Deutscher Schulpreis: Lüdenscheider Gymnasium unter den Besten

LÜDENSCHEID/BERLIN - Das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lüdenscheid ist einer von sechs Preisträgern des Deutschen Schulpreises 2014 der Robert-Bosch-Stiftung. Die Schule aus dem Märkischen Kreis erreichte einen mit 25.000 Euro dotierten zweiten Platz.

Der mit 100.000 Euro dotierte Hauptpreis wurde am Freitag in Berlin von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) an eine Mädchen-Realschule aus München vergeben. Das Lüdenscheider Gymnasium ist eine von fünf weiteren, mit jeweils 25.000 Euro für ihre vorbildliche Arbeit belohnten Schulen.

Hier gibt es den Live-Ticker zur Preisverleihung zum Nachlesen

Ein Großteil der knapp 700 Lüdenscheider Gymnasiasten verfolgte die Preisverleihung auf Großbild-Leinwänden in der Schule mit. "Dann brach ein euphorischer Jubel aus", sagte Schulsekretärin Dagmar von der Heyde.

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium wurde für die auf jeden Schüler individuell zugeschnittene Förderung unter dem Motto "Jeder ist besonders!" ausgezeichnet.

Dabei werden schon früh auch Schüler einbezogen, um am Nachmittag bei den Hausaufgaben zu helfen oder kleine Gruppen zu betreuen und ihr Wissen als Coach weiterzugeben.

Die Geschwister-Scholl-Schule war eine von insgesamt 28 Schulen aus NRW, die sich um den Preis beworben hatte. Das Preisgeld soll nach ersten Planungen zur Umgestaltung des Schulhofes genutzt werden.

Der Deutsche Schulpreis der Robert-Bosch-Stiftung wird seit 2006 vergeben. Erster Preisträger war die Grundschule Kleine Kielstraße in Dortmund. Für den Schulpreis 2014 hatten sich insgesamt 116 Schulen beworben.

Die weiteren diesjährigen Preisträger sind neben der Münchener Realschule und dem Lüdenscheider Gymnasium Schulen aus Hamburg, Frankfurt/Main, Kiel und München. - dpa

Quelle: wa.de

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