News-Ticker zur Pandemie

Corona in NRW: Inzidenz erstmals seit Monaten unter 60 - Vier Städte sogar unter 35

In NRW sinken die Corona-Zahlen stetig. Dennoch wird der Lockdown verlängert. Derweil startet eine stille Karnevalszeit. Alle News von heute, 12. Februar, im Ticker.

  • Wegen des Coronavirus gelten in NRW auch im Januar strenge Lockdown-Beschränkungen.
  • Beim Corona-Gipfel von Bund und Ländern wurde der Lockdown verlängert - was NRW-Ministerpräsident Armin Laschet anschließend begründete.
  • Ab dem 22. Februar soll es an Schulen weitergehen - allerdings nicht für alle Klassen. (News zum Coronavirus)

+++ Dieser News-Ticker ist beendet. Alle Informationen zum Coronavirus in NRW findet Sie in unserem neuen News-Ticker +++

Update vom 12. Februar, 10.20 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen ist landesweit erstmals seit Monaten unter den Inzidenzwert von 60 gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Freitag einen Wert von 59,3 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner (Vortag: 62,7). Das RKI meldete 1880 Neuerkrankungen in den zurückliegenden 24 Stunden. 68 Menschen starben in dem Zeitraum im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung (Vortag 99). Insgesamt liegt die Zahl der Corona-Toten im bevölkerungsreichsten Bundesland nun bei 11.963.

Update vom 12. Februar, 8.39 Uhr: In gleich vier NRW-Kommunen sank der Inzidenzwert unter die wichtige Schwelle von 35. Bund und Länder hatten diese Inzidenz als Grenzwert für künftige Lockerungen etwa im Handel nach dem 7. März festgelegt. Die niedrigste Kennzahl meldete Münster mit 15,2. Auch in Coesfeld (24,5), Bielefeld (26,9) und Mönchengladbach (33,3) ist der Inzidenzwert unter 35 gefallen. Die einzigen Inzidenzwerte jenseits der 100er-Marke wurden in Hagen (119,8) und Solingen (111,1) verzeichnet.

Update vom 12. Februar, 7.01 Uhr: Die Inzidenz in Nordrhein-Westfalen nähert sich immer weiter der 50. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) sank der wichtige Wert auf 59,3 - und ist damit erstmals seit Monaten wieder unter 60. Am Vortag lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen bei 62,7.

Corona in NRW: Regelungen für Schulen - Sportunterricht ja, Klassenfahrten nein

Update vom 11. Februar, 17.25 Uhr: In Nordrhein-Westfalen sind Klassenfahren bis zum 5. Juli untersagt. Das Schulministerium gegründet seine Entscheidung vom Donnerstag mit den Unsicherheiten in der Corona-Pandemie. Diese und weitere Informationen teilte das Ministerium den Schulen in einer Mail mit. Darin steht auch: Den Schülern, die ab dem 22. Februar bei der schrittweisen Rückkehr in den Präsenzunterricht den Anfang machen sollen, könne auch Sportunterricht erteilt werden. Wenn es die Witterung zulasse, soll das im Freien sein. In der Halle müsse eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden - außer bei intensiver Ausdaueranstrengung.

Update vom 11. Februar, 15.38 Uhr: Nach dem Beschluss beim Corona-Gipfel zur Wiedereröffnung der Friseursalons am 1. März können sich die Friseure in NRW kaum retten vor Kundenanfragen. „Wir bekommen unzählige Mails und Anrufe - eigentlich will jeder Kunde schon in der ersten Woche drankommen“, sagte der Vorsitzende des Friseur- und Kosmetikverbandes NRW, Harald Esser, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Insgesamt gibt es in Deutschland 80.000 Friseurbetriebe mit 240.000 Mitarbeitern. Seit Mitte Dezember sind die Salons wegen der Pandemie geschlossen. Da die finanzielle Situation angespannt ist, sind Friseure dementsprechend erleichtert.

Corona in NRW: Inzidenz sinkt - Laschet kündigt weitere Öffnungsschritte an

Update vom 11. Februar, 13.37 Uhr: Sinken die Corona-Infektionen in NRW, könnte schon bald weiter gelockert werden, insbesondere in den Schulen. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat weitere Öffnungsschritte bei Schulen angekündigt, sofern Nordrhein-Westfalen unter die Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen sinkt. In einer Sondersitzung des Landtags sagte er, dass es dann nächste Schritte geben werde. In dem Fall werde auch über die fünften, sechsten, siebten und weitere Klassen sowie andere Schulformen gesprochen. Der Öffnungstermin für Grundschulen in NRW steht ja bereits.

