Rotlicht-Skandal: Freispruch für Prostituierte

DÜSSELDORF - Im Prozess um den Düsseldorfer Rotlichtskandal ist ein erstes Urteil verkündet worden: Eine Prostituierte wurde freigesprochen. Ihr habe keine Tatbeteiligung nachgewiesen werden können, sagte eine Sprecherin des Düsseldorfer Landgerichts.

In Düsseldorfer Bordellen sollen Freier mit K.o.-Tropfen betäubt und anschließend ihre Kreditkarten geplündert worden sein. In dem seit Juli 2013 laufenden Mammutprozess sind nun noch fünf Personen aus dem Rotlichtmilieu angeklagt.

Die Anklage listet - in wechselnder Beteiligung - die Vorwürfe Betrug, schwere Körperverletzung, Vergiftung, räuberische Erpressung und Raub auf.

Die Stadt Düsseldorf hatte die Rotlicht-Betriebe im Juli 2012 für mehrere Monate geschlossen, sie konnten erst mit neuer Geschäftsführung wieder öffnen.

Zeitweise saßen neun Beschuldigte in Untersuchungshaft. Die Kredit- oder Scheckkarten der Freier sollen in einigen Fällen bis ans Limit belastet und mehrere zehntausend Euro abgebucht worden sein. - dpa

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

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