News-Ticker zur Pandemie

Corona in NRW: Inzidenz steigt weiter - größte Großstadt ist Hotspot

Seit Montag gibt es erste Lockerungen im Corona-Lockdown in NRW. Wir berichten im Ticker über News, Zahlen und die Inzidenz von heute, Montag, 15. März.

  • Das Coronavirus sorgt auch im März weiter für Beschränkungen in NRW.
  • Immer mehr Städte in Nordrhein-Westfalen haben eine Inzidenz von über 100 und sind Hotspots.
  • Seit Montag, 8. März, gibt es in NRW weitere Öffnungsschritte.

+++ Unsere Berichterstattung endet hier: Die News von heute finden Sie im neuen Corona-Ticker für NRW. +++

Update vom 15. März, 10.55 Uhr: Die größte Stadt von NRW ist jetzt zum Hotspot geworden. Köln hat eine Inzidenz von über 100. Laut RKI stieg die Sieben-Tages-Inzidenz am Montag auf 100,7. Ein Sprecher von Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) sagte, man wolle nun erst einmal abwarten, ob der Wert in den nächsten Tagen stabil und signifikant über der Marke bleibe. Wenn das der Fall sein sollte, wolle die Stadt Mitte der Woche Kontakt mit der Landesregierung aufnehmen.

Update vom 15. März, 7.45 Uhr: Es haben sich binnen einer Woche in NRW wieder deutlich mehr Menschen mit Corona angesteckt. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz stieg auf 81,2 (Vortag: 78,9), wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. Zum Vergleich: Vor einer Woche meldeten die Gesundheitsämter in NRW einen Inzidenzwert von 65,8. Die Lage ist dabei regional unterschiedlich. In Herne liegt die Wocheninzidenz mit 171,9 besonders hoch, im Märkischen Kreis ist es mit 152,4 Corona-Neuinfektionen* je 100.000 Einwohner in sieben Tagen kaum besser aus. Vergleichsweise gut ist die Lage in den Kreisen Coesfeld (35,8) und Höxter (37,1).

Update vom 14. März, 20.36 Uhr: In Herne gibt es einen Massenausbruch von Corona. Laut WAZ sind weit über 100 Menschen in Wohneinrichtungen betroffen. Demnach ist es der größte Ausbruch in Herne seit Beginn der Corona-Pandemie.

Corona in NRW: Kostenloser Schnelltest im Testzentrum am Flughafen Dortmund

Update vom 14. März, 14.18 Uhr: Seit heute gibt es kostenlose Schnelltests im Testzentrum am Flughafen Dortmund. Das Testzentrum stehe nicht nur für Fluggäste offen, sondern allen testwilligen Bürgerinnen und Bürger. Termine sollen online reserviert werden. 

Update vom 14. März, 12.56 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist auf 78,9 gestiegen. Das geht aus Zahlen des RKI vom Sonntag hervor. Am Samstag hatte die Zahl der Corona-Neuinfektionen binnen einer Woche pro 100 000 Einwohner bei 75,9 gelegen. 2299 Menschen infizierten sich den RKI-Zahlen zufolge binnen 24 Stunden neu, 12 starben im Zusammenhang mit Corona. Damit waren beide Zahlen gegenüber dem Samstag rückläufig.

Corona in NRW: Keine Schnelltests für Schüler, harsche Kritik am Schulstart ab Montag

Update vom 14. März, 12.40 Uhr: Am Montag startet der Wechselunterricht an den weiterführenden Schulen in NRW. Jetzt gibt es harsche Kritik von den Grünen an Schulministerin Yvonne Gebauer. „Einmal mehr zeigt sich, dass Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) ohne Plan und ohne Voraussetzungen zu schaffen, Schulöffnungen verantwortungslos vorantreibt“, kritisierte Grünen-Fraktionsvorsitzende Josefine Paul am Sonntag in Düsseldorf.

Schnelltests für Schüler und Lehrer stünden noch nicht zur Verfügung. Erst am Freitag habe die Landesregierung die Freigabe der Gelder dafür beantragt. Die Landesregierung habe es versäumt, Vorkehrungen für die Schulen zu schaffen. Ministerin Gebauer blockiere sogar Städte, die aufgrund hoher regionaler Infektionszahlen mit den Schulöffnungen vorsichtiger umgehen wollen. Die Versäumnisse gingen zu Lasten der Kinder, Jugendlichen und Familien, die einem Infektionsrisiko ausgesetzt würden.

Corona in NRW: Großer Protest gegen Corona-Maßnahmen in Düsseldorf

Update vom 13. März, 18.57 Uhr: Am Düsseldorfer Landtag sind am Samstag nach Polizeiangaben statt der angemeldeten 500 rund 2000 Menschen zusammengekommen, um gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu demonstrieren. Wie eine Polizeisprecherin erklärte, hätten sich die Protestanten im Laufe des Tages unkoordiniert vom Landtag entfernt und seien in der Stadt verteilt unterwegs gewesen. Die Polizei habe zuvor die Kräfte noch einmal aufgestockt. Dennoch sei es zu massiven Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung gekommen.

Update vom 13. März, 13.15 Uhr: Die Kirchen in NRW bereiten sich darauf vor, die Ostergottesdienste in Präsenz zu veranstalten. Zu den Corona-Bedingungen gehören die Einhaltung der Abstände, das Tragen von FFP2-Masken auch am Platz und der Verzicht auf Gemeindegesang. Die Teilnehmerzahl richtet sich nach der Größe der Kirche.

Für die Evangelische Kirche im Rheinland sagte Pressesprecher Jens-Peter Iven: „Die Gemeinden werden vor Ort nach Lage entscheiden.“ Diese Entscheidungen würden von den jeweiligen Fallzahlen abhängen. Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode sagte für die Deutsche Bischofskonferenz. „Christen wollen Ostern feiern und sehnen sich nach gewohnten Ritualen, zu denen der feierliche Gottesdienst dazugehört.“

Corona in NRW: Inzidenz steigt weiter

Update vom 13. März, 11.45 Uhr: Auch am Samstag steigt die 7-Tage-Inzidenz in NRW. Der Wert liegt laut Robert-Koch-Institut jetzt bei 75,9, am Freitag waren es noch 73,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. 2504 Menschen infizierten sich den RKI-Zahlen vom Samstag zufolge binnen 24 Stunden neu, 39 starben im Zusammenhang mit Corona.

Die höchsten Inzidenzen haben in NRW die Stadt Herne (152,8) und der Märkische Kreis (140,9). Auch Duisburg (109,9), Düren (136,4), Hagen (108,1), Kleve (108,8), Oberbergischer Kreis (108,1), Remscheid (114,1), Siegen-Wittgenstein (110,5) und Wuppertal (107,9) haben eine Inzidenz über 100, die Schwelle, die für Lockerungen relevant ist.

Corona in NRW: Kurzarbeit kürzt Urlaubsanspruch

Update vom 12. März, 19.55 Uhr: Schlechte Nachrichten kurz vor den Osterferien für viele Arbeitnehmer in NRW: Kurzarbeit kürzt nicht nur die Arbeitszeit, sondern auch den Urlaubsanspruch von Betroffenen. Darauf hat das Landesarbeitsgericht Düsseldorf am Freitag hingewiesen.

Geklagt hatte eine Teilzeit-Beschäftigte in Drei-Tage-Woche, berichtet dpa. Sie hatte wegen der pandemiebedingten Kurzarbeit im vergangenen Jahr drei Monate lang nicht gearbeitet, bestand aber auf den vollen Urlaubsanspruch. Kurzarbeit erfolge nicht auf Wunsch des Arbeitnehmers, sondern im Interesse des Arbeitgebers und sei keine Freizeit, argumentierte die Klägerin - und scheiterte (Az.: 6 Sa 824/20). Der Jahresurlaub 2020 stehe ihr nur anteilig im gekürzten Umfang zu, so das Gericht. Der Erholungsurlaub bezwecke, wie der Name sagt, sich zu erholen. Dies setze aber eine Tätigkeit voraus.

Update vom 12. März, 16.57 Uhr: Drei Städte im Corona-Hotspot Märkischer Kreis wollen auf die Öffnung der Schulen verzichten, um auf diesem Weg vier Wochen Zeit zu gewinnen. Die Bürgermeister von Lüdenscheid, Iserlohn und Halver haben einen Protestbrief an NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer geschrieben.