Im Landtag sicherte Armin Laschet zudem zu, dass Bund und Länder ohnehin in ihrer nächsten Runde am 3. März über weitere Öffnungsschritte in der Corona-Pandemie beraten werden. Dazu gehörten neben Schulen und Kitas auch Kontaktbeschränkungen, Kultur, Sport in Gruppen, Freizeit, Gastronomie und Hotels, sagte der CDU-Bundesvorsitzende am Donnerstag.

Update vom 11. Februar, 12.03 Uhr: Der Inzidenzwert ist in zwei weiteren NRW-Kommunen unter 50 gefallen. Im Kreis Wesel lag der Wert bei 48,5, in Oberhausen bei 44,6. Die Schwelle war zuvor schon in den Kreisen Steinfurt, Coesfeld, Gütersloh und Paderborn sowie in Bielefeld, Münster, Düsseldorf und Mönchengladbach unterschritten worden.

Update vom 11. Februar, 8.42 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in NRW ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete einen Inzidenzwert von 62,7 für NRW. Am Vortag hatte der Wert, der die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner anzeigt, noch 67,1 betragen. Gemeldet wurden dem RKI 1884 Neuerkrankungen. Innerhalb eines Tages wurden 99 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt. Insgesamt liegt die Zahl der Corona-Toten landesweit nun bei 11.895.

Corona in NRW: Weiberfastnacht ohne närrisches Treiben

Update vom 11. Februar, 7.32 Uhr: Es ist ein trauriger Tag für die Narren und Jecken in NRW. Heute ist Weiberfastnacht - und da beginnt traditionell der Straßenkarneval. Doch in diesem Jahr läuft das närrische Treiben wegen Corona auf Sparflamme. Rathausstürmungen, Krawattenkürzungen, Konzerte und Sitzungen: alles abgesagt. In der Karnevalshochburg Köln müssen die Beschäftigten der Stadt sogar ganz normal arbeiten.

Einiges tut sich aber doch: So findet in der Kölner Lanxess-Arena eine große Karnevalsshow statt, die gestreamt wird. Ziel der Show ist es, Spenden für notleidende Karnevalskünstler, Bühnenarbeiter, Fahrer und Tanzgruppen zu sammeln. Viele von ihnen sind durch den Ausfall von Sitzungen, Bällen und Partys in ihrer beruflichen Existenz gefährdet. Moderiert wird das Programm von Guido Cantz und Mirja Boes.

Corona in NRW: Inzidenz sinkt konstant - Lockdown wird dennoch verlängert

Update vom 10. Februar, 20.48 Uhr: Der Lockdown wird trotz sinkender Corona-Zahlen in NRW bis zum 7. März verlängert. Darauf haben sich Bund und Länder beim Corona-Gipfel verständigt. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) verteidigte diesen Schitt nach den Beratungen: Zwar habe Nordrhein-Westfalen bei der Neuinfektionsrate die niedrigste Zahl seit dem 20. Oktober erreicht, aber die Wirkung der neuen Virus-Variante sei nicht abzuschätzen. „Wir wissen zu wenig über das mutierte Virus“, sagte er. „Wir wollen Zeit gewinnen.“

Es gab aber auch positive Nachrichten. So plant NRW die schrittweise Wiedereröffnung der Schulen ab dem 22. Februar. Die Landesregierung werde sich mit Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz abstimmen. In NRW sind die Schüler seit Mitte Dezember im Distanzunterricht. Auch Friseure dürfen vorzeitig wieder öffnen.

Update vom 10. Februar, 12.42 Uhr: Gute Nachrichten von der Impfkampagne: Aus den Impfstoff-Fläschchen von Biontech/Pfizer kann in NRW auch eine mögliche siebte Dosis genutzt werden. „Wir sagen: Macht das pragmatisch“, sagte ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums. Voraussetzung sei, dass aus dem jeweiligen Fläschen eine volle siebte Einzeldosis von 0,3 Millilitern entnommen werden könne. Das Ministerium geht aber weiter davon aus, dass in der Regel sechs Impfdosen pro Fläschchen enthalten sind, weil die Zulassung diese Anzahl vorsieht.

