Wochen bleiben. Der Betreiber hatte das Haus für diesen Zweck angeboten, weil er aus Altersgründen den Hotelbetrieb einstellt. - dpa

Quelle: wa.de

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