Zollhund Jacky bringt großen Fang

Drogen-Schmuggel im BH: Marihuana und Kokain für 50.000 Euro bei Bad Sassendorf beschlagnahmt

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Bewies ein gutes Näschen: Zollhund Jacky. 

Bad Sassendorf - Bei einer Kontrolle am vergangenen Mittwoch gelang Zollbeamten auf dem A 44-Rastplatz Lohner Klei ein großer Fang: Ein Paar schmuggelte Marihuana und Kokain im Wert von 50.000 Euro. Das Rauschgift fanden die Beamten unter anderem im BH der Frau und in der Hose des Mannes. 

Am Mittwochnachmittag fiel den Zollbeamten der Kontrolleinheit Lippstadt/Paderborn einen Pkw ins Auge. Sie forderten den Fahrer auf, ihnen zu folgen - eine Kontrolle auf dem Autobahnrastplatz Lohner Klei in Bad Sassendorf stand an. 

Der 51 Jahre alte Fahrer und seine 34-jährige Beifahrerin gaben an, aus den Niederlanden nach Baunatal unterwegs zu sein. Dort sei ein Besuch bei Freunden geplant. Standardmäßig wurden beide gefragt, ob sie verbotene Gegenständen oder Drogen mit sich führen würden. "Diese Frage verneinten sie", erklärte der Zoll. 

Nervosität des Fahrers verrät den Schmuggel

Jedoch habe der Fahrer sichtlich nervös gewirkt, "daher kam Zollhund Jacky zum Einsatz." Der Hund zeigte dabei großes Interesse an den beiden Reisetaschen im Kofferraum des Fahrzeugs. Fünf Kilogramm Marihuana, die in vier Plastiktüten eingeschweißt waren, kamen anschließend zum Vorschein. 

Grund genug für die Ermittler, jetzt ganz genau hinzusehen: Bei der körperlichen Durchsuchung der Reisenden entdeckten die Zöllner im BH der Beifahrerin und in der Hosentasche des Fahrers jeweils noch ein Gramm Kokain. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt. Die beiden mutmaßlichen Rauschgiftschmuggler wurden vorläufig festgenommen. 

Das sagen die Ermittler

„So konnte erfolgreich verhindert werde, dass diese illegalen Drogen mit einem Schwarzmarktwert von gut 50.000 Euro an einen möglichen Drogenkonsumenten weiterverkauft werden“, kommentiert Kirsten Schüler, Pressesprecherin des Hauptzollamts Bielefeld, den Aufgriff ihrer Kollegen. 

Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Arnsberg.

Quelle: wa.de

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