Corona in NRW: Zahl der Neuinfektionen sinkt weiter - Lockdown dennoch vor Verlängerung

Update vom 10. Februar, 9.43 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in NRW ist weiter rückläufig. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag der wichtige Wert der 7-Tages-Inzidenz am Mittwoch (0.00 Uhr) bei 67,1 - am Vortag waren es nach Zahlen des Landeszentrums für Gesundheit Nordrhein Westfalen 70,6.

In diesen Kreisen und Städten liegt die Inzidenz nun sogar unter 50:

  • Kreis Coesfeld (30,4)
  • Kreis Gütersloh (47,1)
  • Kreis Steinfurt (37,9)
  • Bielefeld (30,2)
  • Düsseldorf (49,8)
  • Mönchengladbach (45,6)
  • Münster (21,9)
  • Paderborn (39,6)

Update vom 9. Februar, 17.26 Uhr: In einer Beschlussvorlage des Kanzleramts für den Corona-Gipfel von Bund und Ländern am Mittwoch ist die Rede von einer Verlängerung der Lockdown-Maßnahmen bis März. Es handelt sich um einen Zwischenentwurf, der der Redaktion vorliegt. Er soll aber nicht zwischen Bund und Ländern abgestimmt sein. Der Entwurf ist an vielen Stellen noch nicht ausformuliert; so steht etwa in der betreffenden Zeile: „Die Länder werden ihre Landesverordnungen entsprechend anpassen und bis zum XXX März verlängern.“ Auf welches Datum sich die Länderchefs und Kanzlerin Merkel am Ende einigen, ist unklar.

Update vom 9. Februar, 16.08 Uhr: Wie das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales am Dienstag mitteilte, sind die 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen am Montag wie geplant gestartet. Demnach hätte der weit überwiegende Teil der über 80-Jährigen den vorab vereinbarten Corona-Impftermin auch wahrgenommen. Und das trotz der aktuell zum Teil sehr widrigen Witterungsbedingungen in NRW. Auch die Anlieferungen der Impfdosen durch den vom Land beauftragten Logistiker seien nach Plan verlaufen, sodass alle Impfzentren am Montag öffnen konnten. Nach Angaben des Ministeriums wurden am Montag 10.000 Erstimpfungen in den Impfzentren durchgeführt. Jede Woche sollen nun rund 70.000 Personen geimpft werden.

Update vom 9. Februar, 9.15 Uhr: Die Corona-Zahlen in Nordrhein-Westfalen sind weiter rückläufig. Nach Angaben des Landeszentrums für Gesundheit Nordrhein-Westfalen liegt heute die 7-Tages-Inzidenz bei 70,6 (gestern: 72,4).

In diesen Kreisen und Städten liegt die Inzidenz nun sogar unter 50:

Dem RKI wurden aus NRW innerhalb von 24 Stunden 30 neue Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt. Insgesamt liegt die Zahl der Corona-Toten in Nordrhein-Westfalen bei 11.595 Menschen.

Update vom 9. Februar, 7.33 Uhr: Morgen steht der nächste Bund-Länder-Gipfel an. Schon jetzt ist klar: Der Lockdown wird wohl verlängert. Die Abgeordneten des NRW-Landtags wollen bei den aber Corona-Maßnahmen mehr mitreden. Heute steht daher eine Sondersitzung über den weiteren Kurs in der Pandemie an. SPD und Grüne verlangen eine Exit-Strategie aus dem Lockdown.

Update vom 8. Februar, 23 Uhr: Im Oberbergischen Kreis sind Mitarbeiter des Amtes für Rettungsdienst, Brand- und Bevölkerungsschutz und des Gesundheitsamtes bereits gegen das Coronavirus geimpft worden, obwohl sie nicht zur Gruppe mit der obersten Priorität gehören. Das hat der Kreis in Gummersbach erklärt. Nach dem Start der Corona-Schutzimpfungen in den Pflegeeinrichtungen Ende Dezember sei zunächst mehr Impfstoff geliefert worden. Die Fläschchen hätten mehr Impfdosen enthalten als vom Hersteller angegeben. Die Kassenärztliche Vereinigung habe um weitere impfwillige Personen gebeten. Dabei sei nicht nur auf die Personen der ersten Priorität zugegangen worden.

