Rheinschwimmer strotzt vor Tatendrang

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VILLINGEN-SCHWENNINGEN - Rund drei Monate, nachdem Andreas Fath durch den Rhein geschwommen ist, geht es für den Professor nun erst richtig los. Der Chemiker hält Vorträge, forscht an der Hochschule in Villingen-Schwenningen, will ein Buch schreiben und plant, Gewässer zu untersuchen - etwa in Indien.

Zumindest an seinem Campus ist er dank der Aktion inzwischen zu einer kleinen Berühmtheit geworden: "Ich werde schon angesprochen, wenn ich auf den Hof fahre", sagte der 49-Jährige.

Er habe alle Ziele erreicht, die er sich vor dem Sprung in den rund 1230 Kilometer langen Fluss gesetzt hatte. Von Spendengeldern konnte er zwei Analysegeräte für die Hochschule kaufen. Mit ihnen will er ein elektromagnetisches Verfahren zur Säuberung von Wasser weiter erforschen.

"Wasser ist ein Kreislauf, wir haben nur das eine." Mit seiner Aktion hatte er genau darauf aufmerksam machen wollen und dem Rhein beim Schwimmen Wasserproben entnommen. Die Analyse ergab, dass sich in dem Gewässer zahlreiche Chemikalien finden, ihre Konzentration aber keine Grenzwerte überschreitet.

Folgt auf die wissenschaftliche Exkursion bald eine nächste? Wahrscheinlich erst mal nicht, sagte Fath. "Ausgeschlossen ist für mich aber nichts."

Quelle: wa.de

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