Corona in NRW: Verweilverbot am Rheinufer in Düsseldorf soll enden

Update vom 12. März, 13.31 Uhr: Das bundesweit beachtete „Verweilverbot“ wegen Corona in der Düsseldorfer Altstadt und am nahen Rheinufer soll nach Informationen von dpa in der Nacht zum Montag (15. März) enden. Die entsprechende Allgemeinverfügung wurde am Freitag nicht verlängert. Gleichzeitig wurde dagegen die verschärfte Maskenpflicht am Rhein mit einer neu veröffentlichten Regelung bis zum 4. April ausgeweitet.

Update vom 12. März, 13.05 Uhr: Als „voraussichtlich rechtswidrig“ hat das Verwaltungsgericht Aachen eine Maskenpflicht in der Innenstadt von Düren und ein Verweilverbot in den Parks bezeichnet. Der Antragsteller ist nun davon befreit, diese Corona-Regeln zu befolgen. Allgemein, sprich für alle anderen, werden die Maßnahmen jedoch noch nicht gekippt, weil die Entscheidung zunächst nur vorläufig in einem Eilverfahren gefallen sei, betonte ein Gerichtssprecher.

Corona in NRW: Inzidenz steigt stark an - 10 Städte über 100er-Wert

Update vom 12. März, 8.37 Uhr: Die Corona-Zahlen in Nordrhein-Westfalen steigen. Mittlerweile liegen wieder zehn Kommunen über der für Lockerungen relevanten Schwelle von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag überschritten Herne (140,6), der Märkische Kreis (138,9), der Kreis Düren (138,3), Remscheid (115,0), der Kreis Kleve (113,0), Hagen (112,9), der Oberbergische Kreis (107,7), Duisburg (106,1), Solingen (104,2) und Wuppertal (102,5) den kritischen Wert.

Auch landesweit stieg der Inzidenzwert weiter deutlich an. Das RKI bezifferte ihn für NRW am Freitag mit 73,1. Am Donnerstag hatte die wichtige Kennziffer noch bei 69,9 gelegen. Den Behörden wurden insgesamt 2798 neue Infektionen bekannt. Im Zusammenhang mit Corona starben weitere 41 Menschen. Laut RKI-Präsident Lothar Wieler sehe man anhand dieser Zahlen, dass wir am Anfang einer dritten Corona-Welle in Deutschland stehen.

Update vom 11. März, 17.04 Uhr: Die Schulen in NRW sollen ab Dienstag (16. März) die ersten von insgesamt rund 1,8 Millionen Corona-Schnelltests bis vor den Osterferien erhalten. Das kündigte das Schulministerium heute in einer Mail an die Schulen an. Die Selbsttests sollen nach und nach letztlich allen Schulen in Nordrhein-Westfalen für eine wöchentliche Corona-Testung aller Schüler zur Verfügung stehen.

Corona in NRW: Klagen von Gastronomen gegen die Coronaschutzverordnung

Update vom 11. März, 15.50 Uhr: Mehrere Gastronomen aus dem Rheinland und ein Hotelbetreiber klagen gegen die Coronaschutzverordnung des Landes. Nach Auskunft des nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) in Münster wollen die Gaststättenbetreiber aus Bedburg (Rhein-Erft-Kreis) und Bedburg-Hau (Kreis Kleve) wieder öffnen. Sie reichten in Münster Eilanträge ein. Ein Hotelkettenbetreiber mit Sitz in Bendorf in Rheinland-Pfalz will seine Häuser in NRW wieder für Privatleute öffnen.

Seit dem zweiten Lockdown Anfang November mussten Restaurants und Hotelbetreiber den Betrieb weitestgehend einstellen. Erlaubt waren nur ein Außerhaus-Service und Übernachtungen von Dienstreisenden. Wann über die Eilanträge entschieden wird, ist derzeit offen.

Corona in NRW: Lockerungen in Altenheimen geplant

Update vom 11. März, 15.40 Uhr: Da die Impfungen in den Altenheimen und Pflegeeinrichtungen in NRW fast abgeschlossen sind, hat Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann nun Lockerungen angekündigt. Unter anderem soll die strenge Maskenpflicht in Altenheimen aufgehoben werden.

Update vom 11. März, 12.38 Uhr: Wird es 2021 Schützenfeste in NRW geben? Karl-Josef Laumann wagt eine Prognose. „Das ist jetzt lediglich die Einschätzung des Gesundheitsministers“, stellte der CDU-Politiker auf Nachfrage des Westfälischen Anzeigers klar.

Dann führte Karl-Josef Laumann aus: „Schützenfeste sind in den meisten Regionen deutlich vor den Sommerferien. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Schützenfeste – und ich weiß genau, wie sie ablaufen, da ich mindestens 50 gefeiert habe – verantwortbar sind, bevor wir eine hohe Durchimpfungsrate haben.“

Corona in NRW: Inzidenz steigt weiter

Update vom 11. März, 7.13 Uhr: Das RKI meldet am Donnerstagmorgen (Stand 3.10 Uhr) einen Anstieg der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Nordrhein-Westfalen um 3.016. Damit steigt die Gesamtzahl der erfassten Fälle in NRW auf 550.996. Die 7-Tage-Inzidenz ist demnach landesweit auf 69,9 gestiegen. Am Vortag lag der Wert, der angibt, wie viele Infektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche erfasst wurden, noch bei 65,3.

Nach RKI-Angaben sind 78 weitere Patienten im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben; die Gesamtzahl seit Pandemie-Beginn liegt damit nun bei 13.564. Den höchsten Inzidenzwert im Land hat demnach weiterhin der Märkische Kreis mit 141,4 (Vortag 133,1), gefolgt von Herne mit 133,0 (Vortag 118,2) und dem Kreis Düren (130,4/116,8). Neun Städte und Kreise in NRW liegen zurzeit über eine Inzidenz von 100, darunter auch Hamm (113,9). Die besten Werte haben Bielefeld (33,2/29,3), Kreis Höxter (33,5/32,8) und Kreis Paderborn (36,1/33,8). Elf Städte und Landkreise liegen unterhalb der 50er-Inzidenz. Ab dieser Schwelle sind weitere regionale Lockerungen der Einschränkungen möglich.

Update vom 10. März, 12.02 Uhr: Die Corona-Pandemie lässt die Unfallstatistik glänzen: Die Zahl der Verkehrstoten ist in Nordrhein-Westfalen auf ein weiteres Rekordtief gesunken. Im vergangenen Jahr starben auf den NRW-Straßen 430 Menschen - so wenige wie noch nie seit Beginn der Erfassung 1953. Das entspricht einem Rückgang von 5,7 Prozent oder 26 Todesopfern. Damit bestätigten sich die vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Auch die Zahl der Verletzten und der Unfälle insgesamt ging zurück. Allerdings nutzten einige Menschen die leeren Straßen zum Rasen: Illegale Rennen registrierte die Polizei doppelt so viele wie im Vorjahr. Die Zahl der Verkehrstoten auf den Autobahnen stieg gegen den Trend von 50 auf 63.

Corona in NRW: Beförderungsurkunden nur noch in Einzelterminen

Update vom 10. März, 11.43 Uhr: Nach Kritik an größeren Beförderungsfeiern hat das Innenministerium angekündigt, entsprechende Urkunden nun nur noch in Einzelterminen zu übergeben. Ganz verzichten könne man darauf nicht, heißt es in einem Bericht an den Innenausschuss des Landtags: Denn jede Beförderung bedürfe laut Beamtenstatusgesetz die „Aushändigung einer Ernennungsurkunde“. Unter anderem im November waren 26 und dann noch einmal 18 Urkunden bei Feierstunden übergeben worden. Die Durchführung verteidigte das Innenministerium. So hätten die Termine in einem fast 300 Quadratmeter großen Raum stattgefunden, in dem bei Mindestabstand sogar 66 Leute rein gedurft hätten.