Update vom 8. Februar, 13.11 Uhr: In NRW haben heute alle 53 Impfzentren ihren Betrieb aufgenommen. Zuerst geimpft werden zu Hause lebende Menschen ab 80 Jahren, die zuvor einen festen Termin vereinbart haben. Wer seinen Termin wegen des Winter-Chaos auf den Straßen nicht einhalten kann, muss sich laut NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann keine Sorgen machen. Sie sollten dann am Dienstag zur gleichen Uhrzeit ins Impfzentrum kommen und müssten vorher auch nicht anrufen. Das gehe ganz „unkompliziert“, betonte Laumann am Mittag in Düsseldorf. Das gelte auch für weitere Tage, wenn das Wetter so schlecht bleibe.

Corona in NRW: Zahlen weiter rückläufig - Inzidenz bei 72,4

Update vom 8. Februar, 9.07 Uhr: Die Corona-Zahlen in NRW sind weiter rückläufig. Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) liegt die 7-Tage-Inzidenz am Montag bei 72,4 (Vortag 73,4). In einigen Kreisen und Städten lag der Wert unter der wichtigen Schwelle von 50: So in Bielefeld, Münster, im Kreis Coesfeld, in der Städteregion Aachen und in Mönchengladbach.

Update vom 8. Februar, 7.21 Uhr: Es geht los: Alle 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen nehmen ihren Betrieb auf. Zuerst geimpft werden zu Hause lebende Menschen ab 80 Jahren, die einen festen Termin vereinbart haben. Erschwert wird der Start in den Impfzentren vom Schnee-Unwetter in NRW. Wegen des Wintereinbruchs soll kein Impftermin verloren gehen, hatte das NRW-Gesundheitsministerium am Sonntagabend betont. „Alle Impfberechtigten, die einen Termin vereinbart haben, können sich dort also wie vorgesehen gegen das Coronavirus impfen lassen.“

Update vom 7. Februar, 13.03 Uhr: Musikboxen, Mischpulte, ein Stromaggregat und ein Benzinkanister: Das stellte die Polizei in der Nacht zu Sonntag bei einer illegalen Techno-Party in Köln sicher. Mitten im Corona-Lockdown feierten in einem leerstehenden Gebäude 41 Menschen. Erste Ermittlungen ergaben, dass das Haus einsturzgefährdet ist. Beim Eintreffen der Beamten zog sich eine 21-Jährige leichte Verletzungen zu, als sie mit einem gewagten Sprung unbemerkt fliehen wollte. Die Teilnehmer erhielten einen Platzverweis, sie erwarten nun Verfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung.

Corona in NRW heute: AstraZeneca geliefert - Inzidenzwert sinkt unter Bundesdurchschnitt

Update vom 7. Februar, 12 Uhr: Es geht weiter abwärts: Die 7-Tage-Inzidenz in NRW ist am Sonntag auf 73,4 gesunken (Vortag 75,6). Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) mit. Damit stand NRW erneut etwas besser da als der bundesweite Durchschnitt (75,6). Weiter am besten war die Corona-Lage in NRW laut Landeszentrum Gesundheit in Münster: Dort sank der Wochenwert auf 28,2. Den zweitbesten Wert hatte erneut der Kreis Coesfeld, wo die Inzidenz allerdings leicht stieg - von 35,8 auf 37,2. Den höchsten Wert gab es weiter in Hagen mit 141. Am Vortag hatte er dort aber noch bei 150 gelegen.

Update vom 6. Februar, 17.35 Uhr: Für die Corona-Impfungen in Nordrhein-Westfalen steht nun ein dritter Impfstoff zur Verfügung. Die ersten 74.400 Corona-Impfdosen des schwedisch-britischen Herstellers AstraZeneca seien am Samstag wie erwartet geliefert worden, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Mit diesem dritten Impfstoff nach den Produkten von Biontech und Moderna kann voraussichtlich ab der kommenden Woche im bevölkerungsreichsten Bundesland geimpft werden. Details dazu will NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Montag bekanntgeben.

Update vom 6. Februar, 13.37 Uhr: Ministerpräsident und CDU-Vorsitzender Armin Laschet hat gefordert, Schulen und Kindern bei möglichen Lockerungen Priorität einzuräumen. „Ehe wir irgendein Geschäft oder etwas anderes öffnen, muss die Bildung für unsere Kinder wieder in Gang gesetzt werden, denn wir richten mit dem Lockdown auch Schäden an“, sagte Laschet beim (Online-)Parteitag der niedersächsichen CDU in Hildesheim. „Wenn Kinder wochenlang nicht in der Schule sind, nicht gesehen werden, gibt es Kindeswohlgefährdung und da werden Bildungschancen gefährdet.“ Am Mittwoch stehen die nächsten Verhandlungen der Länderchefs mit Kanzlerin Angela Merkel an.

