E-Book-Reader – das ist wichtig beim Kauf

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Mit einem E-Book-Reader geht Ihnen die Urlaubslektüre nie aus – mehrere hundert Bücher lassen sich auf einem Gerät speichern.

Ob am Strand oder im Zug – E-Book-Reader sind eine leichte und handliche Alternative zum Buch. Lesen Sie hier, worauf Sie achten sollten, bevor Sie sich für ein Modell entscheiden.

Immer mehr Menschen greifen heute zum praktischen E-Book-Reader. Fast zwei Millionen Deutsche schätzen laut Focus-Online die digitalen Lesegeräte. Noch sind es überwiegend Männer, die auf Kindle, Kobo oder Tolino umgestiegen sind. Bei den Vorteilen gegenüber gedruckten Büchern sind sich die Liebhaber von Readern einig:

  • E-Book-Reader wiegen nur wenige 100 Gramm.
  • Mehr als 1.000 elektronische Bücher passen auf ein Gerät.
  • E-Books sind preiswerter als Bücher, da Kosten für Druck und Vertrieb wegfallen.
  • Neue elektronische Bücher laden Sie bequem in Online-Shops herunter.

Aktuelle E-Book-Reader im Test

Wer einen E-Book-Reader kaufen will, hat eine große Auswahl an verschiedenen Lesegeräten. Erkundigen Sie sich im Internet bei Fachmagazinen wie Computerbild oder Chip, welche Modelle ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten, und lesen Sie Pressestimmen zu Neuerscheinungen.

Stiftung Warentest stellt in der Juni-Ausgabe 2013 die Ergebnisse eines aktuellen Tests vor. Die Geräte wurden unter anderem auf ihre Handhabung, Display-Qualität und Akkulaufzeit getestet. Der Kindle von Amazon schnitt dabei am besten ab – vor den Geräten Tolino Shine und Kobo Glo. Allerdings hat der Kindle einen entscheidenden Nachteil: Damit können Sie nur Bücher aus dem Shop von Amazon lesen. Mit anderen Geräten binden Sie sich nicht an einen bestimmten Shop, da die meisten das für E-Books gängige ePub-Format erkennen.

Tipps zum Kauf eines E-Book-Readers

  • Handlichkeit: Achten Sie darauf, dass das Gerät gut in Ihrer Hand liegt. Schließlich werden Sie es viele Stunde beim Lesen halten.
  • Gewicht: Der E-Book-Reader sollte möglichst leicht sein. Manche Geräte bringen nur rund 200 Gramm auf die Waage. Legen Sie Wert auf eine längere Akkulaufzeit, wird das Gerät etwas schwerer ausfallen. Denn Sie benötigen einen größeren Akku, der mehr wiegt.
  • Bildqualität: Stellen Sie fest, ob der Kontrast zwischen Text und Hintergrund für Sie ausreicht. Eine besonders gute Bildqualität bieten etwas teurere Geräte mit 1024x758 Pixel. Erkundigen Sie sich, ob der Reader über ein E-Ink-Display verfügt. Dann ist die Schrift gestochen scharf auf dem Bildschirm zu sehen – auch bei direkter Sonneneinstrahlung, etwa am Strand.
  • Beleuchtetes Display: Wollen Sie Ihren E-Book-Reader auch bei Dämmerlicht und im Dunkeln ohne zusätzliche Lampe nutzen, sollte eine Hintergrundbeleuchtung integriert sein.
  • Akkulaufzeit: Geräte mit E-Ink-Technologie benötigen nur beim Umblättern Strom. Deshalb hält eine Akkuladung bei solchen Readern besonders lange. Bis zu 10.000 Seiten können angezeigt werden – das entspricht einer durchgehenden Laufzeit von mehr als sieben Tagen.
  • Bedienung: Einige der Lesegeräte bedienen Sie direkt auf dem Touch-Display. Mit einer Wischgeste blättern Sie um. Wollen Sie zu einer Seite springen und eine Zahl eintippen, erscheint eine Eingabe-Tastatur auf dem Display. Andere Lesegeräte verfügen über Tasten und Sie müssen nicht mit den Fingern über das Display fahren. Probieren Sie aus, was Ihnen mehr zusagt.
  • Speicher: Die Größe des Speichers spielt heute eine geringe Rolle, auch wenn viele Hersteller noch damit werben. Auf einem Speicher von einem Gigabyte haben rund 1.000 E-Books Platz. Bei einigen Anbietern können Sie Ihre elektronischen Bücher sogar direkt in der Cloud verwalten.

Quelle: wa.de

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