Kein "Handshake" am Wochenende

Coronavirus: Fußball-Spiele sollen stattfinden - Verband gibt Schiedsrichtern Anweisung

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Das sonst verpflichtende "Handshake"-Ritual vor und nach dem Spiel soll es am Wochenende nicht geben.

Nachdem die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in NRW gestiegen ist, werden immer mehr Veranstaltungen abgesagt. Die Fußball-Spiele im Amateurbereich sollen aber definitiv stattfinden - unter Berücksichtigung besonderer Anweisungen.

Westfalen - Das teilte der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) jetzt allen Schiedsrichtern mit. Dies gelte sowohl für den Jugend- als auch für den Senioren-Bereich.

Man sehe derzeit keine Veranlassung, den Spielbetrieb beziehungsweise Wettkämpfe der Leichtathletik für das kommende Wochenende abzusagen - auch vor dem Hintergrund der ersten bestätigten Fälle von mit dem Coronavirus infizierten Menschen in NRW.

Sofern die Witterungsbedingungen und Platzverhältnisse es hergeben, sollen also alle Partien wie geplant über die Bühne gehen. Einige Spiele auf Rasenplätzen sind inzwischen bereits abgesagt worden.

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Der Verband gibt seinen Unparteiischen aber auch besondere Anweisungen, die es bei allen Spielen zu beachten gilt: "Der Verbands-Fußball-Ausschuss und der Verbands-Jugend-Ausschuss empfehlen das Handshake-Ritual aktuell auszusetzen, um unnötigen Körperkontakt zu vermeiden", schreibt Christian Eckle in einer aktuellen Mitteilung an die Kreise.

Coronavirus in Westfalen: 

Oberste Priorität habe die Gesundheit der Menschen. "Deshalb stehen der FLVW und seine Kreise in engem Kontakt mit den Behörden im Verbandsgebiet. Eine gegründete Task Force wird täglich die Lage verfolgen und die westfälischen Vereine umgehend über weitere Entscheidungen informieren", heißt es weiter.

Bis dahin bittet der FLVW, den Ratschlägen des Robert Koch-Instituts zu folgen: „Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.“

Zweikämpfe und damit Körperkontakt zwischen Spielern bleibt natürlich im Sinne des Regelwerks erlaubt.

Tim Meyer, Arzt des Deutschen Fußballbundes (DFB), erklärte in Sachen Corona bereits am Donnerstag: "Die Gesundheitsbehörden müssen entscheiden."

In Dortmund wurde ein Verdachtsfall zum Coronavirus gemeldet. Steht das Heimspiel des BVB am Samstag auf der Kippe? 

Quelle: wa.de

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