Update vom 6. Februar, 9.15 Uhr: NRW steht besser da als der bundesweite Durchschnitt: Die Zahl der Corona-Neuansteckungen ist im Land weiter rückläufig. Laut Robert Koch-Institut liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag bei 75,4 (Vortag: 77,7). Bestwerte erreicht nach wie vor Münster (32,4) , auch der Kreis Coesfeld liegt mit 35,8 deutlich unter der 50er-Marke. Kritischer waren die Zahlen in Hagen (150,0) und im Kreis Höxter (110,5), die im Vergleich der Kommunen an der Spitze rangierten. Über der sehr kritischen Marke von 200 lag allerdings kein Kreis und keine kreisfreie Stadt. Nach wie vor hoch ist aber die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Nach Zahlen des RKI kamen 111 neue Todesfälle binnen 24 Stunden hinzu. Insgesamt starben in Nordrhein-Westfalen 11 497 Menschen in Verbindung mit Covid-19.

Update vom 5. Februar, 16.38 Uhr: Welcher Weg führt aus dem Corona-Lockdown? Der stellvertretende NRW-Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) hat einen Fünf-Stufen-Plan zum Ausstieg vorgelegt. Er plädierte darin für Lockerungen ab dem 14. Februar, die u.a. Schule, Friseure und den Einzelhandel betreffen. Stamps fünf Stufen für Lockerungen in Kitas, Schulen, Handel, Gastronomie, Sport, Kultur und Freizeit seien nicht allein an der Inzidenz ausgerichtet. Dazu zählten weitere Indikatoren wie etwa die Neuinfektionsrate bei über 80-Jährigen, die Krankenhausbelegung oder die Verfügbarkeit zertifizierter Selbsttests. Bei seinem „NRW-Plan“ handele es sich um einem „persönlichen Vorschlag“, erklärte der NRW-Familienminister.

Corona in NRW: Winterchaos gefährdet Termine zum Start in den Impfzentren

Update vom 5. Februar, 14.19 Uhr: Wegen des erwarteten Schnee-Unwetters in NRW können Senioren im Kreis Steinfurt mit einem Impftermin an diesem Montag ihre Impfung gegen das Coronavirus ohne weitere Formalitäten auf Dienstag verschieben. Nach der Ankündigung einer Extremwetterlage mit starkem Schneefall sei nicht auszuschließen, dass die Straßenverhältnisse am Montag noch sehr angespannt seien. Wer sich nicht zutraue, aufgrund schlechter Verkehrsbedingungen zum Impfzentrum am Flughafen Münster/Osnabrück in Greven zu fahren, könne einfach einen Tag später ab 14 Uhr dorthin kommen. Die Impfung, deren Terminvergabe ja bis dato holprig verlief, startet in Nordrhein-Westfalen am kommenden Montag.

Update vom 5. Februar, 13.23 Uhr: Kurz bevor es zur ersten Lieferung des neuen Impfstoffs von AstraZeneca kommt, hat sich NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) dafür ausgesprochen, erneut gewisse Privilegien je nach Priorität zu bilden. Demnach sollten Beschäftige in der Kindertagesbetreuung und in Schulen Vorrang bei der Impfung haben. „Wenn der Impfstoff gerade für unter 65-Jährige geeignet ist, sollte eine schnelle Impfung derjenigen erfolgen, die unsere Kinder bilden und betreuen. So könnte in Schulen, Kitas und Kindertagespflege der Weg zur Normalität erleichtert werden“, sagte Stamp gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Update vom 5. Februar, 12.06 Uhr: Das Land NRW stellt rund 8,7 Millionen medizinische Schutzmasken für Bedürftige zur Verfügung. Wie das Gesundheitsministerium am Freitag in Düsseldorf mitteilte, werden die Kommunen informieren, wie und wo die Masken in den nächsten Tagen vor Ort zu erhalten sind. Rund drei Millionen von ihnen sollen demnach über die Tafeln verteilt werden und 600.000 weitere über das Netzwerk der freien Wohlfahrtspflege an Obdachlose.

