Zwei Detonationen in Düsseldorfer Hauseingängen

[Update, 14.30 Uhr] DÜSSELDORF - Zwei kleinere Explosionen, die sich in den 72 Stunden in Düsseldorfer Hauseingängen ereignet haben,  beschäftigen die Ermittler. Im ersten Fall ist klar, dass ein illegaler Böller gezündet wurde. Ein politischer Hintergrund wird ausgeschlossen.

In zwei Düsseldorfer Hauseingängen ist es in den vergangenen Tagen zu kleineren Explosionen gekommen. Nach der Detonation in einem Flur eines Wohn- und Geschäftshauses in der Nacht zum Montag wurde wenige Stunden später eine weitere Detonation bekannt. Diese habe sich bereits am frühen Sonntagmorgen in einem Mehrfamilienhaus in der Altstadt ereignet, sagte ein Polizeisprecher. In beiden Fällen wurde niemand verletzt.

Aus ermittlungstaktischen Gründen sei der erste Vorfall geheim gehalten worden. Es gebe Hinweise, dass die beiden Explosionen zusammenhängen, sagte er weiter. Ein politischer Hintergrund werde vorerst ausgeschlossen, ebenso organisierte Kriminalität. Eine Ermittlungskommission überprüfe nun "die Hintergründe im privaten Umfeld", so der Sprecher.

Den Angaben zufolge hatten Unbekannte in der Nacht zum Sonntag gegen ein Uhr im Flur eines Mehrfamilienhauses in der Düsseldorfer Altstadt einen großen illegalen Feuerwerkskörper gezündet. Dabei wurden einige Wohnungstüren beschädigt.

Eine Nacht später, fast zur selben Zeit, ereignete sich im Düsseldorfer Stadtteil Bilk die zweite und heftigere Explosion. Fensterscheiben gingen zu Bruch, ein Auto wurde beschädigt. Das Haus wurde unmittelbar nach der Detonation evakuiert. Kurz darauf konnten die Bewohner aber in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Polizei vermutet, dass es sich bei dem Sprengkörper ebenfalls um einen verbotenen Böller handelt. -lnw

Quelle: wa.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare