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Aktuelle Corona-Regeln in NRW: Maßnahmen im Überblick

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Von: Marcel Guboff

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In NRW wurden die Corona-Regeln verlängert. Zunächst gelten die Maßnahmen bis Ende September weiter. Dann kommt es zu Änderungen in Nordrhein-Westfalen.

Hamm - In Nordrhein-Westfalen müssen die Bürger nach wie vor Corona-Regeln beachten. Das Land NRW hat die aktuell gültige Corona-Schutzverordnung bis zum 30. September 2022 verlängert - und zwar ohne inhaltliche Änderungen. Auch danach bereite das Land auf Basis des ab 1. Oktober geltenden neuen Bundesinfektionsschutzgesetzes den Fortbestand der bisherigen Regeln vor, teilte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) mit.

NRW verlängert die Corona-Regeln: Aktuell geltende Maßnahmen im Überblick

Kurz zusammengefasst gelten somit weiterhin unter anderem Maskenpflicht in Bussen und Bahnen (ÖPNV) sowie eine Testpflicht in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Die aktuellen Corona-Regeln in NRW im Überblick:

Karl-Josef Laumann sagte zur Verlängerung der Corona-Regeln in NRW: „Derzeit ist die Infektionslage in Nordrhein-Westfalen stabil, und die Zahl der mit Corona infizierten Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern ist in den vergangenen Wochen zurückgegangen. Das Land beobachte die Corona-Lage zum Herbstanfang fortlaufend. Auf Grundlage des neuen Infektionsschutzgesetzes könnten die Länder kurzfristig auf eine kritische Infektionsentwicklung reagieren. „Die aktuellen Zahlen geben aber derzeit keine Veranlassung, weitergehende Schutzmaßnahmen zu ergreifen“, sagte der NRW-Gesundheitsminister.

Corona-Regeln in NRW: Infizierte müssen weiterhin mindestens fünf Tage in Isolation

Positiv auf Corona getestete Personen müssen auch künftig grundsätzlich zehn Tage in Isolation, können sich aber nach fünf Tagen freitesten. Dafür ist ein negativer offizieller Corona-Schnelltest oder ein PCR-Test erforderlich, der negativ sein oder einen Ct-Wert über 30 haben muss. Ein Selbsttest reicht nicht aus. Das Freitesten bleibt kostenfrei.

Laut geändertem Bundesinfektionsschutzgesetz gelten ab 1. Oktober dann Masken- und Testpflichten in verschiedenen Bereichen bundesweit einheitlich. Mit dem Gesetz erhalten die Länder die Befugnis, jeweils selbst über einen Großteil der Auflagen zu entscheiden.

Corona-Regeln für den Herbst an den Schulen in NRW sollen bald folgen

Ab Oktober werden dann FFP2-Masken in Kliniken, Pflegeheimen und Arztpraxen bundesweit vorgeschrieben. Auch in Fernzügen gilt weiter eine FFP2-Maskenpflicht, wobei für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren eine einfache OP-Maske reicht. Ob künftig im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) eine FFP2-Maske verpflichtend ist, ist noch unklar. In Flugzeugen fällt die Maskenpflicht weg.

Unklar sind noch die Corona-Regeln an den Schulen für die Zeit nach den Anfang Oktober beginnenden Herbstferien 2022. Nach Angaben von Karl-Josef Laumann, der die Pandemie anders als Joe Biden in den USA nicht für beendet erklärt, werde das Schulministerium kommende Woche darüber informieren.

Aktuell wird in Schulen das Tragen einer Maske lediglich empfohlen und anlassbezogen auf Corona getestet - in der Regel zuhause. Neben Corona haben die Schulen in NRW aber noch viele andere Probleme. In Kitas gelten, so der Gesundheitsminister, aufgrund der aktuell stabilen Lage bis auf Weiteres die Ende Juli beschlossenen Regelungen fort.

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