Dies sei nur ein erster Schritt zu unbürokratischer Hilfe, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). „Eine weitere Tranche ist geplant.“ Laumann bat um Verständnis, falls es anfangs zu Verzögerungen bei der Verteilung kommen sollte.

Corona in NRW: Inzidenz steigt wieder leicht an

Update vom 5. Februar, 8.48 Uhr: Die wichtige Kennziffer für Corona-Neuinfektionen steigt in NRW wieder leicht an. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies am Freitagmorgen 77,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen aus. Am Vortag hatte dieser Richtwert noch darunter gelegen (77,2). Zielmarke von Bund und Ländern ist nach wie vor eine Inzidenz von höchstens 50. Ab diesem Wert könnten die Gesundheitsämter die Infektionswege besser nachverfolgen.

Update vom 4. Februar, 22.45 Uhr: Auf Privatwohnungen ausgeweitete Kontaktbeschränkungen aufgrund anhaltend hoher Infektionszahlen sind nach einem aktuellen Gerichtsentscheid rechtmäßig. So wies das Verwaltungsgericht Münster in einem Eilverfahren am Donnerstag einen Antrag gegen eine Corona-Allgemeinverfügung des Kreises Warendorf ab. Die für kreisangehörige Städte mit besonders vielen Neuinfektionen geltende Verfügung beschränkt private Zusammenkünfte in der eigenen Wohnung auf Angehörige eines Hausstandes mit höchstens einer weiteren Person.

Corona in NRW: So viele Menschen haben Impftermine erhalten

Update vom 4. Februar, 14.21 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium hat Zahlen zu den Impfterminen herausgegeben: Demnach haben die Kassenärztlichen Vereinigungen bislang 1.278.950 Termine (Erst- und Zweitimpfung) für die Impfzentren in NRW vergeben können (Stand: 4.2., 00.00 Uhr). Somit sind 639.475 Personen mit einem Termin für die Corona-Impfung versorgt.

Update vom 4. Februar, 14.03 Uhr: Am kommenden Montag (8. Februar) ist Start in den 53 Impfzentren in NRW. Es werden ausschließlich Menschen über 80 Jahre mit gültigem Termin gegen das Coronavirus geimpft. Darauf weist die Kassenärztliche Vereinigung hin. „Wer einen Termin vereinbart hat, aber nicht 80 Jahre oder älter ist, wird nicht geimpft!“, hieß es in einer Mitteilung. Impflinge dürften sich von einer Person begleiten lassen, die jedoch nicht geimpft werden könne.

Corona in NRW: Impf-Touristen in sorgen für Ärger in Niedersachsen

Update vom 4. Februar, 13.09 Uhr: Impf-Touristen aus Nordrhein-Westfalen sind ein Ärgernis für mehrere Landkreise in Niedersachsen. Im Heidekreis habe sich jüngst ein Mensch aus NRW impfen lassen, sagte ein Sprecher. Das gehe bereits seit Wochen so. Die Menschen könnten sich Termine geben lassen „wo sie wollen“. Mehrere Kreise haben deshalb vom Land gefordert, die Terminvergabe für Corona-Impfungen künftig an die Meldeadresse zu knüpfen. In NRW öffnen die Impfzentren erst am Montag.

Update vom 4. Februar, 11.48 Uhr: Der Corona-Impfstoff des schwedisch-britischen Unternehmens Astrazeneca kann in NRW wohl in der kommenden Woche erstmals eingesetzt werden. Das Gesundheitsministerium hat jetzt mitgeteilt, wie viele Impfdosen von Astrazeneca nach NRW kommen.

Corona in NRW: Inzidenz in NRW sinkt weiter - Kein Hotspot mehr

Update vom 4. Februar, 8.29 Uhr: Der Richtwert für Corona-Neuinfektionen ist in Nordrhein-Westfalen weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies am Donnerstagmorgen noch 77,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen aus. Am Vortag hatte dieser Richtwert noch bei 81,1 gelegen. Zielmarke von Bund und Ländern ist eine Inzidenz von höchstens 50. Ab diesem Wert können die Gesundheitsämter die Infektionswege besser nachverfolgen. Münster und Coesfeld lagen bei der 7-Tage-Inzidenz nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) NRW mit 30,8 und 37,2 am Donnerstag weit unter dem Richtwert von 50. Über der kritischen Marke von 200 lagen kein Kreis und keine kreisfreie Stadt mehr.