Update vom 10. März, 8.54 Uhr: Keine große Veränderung der 7-Tage-Inzidenz in NRW. Die Corona-Lage bleibt weitestgehend unverändert. Am Mittwoch (Stand: 03.12 Uhr) lag der Inzidenzwert nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei 65,3 (Vortag 65,9.) Damit liegt NRW auch im Bundesschnitt (65,4). An der Spitze der Tabelle stand der Märkische Kreis mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 133,1, gefolgt von Remscheid (121,3) und Herne (118,2). Oberhalb der 100er-Marke lagen auch der Landkreis Düren (116,8) sowie Hagen (116,1) und Hamm (106,7). Den besten Wert hatte Bielefeld mit 29,3. Unter 40 lagen auch die Landkreise Höxter (32,8), Paderborn (33,8), Coesfeld (35,4), und Euskirchen (35,6) sowie Bottrop (33,2) und Mönchengladbach (39,8). Unterhalb der 50-er-Schwelle sind regionale Lockerungen der coronabedingten Einschränkungen möglich.

Update vom 10. März, 6.52 Uhr: Bürger in Nordrhein-Westfalen dürfen sich ab heute einmal pro Woche kostenlos auf Corona testen lassen - zumindest wurde dafür jetzt seitens des Landes eine Rechtssicherheit geschaffen. Das NRW-Gesundheitsministerium hat eine „Coronateststrukturverordnung“ erarbeitet. Sie tritt heute in Kraft. Laut dem neuen Papier sollen kostenlose Corona-Schnelltests in speziellen Testzentren, Arztpraxen und Apotheken angeboten werden. Die Gesundheitsämter sollen eine regelmäßig aktualisierte Liste mit allen Testzentren und Teststellen auf ihrer jeweiligen Webseite veröffentlichen. Ursprünglich sollten die kostenlosen Tests schon ab Montag möglich gewesen sein. Es waren aber noch viele Fragen offen. Auf Grundlage einer erlassenen Allgemeinverfügung hatten viele Kommunen in NRW schon gehandelt und bieten bereits kostenlose Tests an.

Corona in NRW: Grenzorte fordern mehr Impfdosen

Update vom 9. März, 22.33 Uhr: Die Kreise, die in Nordrhein-Westfalen an der Grenze zu den Niederlanden und zu Belgien liegen, fordern die NRW-Landesregierung dazu auf, mehr Impfdosen bereitzustellen. In den beiden Nachbarländern seien die 7-Tage-Inzidenzen aufgrund des Grenzverkehrs seit Wochen auf einem vielfach höheren Niveau als in Deutschland. Die Grenzkreise Borken, Euskirchen, Heinsberg, Kleve und Viersen sowie die Städteregion Aachen betonten in ihrem gemeinsamen Appell, seit Beginn der Corona-Pandemie sei es der politische Wille von Bund und Land, die Grenze zu den Niederlanden und zu Belgien offen zu halten. Diese Entscheidung habe große Folgen.

Update vom 9. März, 18.08 Uhr: Im Zuge der neuen Coronaschutz-Verordnung wird in vielen NRW-Städten bereits gelockert. Das heißt zum Beispiel, dass der Einzelhandel mit Terminvergabe wieder geöffnet wird. Immer mehr Kommunen in NRW lockern allerdings noch weiter - in Bielefeld und den Kreisen Höxter und Coesfeld ist Einkaufen bereits ohne Terminbuchung möglich. Ziehen weitere Städte und Kreise nach?

Corona in NRW: Skilifte dürfen öffnen - mit Mindestabstand

Update vom 9. März, 12.45 Uhr: NRW hat seine Coronaschutz-Verordnung angepasst und erlaubt nun wieder den Betrieb von Skiliften, schreibt bei „der Beförderung und in Warteschlangen“ allerdings einen Mindestabstand von zwei Metern vor. Die Skilift-Betreiber im sauerländischen Winterberg hatten bereits angekündigt, direkt am Dienstag zu öffnen. Am Dienstagvormittag waren nach Angaben auf der Betreiberwebseite 9 von 29 Liften in Betrieb. Der Liftbetrieb starte auf der Grundlage eines umfangreichen Hygienekonzepts.

Update vom 9. März, 8.07 Uhr: Die niedrigsten Inzidenz-Werte in NRW gibt es weiter in Coesfeld (27,7), Bielefeld (30,2) und Bottrop (34,9). Insgesamt 12 der 53 Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen lagen unter der 50er-Marke, ab der regionale Lockerungen möglich wären.

Corona in NRW: Inzidenz am Dienstag wieder leicht gestiegen - Hier sind die Hotspots

Update vom 9. März, 6.40 Uhr: Die Inzidenz in NRW steigt weiter leicht. Nach Daten des Robert-Koch-Instituts von Dienstagnacht liegt sie bei 65,9 und damit in etwa so hoch wie am Vortag (65,8). Mit einer Inzidenz von über 100 gehören diese Städte und Kreise laut RKI zu den Hotspots: Kreis Düren (128,9), Märkischer Kreis (126,3), Remscheid (121,3), Oberbergischer Kreis (119,1), Hamm (107,8), Kleve (104,7) und Hagen (101,2).

Update vom 8. März, 23 Uhr: Die Skilifte in NRW öffnen wieder. In Winterberg im Sauerland gab es deutlichen Frust, nachdem die Lifte im benachbarten Willingen bereits am Montag öffnen durften, weil sie in Hessen liegen. Jetzt aber gibt es den Wandel und auch in Winterberg ist Skifahren ab Dienstag wieder möglich.

Corona in NRW: Erste kostenlose Schnelltests in Apotheke in Hagen

Update vom 8. März, 15.16 Uhr: Ab jetzt sind in NRW kostenlose Corona-Schnelltests möglich. Das Gesundheitsministerium hat am Montag eine Allgemeinverfügung veröffentlicht. Sie regelt, dass unter anderem Apotheken, private Testzentren und andere Leistungsanbieter, die schon bisher Corona-Schnelltests durchgeführt haben, ab heute auch die neuen, kostenlosen Schnelltests anbieten und abrechnen können. „ Wir können jetzt sofort starten“, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Update vom 8. März, 14.14 Uhr: In einer Apotheke in Hagen sind heute bereits die ersten kostenlosen Corona-Schnelltests angeboten worden. Und dass, obwohl die Kostenübernahme der Tests in NRW noch nicht gesichert ist. „Wir wollen den Bürgern diesen Service anbieten, auch wenn wir erst mal auf eigene Rechnung, auf eigenes finanzielles Risiko testen“, schilderte Inhaberin der Apotheke, Inga Utermann. Dem Verband zufolge bietet jede zehnte Apotheke in NRW bislang kostenpflichtige Corona-Schnelltests an und könnte das Angebot auch sofort für die kostenlosen Tests sicherstellen. Kurzfristig könnten weitere zehn Prozent hinzukommen. 

Update vom 8. März, 13.15 Uhr: Mit einem kostenlosen Corona-Schnelltest wollen Bund und Länder ein bisschen Bewegungsspielraum zurückerobern. Die Zusage der Politik besteht allerdings erstmal nur auf dem Papier. Testinfrastruktur und klare Regeln fehlen in NRW noch. In einer Allgemeinverfügung (gültig ab heute, 8. März] hat das Gesundheitsministerium immerhin schon einmal festgeschrieben, wer mit der Durchführung der Tests beauftragt werden soll: Ärzte, Apotheken, medizinische Labore, Rettungs- und Hilfsorganisationen sowie weitere Anbieter. In einer Anlage zu der Allgemeinverfügung werden darüber hinaus die Mindestanforderungen für die Teststellen aufgelistet. Dort heißt es unter anderem, dass die Größe der Räumlichkeiten dem zu erwartenden Testaufkommen entsprechend bemessen sein muss.

Corona in NRW: Inzidenz ist weiter gestiegen

Update vom 8. März, 9 Uhr: Firmen in Nordrhein-Westfalen haben ihre Produktion von Luftreinigungs- und Filterapparate hochgefahren. Im Jahr 2020 stellten 32 Betriebe 161.000 Apparate her und damit 22,7 Prozent mehr als 2019, wie das Statistikamt IT.NRW am Montag mitteilte. Bemerkenswert ist das deutliche Wachstum im letzten Quartal, als der Wert im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 52,7 Prozent nach oben schnellte. Den Wert der Apparate im Gesamtjahr bezifferte die Behörde auf 186,3 Millionen Euro. Ein Grund für den Anstieg wurde wie üblich nicht genannt, die Entwicklung dürfte aber mit der Pandemie zusammenhängen.

