Dortmund und Airbnb einigen sich wegen Bettensteuer

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Airbnb rechnet ab Januar 2018 mit jeder Buchung bei einem Dortmunder Gastgeber die Bettensteuer in Höhe von 7,5 Prozent automatisch beim Gast ab und schüttet sie an die Stadt aus.

Dortmund - Im Streit um private Zimmervermietungen haben sich die Online-Plattform Airbnb und die Stadt Dortmund geeinigt.

Nach Angaben des Unternehmens rechnet Airbnb ab Januar 2018 mit jeder Buchung bei einem Dortmunder Gastgeber die Bettensteuer in Höhe von 7,5 Prozent automatisch beim Gast ab und schüttet sie an die Stadt aus.

Bislang mussten die Gastgeber die Bettensteuer von ihren privat reisenden Gästen kassieren und an die Stadt weiterreichen. Das hatte zu deutlichen Mängeln und Verwaltungsaufwand geführt. Laut Airbnb ist Dortmund die erste Stadt, die sich auf eine derartige Lösung eingelassen hat.

"Wir haben jetzt eine Steuergerechtigkeit. Und wenn es einen Weg gibt, diese zu erreichen, dann ist das ok", sagte Dortmunds Stadtsprecher Michael Meinders am Donnerstag. "Eine Vermietplattform wie Airbnb gehört zum urbanen Leben dazu. Sie ist ein Angebot, das vom Markt angenommen wird, dann müssen wir reagieren." 

Zur Zahl der Übernachtungen und der durch die Steuer eingenommenen Summe äußerte er sich nicht. Airbnb hat nach eigenen Angaben eine ähnliche Einigung mit bislang mehr als 310 Städten und Kommunen weltweit geschlossen. Auch in Deutschland gebe es weitere Gespräche, sagte Unternehmenssprecherin Isabelle Klot.

Quelle: wa.de

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