Tötungsdelikt in Dortmunder Innenstadt

Obduktion bestätigt massive Gewalteinwirkung gegen Frau (30) - Ehemann weiter unter Verdacht

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In Dortmund ist eine 

[Update, 17.34 Uhr] Eine 30-jährige Frau ist tot in einer Wohnung in der Dortmunder Innenstadt gefunden worden. Die Polizei hat den 41-jährigen Ehemann festgenommen. Es besteht der Verdacht eines Tötungsdelikts. Die Obduktion am Dienstag bestätigt, dass es eine Gewalteinwirkung gegen den Hals der Frau gab.

Dortmund - Die 30-jährige Mutter von vier Kindern war am Montagmorgen tot in einer Wohnung in Dortmund gefunden worden. Ihr 41-jähriger Ehemann stand schnell unter Verdacht, sie getötet zu haben. 

Nach der Obduktion der Leiche steht nun fest, "dass die 30-jährige Irakerin aufgrund massiver Gewalteinwirkung gegen ihren Hals verstorben ist", teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstagnachmittag mit. 

Der Beschuldigte - der 41-jährige Ehemann - wurde am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ antragsgemäß einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags. "Der 41-Jährige hat sich nicht zur Sache eingelassen, er lässt sich anwaltlich vertreten", heißt es weiter.

Ehemann wählt selbst den Notruf

Wie es am Montag in der ersten Pressemitteilung zu dem Fall hieß, hatte der Ehemann selbst den Notruf gewählt. 

"Aufgrund der Auffindesituation und der ersten Ermittlungsergebnisse besteht der Verdacht eines Tötungsdelikts", erklärten die Ermittler. 

Tötungsdelikt in Dortmund: Vermutlich Gewalteinwirkung gegen den Hals

Staatsanwalt Henner Kruse zufolge gehen sie davon aus, dass die Frau an Gewalteinwirkungen gegen den Hals starb, was sich am Dienstag nun bestätigte.

Weiter hieß es bereits am Montag, dass die Frau mit den vier Kindern des irakischen Paares in der Wohnung gelebt habe. Nach ersten Erkenntnissen hätten die Kleinen im Alter zwischen zwei und sieben Jahren die Tat nicht mitbekommen, sagte Kruse. 

Dortmund: Frau suchte in der Vergangenheit Schutz im Frauenhaus

Der Ehemann habe sich in den vergangenen zwei Wochen in der Wohnung mit aufgehalten. Die Frau hatte Kruse zufolge in der Vergangenheit wegen häuslicher Gewalt Schutz in einem Frauenhaus gesucht. 

In einer ersten Vernehmung habe der Mann von einem Streit gesprochen. Da er sich Schnittverletzungen zugefügt habe, sei er vorerst in ein Krankenhaus gekommen. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen. - dpa

Einen grausigen Fund hat die Feuerwehr kürzlich in Ibbenbüren bei einem Wohnhausbrand gemacht. Sie entdeckte eine Leiche. Doch es stand schnell fest: Der Mann (30) starb nicht beim Brand.

In einem anderen Fall wurde die Polizei alarmiert, weil Hundegebell nicht nachließ. Es stellte sich heraus: Eine 34-jährige Frau wurde erwürgt. Ihr Nachbar (59) steht unter Mordverdacht.

Quelle: wa.de

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