Covid-19 sorgt für leere Straßen

Wegen Coronavirus: 0 Kilometer Stau auf den Autobahnen in NRW

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Die Autobahnen in NRW sind wegen des Coronavirus staufrei (Symbolbild).

Bei all den negativen Auswirkungen, die das Coronavirus mit sich bringt, gibt es auch Positives. Das sind etwa die wenigen Autos auf den Autobahnen in NRW.

  • Das Coronavirus sorgt in NRW und ganz Deutschland für leere Straßen und Städte.
  • Auch die Autobahnen sind deutlich leerer.
  • Am Donnerstag (26. März) gab es keinen einzigen Kilometer Stau.

NRW – Das Coronavirus breitet sich immer weiter aus. Die Menschen sitzen die meiste Zeit des Tages in ihrer Wohnung fest, ein Großteil aller Arbeitgeber hat die Angestellten ins Homeoffice geschickt. Das ist alles andere als angenehm und jeder muss sich zusammenreißen, um in dieser schweren Zeit besonnen zu bleiben und das Richtige zu tun. 

Doch so schlimm die Situation für uns Menschen ist, so gut ist sie für die Natur.* Der Co2-Ausstoß verringert sich, Smog löst sich auf, die Kanäle in Venedig sind erstmals wieder kristallklar. Und die Corona-Krise hat dadurch einen weiteren Effekt, wie owl24.de* berichtet.

Dank Coronavirus: Keine Staus auf den Autobahnen in NRW

Es ist kaum zu glauben, aber wahr: Bei der Stau-Schau am heutigen Donnerstag (26. März) stand beim WDR "die schwarze Null". Das bedeutet, dass es tatsächlich in NRW, dem Stau-Bundesland Nummer 1, keine Meldungen von den Autobahnen zu verkünden gab. Selbst auf der meist besonders schwer betroffenen A2 blieb es ruhig. Dieser Zustand zieht sich mit vereinzelten Unterbrechungen durch den ganzen Donnerstag.

Ein seltenes Bild: keine Staumeldungen in NRW!

Coronavirus in NRW: Die Menschen müssen drinnen bleiben

Dass es zu wenigen oder gar keinen Staus kommt, zeigt uns eines: Die Menschen halten sich größtenteils an die strengen Auflagen, die Bund und Länder der Bevölkerung auferlegt haben*. Diese schränken den Alltag der Menschen zwar drastisch ein, sind jedoch notwendig, um die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen zu können und die Kurve der Neuinfektionen möglichst flach zu halten. 

Coronavirus: Mit diesen Tipps vermeiden Sie die Ansteckung

Nachdem die Auflagen zunächst offenbar nicht genug Wirkung gezeigt hatten, mussten die Landesregierungen noch einmal nachlegen: Ein Kontaktverbot wurde ausgesprochen*, welches das gesellschaftliche Leben nahezu vollkommen zum Erliegen bringt. Seit Montag (23. März) um 0 Uhr, dürfen sich im öffentlichen Raum nicht mehr als zwei Menschen zusammenfinden, es sei denn, sie wohnen auch zusammen. Bei einer Kontrolle bezüglich dieses Kontaktverbotes wurde jüngst eine Ordnungsamt-Mitarbeiterin im westfälischen Bad Oeynhausen angespuckt*.

*Owl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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