Update vom 8. März, 8.52 Uhr: In NRW ist die Inzidenz abermals leicht gestiegen. In den vergangenen sieben Tagen gab es 65,8 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner, wie das Robert Koch-Institut (RKI) bekannt gab. Das waren 0,7 mehr als am Vortag und 1,4 mehr als vor einer Woche. Damit liegt NRW in etwa auf Höhe des bundesweiten Schnitts (68).

Auch die Zahl der Corona-Neuinfektionen stieg im Wochenvergleich: Binnen 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter zuletzt 849 Corona-Fälle und damit 45 mehr als das RKI am vergangenen Montag publiziert hatte. Die Zahl der coronabedingten Todesfälle stieg den Angaben zufolge um 3 auf 13 380.

Corona in NRW: Ab heute gelten neue Regeln - Einkaufen mit Termin möglich

Update vom 8. März, 7.45 Uhr: Menschen in Nordrhein-Westfalen können von heute an unter strengen Auflagen wieder in Geschäften einkaufen, Zoos besuchen und Ausstellungen besichtigen. Nach wochenlangen Schließungen öffnen etwa die Einzelhändler ihre Läden - rein kommen die Kunden aber nur mit Termin und für eine begrenzte Zeit. Schreibwarengeschäfte, Buchhandlungen, Blumenläden und Gartenmärkte dürfen auch ohne Termin Kunden hereinlassen - wie in allen Läden müssen diese aber eine medizinische Maske tragen.

Auch die Zoos dürfen wieder Besucher auf ihr Gelände lassen. So wollen der Allwetterzoo Münster sowie die Tierparks in Wuppertal und Krefeld bereits am Montag öffnen. Besucher müssen vorher einen Termin ausmachen und an gekennzeichneten Orten eine medizinische Maske tragen. Snacks gibt es nur zum Mitnehmen.

Sogenannte körpernahe Dienstleistungen sind in NRW ebenfalls grundsätzlich wieder zulässig. Wenn die Kundin oder der Kunde dabei keine medizinische Maske tragen kann - zum Beispiel bei Gesichtskosmetik - ist ein negatives Corona-Testergebnis notwendig.

Update vom 7. März, 20 Uhr: Droht in NRW am Montag das Chaos um Schnelltests? Unklar bleibt weiterhin, wann das Angebot kostenloser Schnelltests für alle Bürger flächendeckend verfügbar sein wird. Die Landesregierung hat die Corona-Testverordnung bis Mittwoch verlängert. „Das gibt zumindest Hoffnung, dass wir bis dahin Klarheit haben“, sagte der Hammer Oberbürgermeister Marc Herter. „Die Strategie des ‚Mehr testen‘ ist nur so viel wert, wie den Ankündigungen nun endlich konkrete Taten folgen, damit wir vor Ort loslegen können.“ In einem Schreiben an Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann mahnte Herter eine kurzfristige Regelung an.

Update vom 7. März, 13.08 Uhr: Morgen dürfen Betriebe mit körpernahen Dienstleistungen wie etwa Kosmetiker und Tattoo-Studios wieder öffnen. Wer als Kunde bei einem Termin keine medizinische Maske aufbehalten kann, muss einen tagesaktuellen Corona-Test vorweisen. Zunächst hieß es, der Test dürfe nicht direkt vor Ort gemacht werden, sondern nur Bescheinigungen einer offiziellen Teststelle seien gültig. Mittlerweile steht in der Corona-Schutzverordnung: „Bis zum 1. April 2021 kann ein Test nach §4, Absatz 4 auch durch einen Corona-Selbsttest ersetzt werden, von der von den Kundinnen und Kunden unmittelbar am der Ort der Dienstleistung in Anwesenheit des Personals durchgeführt und während der Dienstleistung aufbewahrt wird.“ Auch das Personal könne bis zu diesem Zeitpunkt Selbsttests einsetzen. Diese müssten jeweils eine Woche aufbewahrt werden. 

Corona in NRW: Inzidenz steigt am Sonntag leicht

Update vom 7. März, 10.31 Uhr: Der Inzidenzwert für Nordrhein-Westfalen ist laut Robert-Koch-Institut erneut leicht gestiegen. Er liegt am Sonntag bei 65,1 (Vortag 64,6). Seit rund zwei Wochen bewegt sich der Wert für NRW relativ konstant über 60. 1685 Menschen infizierten sich den RKI-Zahlen zufolge binnen 24 Stunden neu, 14 starben. Bundesweit lag die Inzidenz etwas höher als in NRW bei 66,1.

Sieben Kreise liegen landesweit über dem als kritisch angesehenen Wert von 100: Der Kreis Düren (132,6), der Märkische Kreis (127,5) und der Oberbergische Kreis (116,2) sowie die Städte Remscheid (123,0), Hagen (105,5), Hamm (105,0) und Herne (102,9). 13 der 53 Kreise und kreisfreien Städte in NRW liegen am Sonntag unter der 50er-Marke, ab der regionale Lockerungen möglich wären. Die geringsten Ansteckungszahlen hatten der Kreis Coesfeld (17,7), Bielefeld (31,1) und Bottrop (34,0).

Corona in NRW: Gratis-Schnelltests ab morgen? Das sagt der Gesundheitsminister

Update vom 7. März, 10.02 Uhr: Ab morgen, 8. März, soll es für jeden Bürger in NRW einen kostenlosen Corona-Schnelltest einmal pro Woche geben. Das hatte zumindest Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) versprochen. Für die Umsetzung ist allerdings Nordrhein-Westfalen selbst zuständig. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hatte am Samstagabend im WDR gesagt, man wolle das zusammen mit den Kommunen organisieren. Demnach gehe es nicht um die Verfügbarkeit von Tests, sondern um die Frage, wer es macht. „Man muss jemanden haben, der das in jedem Dorf und in jedem Stadtteil anbietet“, sagte der Minister in der Sendung „Aktuelle Stunde“. Die Landesregierung hat sich laut dem WDR darauf geeinigt, dass die Schnelltests künftig von  Ärzten, Apotheken und Impfzentren durchgeführt werden. Ob es morgen tatsächlich flächendeckend Gratis-Tests gibt, ist noch offen.

Update vom 6. März, 22 Uhr: NRW nimmt kurzfristig schwerkranke Covid-19-Patienten aus der besonders von der Pandemie betroffenen Slowakei auf. Am Samstag wurden am Flughafen Dortmund die ersten beiden Patienten erwartet, die mit einer Chartermaschine nach Deutschland kommen sollten, teilte die Landesregierung mit. Sie sollen am Klinikum Dortmund behandelt werden. In den nächsten Tagen könnten weitere Patienten kommen. Insgesamt habe NRW der Slowakei zehn Plätze zur Behandlung von Covid-19-Patienten angeboten.

„Nordrhein-Westfalen hat die Kapazitäten, Patienten aufzunehmen“, sagte NRW-Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner. „Gerade in der Krise gilt es, Solidarität zu beweisen.“ Der slowakische Außenminister Ivan Korcok dankte Nordrhein-Westfalen bei Twitter. „In Zeiten der höchsten Not weiß man, wo man Freunde hat.“

Corona in NRW: 7-Tage-Inzidenz von 64,6 am Samstag

Update vom 6. März, 8.30 Uhr: Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen vermeldet eine 7-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen von 64,6 (Stand: 6. März, 0 Uhr). Damit ist dieser Wert in den vergangenen 24 Stunden leicht gestiegen (Freitag: 63,9).

Von den insgesamt 53 Landkreisen und kreisfreien Städten in NRW liegen 17 unter einer Inzidenz von 50, 36 haben höhere Inzidenzen.

Die höchsten Inzidenzen liegen in Düren (125,8), der Märkische Kreis (125,1), Remscheid (113,2) und Hamm (108,9) vor. Die niedrigsten Inzidenzen wurden für Coesfeld (20,9), Bielefeld (26,9) und Warendorf (39,6) vermeldet.

In NRW sind derzeit 26.400 Menschen mit dem Coronavirus akut infiziert. Seit Ausbruch der Pandemie sind 13.363 (+53) Männer und Frauen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben. 502.700 Menschen gelten bislang als genesen.

