Millionen veruntreut: Klinik-Buchhalterin zu Haftstrafe verurteilt

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Die ehemalige Chefbuchhalterin des Marienhospitals Bottrop ist zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Essen - Weil sie fast vier Millionen Euro für sich abgezweigt hat, ist die ehemalige Chefbuchhalterin des Marienhospitals Bottrop zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Die 34-Jährige hatte die Taten vor dem Essener Landgericht gestanden.

Die einzelnen Buchungen waren zwischen 2009 und 2014 als Rückzahlungen an Krankenkassen und Privatpersonen getarnt gewesen. Im Prozess hatte die Angeklagte erklärt, dass sie sich finanziell absichern wollte.

Gegen ihren Ehemann, der ebenfalls in der Buchhaltung der Klinik tätig war, wurden am Freitag zwei Jahre Haft auf Bewährung verhängt. Um nicht aufzufallen, hatte die Angeklagte E-Mails und Überweisungslisten gefälscht. Außerdem benutzte sie fremde Passwörter.

So konnte das Vieraugenprinzip umgangen werden.

"Sie haben die Schwachstellen des Systems erkannt und systematisch ausgenutzt", sagte Richter Oliver Greff in der Urteilsbegründung. - dpa

Quelle: wa.de

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