Bis 30 Zentimeter Neuschnee in Hochlagen möglich

Deutscher Wetterdienst warnt vor starkem Schneefall

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[Update, 16.10 Uhr] NRW - Nach dem gefährlichen Blitzeis vergangene Woche kommt jetzt viel Neuschnee: Mit starken Schneefällen ist in der Nacht zu Freitag und auch noch am Freitagmorgen zu rechnen.

In weiten Teilen Nordrhein-Westfalen erwarten die Wetterexperten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zehn bis 20 Zentimeter Neuschnee und haben am Donnerstagvormittag eine Wetterwarnung herausgegeben.

Die Unwetterzentrale und Wetterdienste warnen vor Unwetter. Das Tiefdruckgebiet nähert sich von Südwesten her. "Vor allem im Bergland müsse bei Sturm mit starken Schneeverwehungen gerechnet werden", warnt der Deutsche Wetterdienst weiter. In den Staulagen des Mittelgebirges sind sogar 30 Zentimeter Neuschnee in zwölf Stunden möglich.

Der Wetterdienst weißt darauf hin, dass böiger Wind und Schneefall Stromleitungen in Schwingungen versetzen könnten. Dies könne Strommasten stark belasten.

Checken Sie auf der NRW-Karte der Unwetterzentrale Ihren aktuellen Standort.

Am Freitagvormittag sollen die Schneefälle dann von Regen abgelöst werden. Die Temperaturen steigen im Tagesverlauf auf zwei bis vier Grad. Im Bergland bleibt es ausschließlich bei Schnee mit einer Durchschnittstemperatur von minus 1 Grad.

Bahn reduziert Höchstgeschwindigkeit

Die Deutsche Bahn hat angekündigt, dass sie wegen des angekündigten Wintereinbruchs die Höchstgeschwindigkeit der ICE-Züge im Fernverkehr auf 200 km/h reduzieren wird. Dadurch würden sich die Fahrzeiten zwischen 10 bis 20 Minuten verlängern. Betroffen ist davon in Nordrhein-Westfalen die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Köln und Frankfurt.

Lesen Sie hier den kompletten Warnlagebericht des Deutschen Wetterdienstes für Nordrhein-Westfalen.

Quelle: wa.de

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