Update vom 5. März, 18.37 Uhr: Eine mit der britischen Corona-Mutation infizierte Arzthelferin soll in Düsseldorf zeitweise ohne Schutzmaske und trotz Krankheitssymptomen gearbeitet haben. 270 Menschen, die als Kontaktperson der Kategorie I gelten, sind deshalb nun in Quarantäne. Einige seien zwar positiv auf das Coronavirus getestet worden, es lägen aber bislang keine Informationen vor, dass sie sich bei ihr angesteckt haben. Das teilte die Stadt am Freitag mit. Die Arzthelferin war mit bis zu 600 Personen in Kontakt gekommen.

Update vom 5. März, 17.38 Uhr: Die landesweiten Lockerungs-Regeln ab Montag in NRW werden auch in Hotspots gelten - wenn sich die Städte und Kreise nicht dagegen entscheiden. Laut der Corona-Schutzverordnung gibt es für Regionen mit einer hohen Inzidenz die Möglichkeit, zusätzliche Schutzmaßnahmen zu erlassen. Der Märkische Kreis etwa (Inzidenz seit dem 23. Februar über 100) will über das Wochenende keine strengeren Regeln in Betracht ziehen. Und auch Hamm, wo der Inzidenzwert jüngst stark anstieg, wird bei den Lockerungen ab Montag bleiben.

Update vom 5. März, 17.16 Uhr: Beim ab Montag erlaubten sogenannten Click and Meet dürfen Händler den Kunden auch am Ladeneingang einen Termin geben. Darauf hat das NRW-Wirtschaftsministerium hingewiesen. Demnach könnten Termine für einen Einkauf im Einzelhandel auch unmittelbar vor der Shopping-Tour und auf persönlichem Wege vor Ort vollzogen werden. Der Termin kann somit einfach vor der Ladentür vergeben werden, sofern die Corona-Hygieneregeln eingehalten werden. Gleiches gilt auch für Möbelhauser - Ikea etwa will auch auf Click and Meet setzen.

Corona in NRW: Impfungen sollen schneller vorankommen - Schüler noch im März zurück an die Schule

Update vom 5. März, 14.49 Uhr: Die Corona-Impfungen sollen im März in Nordrhein-Westfalen schneller vorankommen. Dabei spielt der Impfstoff von Astrazeneca eine große Rolle. Nach Angaben von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann schwinde die Zurückhaltung beim zeitweise umstrittenen Astrazeneca-Impfstoff. „Das bessert sich zur Zeit enorm“, sagte Laumann. Das ist wichtig, denn die Zahl der Geimpften soll in den nächsten Wochen auf zwei Millionen verdoppelt werden - auch durch die Hilfe von Hausärzten.

Update vom 5. März, 12.10 Uhr: In NRW gibt es ab Montag weitreichende Lockerungen, unter anderem dürfen Einzelhändler und Museen und Zoos wieder öffnen. Der Einkauf oder Besuch ist aber nur nach einer Terminbuchung möglich. Doch gilt das auch für die Händler und Einrichtungen in Corona-Hotspots wie dem Märkischen Kreis?

Update vom 5. März, 11.49 Uhr: In den nordrhein-westfälischen Kitas bleibt es mindestens bis Ostern (4. April) bei der corona-bedingten Kürzung der Wochenstunden um zehn Stunden und Betreuung in festen Gruppen. Das kündigte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) in einem am Freitag in Düsseldorf veröffentlichten Elternbrief an.

Update vom 5. März, 11.34 Uhr: Noch im März dürfen alle Schüler in NRW wieder in die Schule. Das geht aus einer Mail des Ministeriums an die Schulen hervor. Yvonne Gebauer informiert über die Schulöffnung. Das ist geplant.

Corona in NRW: Diese fünf Kreise und Städte sind Hotspots mit einer Inzidenz über 100

Update vom 5. März, 8.47 Uhr: Fünf Kreise liegen in NRW über dem als kritisch angesehenen Inzidenzwert von 100: Der Märkische Kreis (124,1), der Landkreis Düren (122,4) sowie die Städte Remscheid (113,2), Herne (104,2) und Hamm (103,9). Die geringsten Ansteckungszahlen haben Coesfeld (23,6), Bielefeld (28,1) und Münster (34,9).

Update vom 5. März, 8.30 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz für Corona-Neuinfektionen ist in Nordrhein-Westfalen leicht auf 63,9 gestiegen. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag auf seiner Internetseite mit. 2210 Menschen infizierten sich binnen 24 Stunden neu, 46 starben. Damit bewegt sich die Inzidenz in NRW auf etwa gleichem Niveau wie in den Vortagen. Am Donnerstag hatte das RKI landesweit einen Wert von 62,8 gemeldet.

Corona in NRW: Hausärzte kritisieren Öffnungsschritte im Lockdown

Update vom 5. März, 6.58 Uhr: Der Deutsche Hausärzteverband hat die Bund-Länder-Beschlüsse zu möglichen Öffnungsschritten nach monatelangem Corona-Lockdown als schwer nachvollziehbar kritisiert. Der vorgelegte Stufenplan sei „teilweise unverständlich und wenig durchdacht“, sagte der Bundesvorsitzende Ulrich Weigeldt der Rheinischen Post. Nach langer Perspektivlosigkeit erwarteten die Bürger konkret umsetzbare Strategien und praktikable Maßnahmen, um aus der Pandemie rauszukommen. Dass aber etwa bei lokal begrenzten Virusausbrüchen weiter ganze Landkreise Beschränkungen unterliegen sollten, sei „weder erklärlich noch tauglich.“ Mit Blick auf die Schnelltests bemängelte Weigeldt, es sei viel zu spät und zu wenig bestellt worden. Und niemand wisse derzeit, wann diese Tests in welchem Umfang und an welche Stellen geliefert würden. Es sei ein Ansturm auf die Hausarztpraxen zu befürchten, „der dann in Enttäuschung endet, weil keine Tests vorhanden sind.“

Update vom 4. März, 22.51 Uhr: Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann rechnet bis April mit gut zwei Millionen Erstimpfungen in Nordrhein-Westfalen. Mit der Freigabe des Impfstoffs von Astrazeneca nun auch für über 65-Jährige werde man das Impftempo erhöhen können, sagte der CDU-Politiker dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Freitagsausgabe). Im März sollten insgesamt 756 600 Dosen von Astrazeneca als Erstimpfungen und 620 000 Dosen von Biontech als Erst- und Zweitimpfungen verabreicht werden. Ende März solle die Impfung chronisch Kranker durch Hausärzte beginnen.

Update vom 4. März, 18.25 Uhr: Die Staatsanwaltschaft Paderborn ermittelt gegen 16 Ärzte wegen des Verdachts, falsche Corona-Atteste ausgestellt zu haben. „Wir prüfen wegen der möglichen Ausstellung von Corona-Attesten falscher Art in 20 Verfahren“, sagte ein Behördensprecher am Donnerstag. 15 Ärzte seien im Kreis Paderborn tätig, einer in Porta Westfalica. Das wissentliche Ausstellen falscher Atteste sei ein eigener Straftatbestand, erläuterte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Einem Bericht von „Radio Hochstift“ zufolge waren solche Atteste unter anderem bei Anti-Corona-Demos in Paderborn aufgetaucht. Darin sei bescheinigt worden, dass die Betroffenen angeblich aus gesundheitlichen Gründen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen müssten. Die Polizei habe einige dieser Atteste beschlagnahmt.

Corona in NRW: Laumann befürchtet Verzögerungen bei Impfung von Lehrern, Kita-Personal und Polizei

Update vom 4. März, 18.14 Uhr: Nach der Zulassung des Astrazeneca-Impfstoffs auch für Menschen ab 65 Jahren befürchtet Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) Verzögerungen bei der Impfung von Lehrern, Kita-Personal und Polizei. Die Impfung dieser Gruppen werde „natürlich nicht mehr so schnell vorangehen“, sagte Laumann am Donnerstag im Landtag. Denn bis Ende März stünden in NRW nur eine Million Dosen des Herstellers Astrazeneca zur Verfügung.

