Kritik an Bürger in Duisburg

Ruhrgebiet: Corona-Krisenstabsleiter mit dringendem Appell: "Ich würde es mir zweimal überlegen"

Seit den Coronavirus-Lockerungen ist die Innenstadt von Duisburg wieder voller. Jetzt warnt der Krisenstableiter der Stadt vor dem lockeren Umgang mit der neu gewonnenen Freiheit (Symbolbild).
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Seit den Coronavirus-Lockerungen ist die Innenstadt von Duisburg wieder voller. Jetzt warnt der Krisenstabsleiter der Stadt vor dem lockeren Umgang mit der neu gewonnenen Freiheit (Symbolbild).

Wegen des Coronavirus appelliert der Krisenstabsleiter aus Duisburg an die Bürger der Stadt. Er warnt dringend vor Geburtstagsfeiern.

  • Der Krisenstabsleiter der Stadt Duisburg appelliert an die Bürger der Stadt.
  • Diese sollen sich weiter pflichtbewusst verhalten und die Lockerungen nicht ausreizen.
  • In der Ruhrgebietsstadt Duisburg gibt es überdurchschnittlich viele Infizierungen mit dem Coronavirus.

Duisburg - Auch wenn sich die Ausbreitung des Coronavirus* verlangsamt, ist die Pandemie immer noch nicht vorbei. Das macht jetzt auch noch einmal die Warnung des Krisenstabsleiters aus Duisburg deutlich, der nun sogar vor Geburtstagsfeiern warnt, berichtet RUHR24.de*.

Großstadt

Duisburg

Fläche

232,8 km²

Höhe

31 Meter

Einwohnerzahl

498.182 (Stand Juni 2019)

Vorwahl

0203

Hochschulen und Universitäten

Universität Duisburg-Essen, Alte Universität Duisburg, Gerhard Mercator Universität

Coronavirus in Duisburg: Krisenstabsleiter Martin Murrack appelliert an die Bürger der Stadt

Martin Murrack, Krisenstableiter der Ruhrgebietsmetropole, warnt nun die Bürger und Bürgerinnen der Stadt Duisburg, weiter vorsichtig im Umgang mit anderen Menschen zu sein. "Die steigenden Infektionszahlen stimmen mich besorgt. Beim Gesundheitsamt stellen wir aktuell fest, dass die massive Zunahme von Kontakten die Nachverfolgung immer erschwert", so Murrack (alle Nachrichten aus dem Ruhrgebiet bei RUHR24*).

Viele der Infizierten würden mittlerweile über 30 Kontaktpersonen der Kategorie 1 beim Gesundheitsamt angeben. Diese telefonisch ausfindig zu machen, würde jedoch oft zu lange dauern.

Keine Geburtstagsfeiern trotz Corona-Lockerungen? Krisenstabsleiter der Stadt Duisburg warnt

Eine schnelle Kappung des Infektionsweges würde dadurch immer schwerer werden. Obwohl vermutlich jeder froh sein wird, immer mehr Freiheiten von der Regierung wieder zurückzubekommen, dürfe man nicht unvorsichtig werden - schließlich sei das Virus immer noch da.

"Nach der aktuellen Coronaschutzverordnung ist nach wie vor jeder dazu verpflichtet, sich so zu verhalten, dass von ihm kein vermeidbares Infektionsrisiko ausgeht. Ich bitte deswegen alle Duisburger, sich zweimal zu überlegen, ob eine Geburtstagsfeier mit vielen Menschen gerade wirklich richtig ist", appelliert Krisenstabsleiter Martin Murrack (alle Infos im Coronavirus-Ticker bei RUHR24*).

Mittlerweile hat auch der Leiter des Gesundheitsamts in Dortmund Rückkehrer aus dem Urlaub vor dem Coronavirus gewarnt.

Ruhrgebiet: Überdurchschnittlich viele Corona-Infizierte in Duisburg

Gerade im privaten Bereich würde gelten, dass man nicht alles ausschöpfen sollte, was erlaubt ist. Wenn man nun drastische Maßnahmen verhindern möchte, sollte man jetzt innehalten und wieder mehr Vorsicht walten lassen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Duisburg.

In Duisburg gibt es überdurchschnittlich viele Infizierte mit dem Coronavirus. Vor allem die Rückverfolgung der Kontakte seien daher besonders schwer (Symbolbild).

Derzeit leben in Duisburg 179 Menschen mit dem Coronavirus (Stand 8. Juli) - das ist zwar ein leichter Rückgang im Vergleich zu Montag (195 Infizierte), aber dennoch ist die Zahl vergleichsweise hoch. Insgesamt haben sich in Duisburg 1623 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt, davon gelten 1387 als Genesen. 57 Menschen sind an der Krankheit bereits gestorben. *RUHR24.de ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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