Soko der Dortmunder Polizei beobachtet Rechte

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DORTMUND - Nach Einschüchterungen von Rechtsextremisten gegen Dortmunder Bürger, Asylbewerber und Journalisten hat die Dortmunder Polizei eine neue Sonderkommission "Rechts" eingerichtet.

Ziel sei es, den Ermittlungs- und Kontrolldruck auf die rechte Szene dauerhaft hoch zu halten, kündigte Polizeipräsident Gregor Lange am Freitag an. "Wir werden es nicht hinnehmen, dass die Rechtsextremisten ein Klima der Angst, Einschüchterung und Besorgnis erzeugen wollen."

In den vergangenen Monaten hatte es in Dortmund immer wieder Einschüchterungsaktionen und Drohungen von Rechtsextremisten gegeben. Unter anderem hatten Neonazis über Twitter und Facebook an Journalisten aus Dortmund Todesanzeigen mit ihrem Namen geschickt.

Vor einer Flüchtlingsunterkunft waren vermummte Rechtsextreme mit Fackeln aufmarschiert und hatten ausländerfeindliche Parolen gerufen. Eine Neonazi-Gruppe hatte eine Bürgerversammlung zur Flüchtlingsunterbringung massiv gestört und einen Polizisten verletzt. - epd

Quelle: wa.de

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