Update vom 4. März, 17.15 Uhr: Fast eine Million Menschen haben in Nordrhein-Westfalen eine Erstimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Seit dem Impfstart Ende Dezember sind mit Stand Donnerstag, 8 Uhr, landesweit 959.746 Erstimpfungen erfolgt. 449.292 Menschen haben auch die zweite Spritze für den vollen Impfschutz erhalten. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Innerhalb eines Tages haben in NRW laut RKI zuletzt 33.483 Menschen ihre Corona-Erstimpfung erhalten, wobei der Meldestand Mittwoch und Donnerstag verglichen wurde. Diese Zahl kann aber wegen der Meldewege auch stärker schwanken. Die Impfquote bei den Erstimpfungen beträgt in NRW 5,3 Prozent und liegt so leicht unter dem Bundesdurchschnitt, den das RKI mit 5,5 Prozent beziffert. Bei den Zweitimpfungen sieht es mit Impfquoten von 2,5 Prozent in NRW und 2,7 Prozent bundesweit nach den jüngsten Meldedaten mit Stand Donnerstag ähnlich aus.

Update vom 4. März, 16.11 Uhr: Zoos und Museen in NRW wollen ab nächster Woche wieder öffnen. So planen der Allwetterzoo Münster und der Zoo in Wuppertal bereits am Montag wieder Besucher hereinzulassen. „Wir freuen uns und sind gut vorbereitet“, sagte der Wuppertaler Verwaltungsleiter, Jochen Witjes, am Donnerstag der dpa. Besucher müssten vorher einen Termin buchen.

Auch Museen in Nordrhein-Westfalen wollen öffnen. Ab Dienstag will die Kunstsammlung NRW wieder öffnen, es soll ein Timeslot-System geben und die Besucher müssen medizinische Masken tragen. Ab Donnerstag soll wohl auch das Kunstmuseum Folkwang in Essen öffnen, auch die Bundeskunsthalle in Bonn, der Kunstpalast in Düsseldorf und das Von der Heydt-Museum in Wuppertal wollen nächste Woche wieder öffnen.

Corona in NRW: Kritik an Öffnungsbeschlüssen

Update vom 4. März, 12.47 Uhr: Kritik an den Öffnungsbeschlüssen von Bund und Ländern kommt in NRW sowohl von den Grünen als auch von der SPD. Die Grünen im NRW-Landtag finden, es sei eine „Kehrtwende in der Corona-Politik“ zu beobachten, wie die Fraktionschefin Verena Schäffer am Donnerstag sagte. Die Menschen aber seien den „Schlingerkurs der politisch Verantwortlichen leid“. Sei NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) Anfang des Jahres noch der Mahner vor zu schnellen Lockerungen gewesen, um eine dritte Welle zu verhindern, „so präsentiert er sich jetzt wieder einmal als Lockerer“, sagte Schäffer.

Dieses „Hin und Her“ mache die Menschen mürbe. Angesichts fehlender Teststrategie, stagnierender oder sogar steigender Neuinfektionszahlen und des langsamen Impfens sei es unbegreiflich, wie man da auf breite Öffnungen setzen könne, sagte Schäffer.

Auch von der SPD kommen kritische Worte. So sagte SPD-Oppositionsführer Thomas Kutschaty am Donnerstag im Landtag zu den neuen Corona-Beschlüssen von Bund und Ländern: „Als ich heute das Beschlusspapier in den frühen Morgenstunden angeguckt habe, hatte ich den Eindruck, als ob ich einen Beipackzettel eines Medikaments lesen würde: lang und kompliziert formuliert mit vielen Risiken und Nebenwirkungen. Ich musste schon tief in die Schachtel gucken, um das Medikament dann auch zu entdecken.“

Corona in NRW: Weitere Öffnungen von Schulen nicht absehbar

Update vom 4. März, 7.19 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) unterrichtet den Düsseldorfer Landtag am Donnerstag (10 Uhr) über die jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse zur Corona-Krise. Die Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) haben sich am Mittwoch in einer über neunstündigen Video-Konferenz darauf geeinigt, den Lockdown wegen der weiter hohen Infektionszahlen grundsätzlich bis zum 28. März zu verlängern. Allerdings soll es, je nach Infektionslage, Öffnungsmöglichkeiten geben. Keine Beschlüsse gab es zur Rückkehr in einen weiter normalisierten Schulbetrieb. Dazu würden zunächst Gespräche mit Eltern- und Lehrerverbänden geführt, hatte Laschet am frühen Montagmorgen nach der Marathonsitzung angekündigt.

Update vom 4. März, 0.47 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sieht einen Perspektivwechsel in der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Die Strategie heiße jetzt: Weg vom dauerhaften Schließen hin zu kontrollierter Sicherheit, sagte Armin Laschet nach den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise.

Corona in NRW: Öffnung von Geschäften steht bevor - unter Bedingungen

Den Lockdown haben Bund und Länder zwar grundsätzlich bis zum 28. März verlängert, doch ab dem 8. März soll es weitere Öffnungsschritte für den Einzelhandel geben, darunter auch die Möglichkeit von Terminverabredungen für eine begrenzte Zahl von Kundenbesuchen im Laden. 

Bundeseinheitlich sollen Buchläden, Blumenläden und Gartencenter wieder ab 8. März unter Hygieneauflagen öffnen können. Da NRW stabil bei der Sieben-Tage-Inzidenz unter der Marke von 100 liege, sei hier auch die Terminverabredung im Handel - also Click and Meet - möglich.

Update vom 3. März, 17.21 Uhr: Beim Fleischverwerter Westfleisch in Hamm gibt es in mehreren Abteilungen aktuell einen Ausbruch des Coronavirus. Oberbürgermeister Marc Herter informierte am Mittwoch über die Lage. Mehrere Wohnhäuser im Stadtgebiet sind unter Quarantäne gestellt worden.

Update vom 3. März, 12.51 Uhr: Laut Beschlussvorlage des Corona-Gipfels soll es Schritt für Schritt zu Lockerungen im Lockdown kommen. Kanzlerin Angela Merkel soll damit dem Wunsch von CDU-Chef Armin Laschet etwas näher kommen - die Inzidenz, ab der Öffnungen möglich sind, kann deutlich in die Höhe steigen. Doch was letztendlich das Ergebnis des Corona-Gipfels ist, werden wir erst später erfahren. Die Sitzung startet voraussichtlich um 14 Uhr.

Corona in NRW: MK der der Kreis mit der höchsten Inzidenz in Nordrhein-Westfalen

Update vom 3. März, 12.04 Uhr: Endet heute der Corona-Lockdown? Das wohl nicht, doch vor dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern deutet sich erstmals nach bleiernen Wochen an, dass es im Alltag der Menschen in Deutschland Lockerungen geben wird. Auch in Nordrhein-Westfalen? NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sendet vor dem Corona-Gipfel deutliche Signale - und warnt.

Update vom 3. März, 7.05 Uhr: Der Kreis mit der höchsten Inzidenz in NRW ist wie am Vortag der Märkische Kreis. Für den MK errechnete das Landeszentrum Gesundheit einen Wert von 124,1. Zu den Corona-Hotspots mit einer Inzidenz von über 100 gehören auch der Kreis Düren (119,8) sowie die Städte Solingen (113,7) und Hagen (108,1).

Update vom 3. März, 6.53 Uhr: Am Tag der Beratungen von Bund und Ländern über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise ist die Inzidenz in Nordrhein-Westfalen gegenüber dem Vortag leicht gesunken. Das Robert-Koch-Institut meldete einen Wert von 63,8 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Am Dienstag lag die Inzidenz noch bei 64,3.

Corona in NRW: Armin Laschet will eine „Notfallbremse“ bei exponentiellem Anstieg der Neuinfektionen

Update vom 2. März: Der Lockdown ist noch nicht verlängert - schon drohen die ersten Klagen gegen die Verlängerung. Der nordrheinische Hotel- und Gaststätten-Verband will gegen die andauernde Schließung von Hotels und Gaststätten vorgehen. Es brauche konkrete Strategien, die eine dauerhafte Öffnung aller gastgewerblichen Betriebe ermöglichen, teilte der Verband in seiner Kritik an dem Entwurf mit. 45 000 Unternehmen allein in NRW würden weiter vertröstet. 

Update vom 2. März, 15.09 Uhr: Bei weiteren Öffnungsschritten etwa im Handel ist nach Ansicht von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) eine „Notfallbremse“ für den Fall eines erneuten exponentiellen Anstiegs der Corona-Neuinfektionen erforderlich. Vor dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern am morgigen Mittwoch sind erste Details durchgesickert. Es soll aber auch Lockerungen und Öffnungen geben.

