Streik ausgeweitet: Post zunehmend unter Druck

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[UPDATE 11.44 Uhr] Düsseldorf  - Bei der Deutschen Post in Nordrhein-Westfalen legen immer mehr Beschäftigte die Arbeit nieder. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi sind am Freitag weitere 1000 Postboten in den unbefristeten Streik getreten.

Betroffen seien ausgewählte Standorte in Köln, Düsseldorf, Dortmund, Herford, Bonn, Duisburg, Münster, Essen, Siegen und Hagen. Zudem finden ab 9 Uhr in sieben Städten regionale Kundgebungen statt, wie ein Verdi-Sprecher mitteilte.

Insgesamt beteiligen sich in NRW über 4500 Beschäftigte der Deutschen Post an den Arbeitsniederlegungen. Auslöser der Streiks ist die Ausgliederung von 49 regionalen Gesellschaften im Paketgeschäft.

Insgesamt rund 16.000 Beschäftigte im Streik

Bis zum Donnerstag befanden sich etwa 16.000 Post-Beschäftigte im Dauerstreik. Auslöser des Tarifstreits ist die Ausgliederung von 49 regionalen Gesellschaften im Paketgeschäft. Die dort rund 6000 Beschäftigten erhalten weniger Geld als ihre Kollegen im Mutterkonzern.

Verdi fordert unter anderem eine Rückkehr der Beschäftigten in den Haustarif. Das lehnt die Post strikt ab, sie will ihre Personalkosten deutlich senken und denen der Konkurrenz anpassen. - dpa

Quelle: wa.de

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