Update vom 2. März, 14.49 Uhr: Zwei Fälle mit der britischen Corona-Variante unter Mitarbeitern haben einen Großteil der Belegschaft des Corona-Lagezentrums des Rheinisch-Bergischen Kreises in Quarantäne verbannt. 53 von rund 80 Mitarbeitern des Lagezentrums des Gesundheitsamtes seien in Quarantäne. Die Fälle traten den Angaben zufolge in zwei unterschiedlichen Teams auf - in einem Fall bei der Corona-Hotline, in dem anderen bei der Kontaktpersonennachverfolgung.

Corona in NRW: Inzidenz stagniert - Ministerin Gebauer will mehr Klassen zurück an die Schule schicken

Update vom 2. März, 12.06 Uhr: Gehen bald mehr Kinder und Jugendliche wieder zur Schule - und zwar unabhängig von der Wocheninzidenz? Das sagte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer dem Kölner Stadt-Anzeiger. Auch für die Schüler der weiterführenden Schulen gelte, dass man sie „so schnell wie möglich zumindest anteilig wieder in den Präsenzunterricht zurückholen“ müsse, sagte Gebauer. Schon Mitte März könnte es ein Wechselmodell in Kraft gesetzt werden.

Update vom 2. März, 8.19 Uhr: In der Corona-Krise stagniert die aktuell für mögliche Lockerungen relevante 7-Tage-Inzidenz in NRW bei 64,3 (Vortag 64,4). Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) am Dienstag hervor. Vor einer Woche hatte die Zahl der gemeldeten neuen Fälle pro 100.000 Einwohner in einer Woche noch bei 61,7 gelegen. Der Märkische Kreis hat in NRW mit 124,6 den höchsten Inzidenzwert*, etwas höher als Solingen (124,3). Für die größte NRW-Stadt Köln wurde ein Wert von 76,3 gemeldet, für die Landeshauptstadt Düsseldorf 48,7 und für Dortmund 62,9. In Münster (32,7), Coesfeld (30,4) und Bielefeld (31,4) sind die Werte hingegen unter dem Zielwert 35.

Corona in NRW: Negativ-Trend hält an - Expertenrat empfiehlt Indikatoren-Mix

Update vom 1. März, 21.30 Uhr: Kurz vor den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise hat der vor einem Jahr einberufene Expertenrat am Montag in Düsseldorf zum fünften Mal Empfehlungen vorgelegt. Demnach empfiehlt der Rat eine Kombination aus Indikatoren zur Einordnung der epidemischen Lage auf lokaler Ebene. Dazu zählten: die Neuinfektionsrate, die Covid-19-Fallzahlen in der Intensivmedizin, die Zahl der freien Betten, die wöchentlichen Einlieferungen über 60-Jähriger, Möglichkeiten der Kontakt-Nachverfolgung, Ansteckungs- und Sterblichkeitsraten sowie Ausbrüche an „Hotspots“. Das aus Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen zusammengesetzte Gremium empfiehlt, Schnell- und Selbsttests zügig und massiv auszuweiten ebenso wie das Impfangebot über die bisherigen Vorrang-Gruppen hinaus. Zur Nachverfolgung der Infektionsketten seien zudem digitale Technologien zu nutzen.

Update vom 1. März, 17.49 Uhr: Die Impfungen von schwer pflegebedürftigen Menschen, die im eigenen Haushalt leben, sollen in den nächsten Wochen mit einem Modellprojekt beginnen. Das kündigte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Montag an. Dabei sollen entweder Ärzte des Impfzentrums zu schwer Pflegebdürftigen fahren oder die Kassenärztlichen Vereinigungen organisierten eine Impfung dieser Personen über das System der Hausärzte. In einem Modellprojekt würden 18.000 Menschen im Pflegegrad 5 geimpft.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz berichtete unterdessen am Montag, dass sich bei den 1,6 Millionen pflegenden Angehörigen in NRW „Verzweiflung“ breit mache. Obwohl sie von Anfang in der zweiten Prioritätsgruppe stünden, „werden für diese Menschen weiterhin keine Impftermine angeboten“, erklärte Vorstand Eugen Brysch. Die Landesregierung habe offenkundig vergessen, dass die häusliche Versorgung der 800.000 Pflegebedürftigen ohne die Familien zusammenbreche. „Gesundheitsminister Laumann muss unverzüglich erklären, ab wann die Pflegepersonen geimpft werden können.“

Update vom 1. März, 14.30 Uhr: Ab dem 8. März sollen 750.000 Menschen in NRW ein Impf-Angebot erhalten. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann gab den neuen Impfplan bekannt - dabei steigen einige in der Priorität. „Wir wollen einfach impfen, was das Zeug hält“, sagte der CDU-Politiker.

Corona in NRW: Ab Montag Impfung von Erziehern und Lehrern

Update vom 1. März, 12.47 Uhr: Die Corona-Impfungen von Erzieherinnen und Erziehern sowie Grundschullehrern und -lehrerinnen startet am Montag, 8. März, Das kündigte Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Montag in Düsseldorf an. Stamp sprach von einem Befreiungsschlag für Beschäftigte und Familien.

Update vom 1. März, 6.32 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist nach Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) gegenüber Sonntag minimal gestiegen. Nach RKI-Berechnungen beträgt er 64,4 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Am Sonntag lag der Wert bei 64,1. Die Hotspots sind Solingen (133,8), der Märkische Kreis (127,5), Düren (101,6) und Hagen (100,2). Drei Städte/Kreise haben eine Inzidenz von unter 35: Münster (30,8), Kreis Coesfeld (31,3) und Bielefeld (34,4).

Corona in NRW: Verweilverbot in Düsseldorf entspannt Lage am Rheinufer

Update vom 28. Februar, 17.30 Uhr: Milde Temperaturen und Sonnenschein haben trotz Corona-Beschränkungen am Wochenende erneut viele Menschen in NRW ins Freie gelockt. Gedränge wie eine Woche zuvor vor allem in den Großstädten meldeten die Ordnungsämter aber nicht. Besonders die drei größten NRW-Städte Köln, Düsseldorf und Dortmund hatten bei ihren Schutzvorschriften nachjustiert. Aus der Landeshauptstadt hieß es am Sonntag zu dem neu verhängten „Verweilverbot“, die Situation an den beliebten Stellen am Rheinufer und in der Altstadt sei deutlich entspannter gewesen. Dort kontrollierten Polizei und Ordnungsamt in Doppelstreifen, wie ein Stadtsprecher sagte. Es seien zahlreiche Ansprachen und Belehrungen zum Verweilverbot nötig gewesen. „Die Angesprochenen waren aber in der Regel einsichtig.“ Auch mit Lautsprecheransagen sei auf das „Verweilverbot“ hingewiesen worden. 

Update vom 28. Februar, 11.42 Uhr: Vor den neuen Bund-Länder-Gesprächen zu den Corona-Einschränkungen am Mittwoch hat der Arbeitgeberpräsident von NRW einen Kurswechsel gefordert. Angesichts massiver wirtschaftlicher, sozialer und bildungspolitischer Schäden und nachlassender Akzeptanz in der Bevölkerung sei ein Verharren im Lockdown nicht mehr darstellbar, sagte Arndt Kirchhoff, Präsident von Unternehmer NRW, der Rheinischen Post. Der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, warnte die Politik dagegen vor zu starken Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Eine endloser Lockdown sei zwar keine gute Strategie. „Aber ein Kontrollverlust ist noch schlechter.“

Corona in NRW: Nur noch Münster und Kreis Coesfeld unter Inzidenz von 35

Update vom 28. Februar, 10.12 Uhr: Unter dem für Lockerungen der Lockdown-Regeln relevanten Inzidenzwert von 35 lagen am Sonntag nur Münster (25,7) und der Kreis Coesfeld (30,8). Die höchsten Werte verzeichneten Solingen (127,5), der Märkische Kreis (126), der Kreis Düren (102,8), Hamm (101,2) und Hagen (100,2). Für die größte NRW-Stadt Köln wurde ein Wert von 70,7 gemeldet, für die Landeshauptstadt Düsseldorf 51,8 und für Dortmund 62,6.

Update vom 28. Februar, 9.54 Uhr: Bei der Sieben-Tage-Inzidenz für Corona-Neuinfektionen ist in Nordrhein-Westfalen wieder eine steigende Tendenz zu verzeichnen. Das Robert Koch-Institut (RKI) registrierte am Sonntagmorgen 64,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen - nachdem dieser Wert eine Woche zuvor noch bei 61 gelegen hatte. Für den Samstag (27.2.) hatte das RKI eine angestiegene Inzidenz von 64,8 ausgewiesen. Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil nicht alle Kommunen am Wochenende die Fallzahlen melden.

Corona in NRW: Spenden nach Spahns Corona-Dinner - Beförderungsfeiern trotz Lockdown

Update vom 27. Februar, 18.32 Uhr: Erst mahnte er im Fernsehen, dass die Bevölkerung Kontakte meiden und möglichst zu Hause bleiben solle, dann ging Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu einem Dinner mit zwölf Teilnehmern. Kurz nach dem privaten Abendessen wurde er positiv auf Corona getestet. Die Spenden nach dem Treffen floßen nach NRW.

Update vom 27. Februar, 15.51 Uhr: Trotz Corona-Pandemie und Lockdown hat es im NRW-Innenministerium noch bis in den Januar 2021 hinein Beförderungsfeiern als Präsenzveranstaltungen gegeben - darunter zwei größere. Innenminister Herbert Reul ist seit Februar mit dem VIrus infiziert - er ist an der britischen Mutation erkrankt.

Corona in NRW: Die neuen Zahlen von heute - steigende Inzidenz

Update vom 27. Februar, 10 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz für Corona-Neuinfektionen ist in Nordrhein-Westfalen leicht gestiegen. Am Samstag lag der Wert nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei 64,8 - nach 63,9 am Freitag. Eine Woche zuvor hatte die wichtige Kennziffer am Samstag noch 58 betragen. Die Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen binnen einer Woche bezogen auf 100.000 Einwohner an. Seit Freitag wurden nach RKI-Angaben 2013 neue Infektionen registriert. 70 Menschen starben in NRW an oder mit dem Virus.

Bei einem Wert von unter 35 hatte die Politik Lockerungen der bisherigen Einschränkungen in Aussicht gestellt. Die niedrigsten Neuinfektionen wurden am Samstag nach wie vor für Münster mit einem Wert von 29,2 gemeldet. Unter die Schwelle von 35 kam zudem noch Bielefeld mit einer Inzidenz von 33,2.

Für die größte NRW-Stadt Köln gab das RKI den Wert mit 68 an. In Düsseldorf wurden 54,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen registriert, in Dortmund 62. Am angespanntesten war die Lage gemessen am Inzidenzwert in Solingen (128,7), im Märkischen Kreis (123,3), in Hagen (104,4) und im Kreis Düren (102).

Update vom 26. Februar, 22 Uhr: Ordnungskräfte haben in Duisburg eine Hochzeitsfeier aufgelöst. 43 Erwachsene und 14 Kinder sollen am Freitagnachmittag im Stadtteil Marxloh mit Musik und Buffet gefeiert haben - ohne Abstand und teilweise ohne Mund-Nasen-Schutz, erklärte die Polizei. Einige Gäste sollen von außerhalb angereist sein.

Update vom 26. Februar, 21.45 Uhr: Die Insel Norderney lädt Pflegekräfte aus NRW zu einem kostenlosen Urlaub ein: Für eine Woche sollen 100 Pfleger aus Kliniken Erholung von der Pandemie finden können. Die Initiative ging vom Rotary Club aus; viele Hotels, Gaststätten und Herbergen beteiligen sich. Noch ist unklar, wann die Reise angetreten werden kann: Zurzeit gilt ein Beherbergungsverbot in Niedersachsen.

Update vom 26. Februar, 21.40 Uhr: Auch Dortmund macht Ernst - und weitet die Maskenpflicht am Wochenende auf stark frequentierte Parks und Freizeitanlagen aus. _Ziel der Maßnahme sei es, die Bevölkerung weiterhin zu sensibilisieren und auf die Gefahren durch das Coronavirus hinzuweisen. Ab Samstag ist nun laut einer neuen Allgemeinverfügung samstags, sonntags und feiertags von 12 bis 18 Uhr das Tragen einer Maske Pflicht auf den Wegen rund um den Phoenix See, im Fredenbaumpark, im Westpark, im Rombergpark, im Revierpark Wischlingen und im Hoeschpark. Abseits der Wegflächen, etwa auf Wiesen, dürfe die Maske unter Einhaltung der Abstandsregeln abgenommen werden, heißt es. Der Westfalenpark ist ausgenommen, weil dort eine Zugangskontrolle vorgenommen wird.

Corona in NRW: Wohnhaus im Kreis Unna unter Quarantäne

Update vom 26. Februar, 19.45 Uhr: In einem Mehrfamilienhaus in Werne stehen 40 Personen unter Quarantäne - 13 sind bereits positiv auf das Coronavirus getestet worden. In dem Haus untergebracht sind rumänische Arbeiter dreier Firmen, darunter ein Schlachtbetrieb.

Update vom 26. Februar, 16.56 Uhr: Es geht um mehr als die virologischen Effekte des Lockdowns: Der NRW-Expertenrat tagt kurz vor dem Corona-Gipfel mit Kanzlerin Angela Merkel. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet mahnt zur Zusammenarbeit zwischen Ministerpräsidenten und dem Kanzleramt: „Wir sollten uns alle bemühen, dass wir das, was wir beschließen, auch gemeinschaftlich umsetzen“, sagte Laschet am Freitag in Düsseldorf vor der Online-Sitzung des NRW-Expertenrats Corona. Natürlich gebe es auch länderspezifische Abweichungen - etwa bei dem heiklen Thema Schule. „Aber alle sollten alles tun, damit wir zu ähnlichen Verabredungen und Umsetzungen kommen.“

Corona in NRW: Kanzlerin Angela Merkel nimmt an Beratungen des Experten-Rats teil

Zu den Beratungen des Expertengremiums sollte nach Angaben eines Regierungssprechers in Berlin auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zugeschaltet werden. Die Gespräche dienen unter anderem der Vorbereitung auf dene am 3. März geplanten Austausch der Ministerpräsidenten mit Merkel, bei der über das weitere Vorgehen in dem seit Monaten anhaltenden Lockdown entschieden werden soll.

Update vom 26. Februar, 12.47 Uhr: Viele warten auf die Impfung gegen Corona. Für einige Menschen könnte der Pieks jetzt früher kommen - doch alle Voraussetzungen für die Corona-Impfung werden einzeln geprüft.

Update vom 26. Februar, 12.23 Uhr: Wann endet der Corona-Lockdown? Wann dürfen sich die Menschen in NRW endlich über Lockerungen freuen - oder wären diese nicht zu verantworten? NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) ist unter Druck. Denn sein Koalitionspartner FDP drängt vor dem nächsten Bund-Länder-Gipfel auf Öffnungen - und hat unter dem Titel „Jetzt, Einstieg in den Ausstieg!“ einen konkreten Plan vorgelegt.

Corona in NRW: Öffnen Zoos und Tierparks bald wieder? Es gibt Hoffnung

Update vom 26. Feburar, 11.51 Uhr: Können wir bald wieder in den Tierpark? Ein Zoo in NRW hat jetzt einen Plan entwickelt, wie Besucher wieder hineinkönnen. 

26. Februar, 7.53 Uhr: Wie das Robert-Koch-Institut vermeldet, geht die 7-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen wieder leicht nach unten. Der Wert, der die landesweiten Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen beschreibt, sinkt von 64,3 minimal auf 63,9. Wer sich die Inzidenz-Werte der einzelnen NRW-Kommunen anschaut, der dürfte jedoch überrascht sein: Wegen offensichtlichen Datenpanne werden Fall-, Todeszahlen und Inzidenzwerte im Vergleich zum Vortag in etwa doppelt so hoch angezeigt. Für den Märkischen Kreis wird das besonders deutlich, demnach liegt der RKI-Wert bei deutlich über 200*.

+++ Hier lesen Sie was in den vergangenen Tagen der Corona-Pandemie in NRW geschehen ist +++ - *come-on.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Kira Hofmann/dpa

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