Update vom 4. Februar, 7.01 Uhr: Die Impfstrategie in NRW ist an diesem Donnerstag (ab 13.30 Uhr) Thema im Gesundheitsausschuss des Landtages. Die Grünen fordern von der Landesregierung Lösungen, wie nicht mobile Menschen außerhalb der Impfzentren gegen Corona geimpft werden können. „Die Impfzentren sind zum Teil irre weit weg von den Leuten“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion im Landtag, Mehrdad Mostofizadeh, vor der Sitzung. Konzepte einer „aufsuchenden Impfung“ mit Hilfe von Impfbussen oder die Impfung durch Hausärzte seien ernsthaft zu prüfen und umzusetzen.Eine ähnliche Kritik hatte auch die SPD-Landtagsfraktion geäußert und Alternativen zu den Impfzentren sowie flexible Lösungen vor Ort, wie Impfbusse, Zweigstellen und mobile Impfteams, gefordert.

Corona in NRW: Schutz vor britischer Mutation - strenge Regeln im Kreis Düren

Update vom 3. Februar, 19.33 Uhr: Der Kreis Düren greift härter durch. Zum Schutz vor der britischen Corona-Mutation gelten in dem Landkreis ab Donnerstag strenge Regeln. So muss der Mindestabstand bei erlaubten Treffen in Innenräumen statt 1,5 jetzt 2 Meter betragen und Haushaltsangehörige von Infizierten müssen demnach für 14 Tage in Quarantäne. Eine Freitestung nach 10 Tagen ist nicht möglich. Wer länger als fünf Minuten Kontakt zu einem Infizierten hatte und dabei weniger als 1,5 Meter Abstand gehalten hat, gilt als Kontaktperson 1. Grades. An Karneval ist für einige Stellen im Kreis ein Alkoholverbot angeordnet. Im Kreis Düren gibt es 66 nachgewiesene Fälle der sogenannten englischen Mutante.

Update vom 3. Februar, 19 Uhr: Der Corona-Impfstoff AstraZeneca, der in Deutschland nur für unter 65-Jährige empfohlen wird, kommt in wenigen Tagen nach NRW. Das hat unsere Redaktion exklusiv erfahren. Bereits Mitte nächster Woche sollen die ersten Dosen des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca in Nordrhein-Westfalen ausgeliefert und kurz darauf verimpft werden.

Update vom 3. Februar, 16.12 Uhr: Seit gut anderthalb Monaten sind die Friseure in NRW dicht. Dagegen will eine Friseurin aus Niederkassel im Rhein-Sieg-Kreis vorgehen. Sie will im Eilverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) die Schließung der Salons in Nordrhein-Westfalen kippen. Der Antrag sei am Mittwoch eingegangen, teilte eine Sprecherin des OVG in Münster mit.

Am Dienstag hatte das Thüringer OVG das Verbot körpernaher Dienstleistungen, wie sie Friseure anbieten, in der gegenwärtigen Infektionslage, für verhältnismäßig erklärt und den Eilantrag einer Friseurmeisterin aus Eisenach abgewiesen.

Update vom 3. Februar, 16.19 Uhr: Die Corona-Schutzverordnung in NRW regelt nur den öffentlichen Raum. Die Stadt Wuppertal hat jetzt aber auch Kontaktbeschränkung für Privaträume erlassen. Der Grund sind anhaltend hohe Infektionszahlen. Mit der Erlaubnis des Landes dürfen private Zusammenkünfte innerhalb einer Wohnung mit einem weiteren Hausstand, jedoch mit höchstens fünf Teilnehmern stattfinden, heißt es im Amtsblatt der Stadt mit rund 355.000 Einwohnern. Kinder bis zu einem Alter von 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Damit folgt Wuppertal der Stadt Hamm, die ebenfalls Regeln für Privaträume aufgestellt hat.

Corona in NRW: Inzidenz sinkt leicht, aber immer mehr Mutationen nachgewiesen

Update vom 3. Februar, 12.46 Uhr: In immer mehr Städten in NRW werden Mutationen des Coronavirus festgestellt. Nach Kenntnissen des Gesundheitsministerium seien landesweit bislang 31 Fälle der zunächst in Großbritannien entdeckten Sars-CoV-2-Variante (B.1.1.7) und sieben Fälle der in Südafrika entdeckten Variante (B.1.351) nach Genom-Sequenzierungen bestätigt worden, sagte ein Sprecher. Beide Varianten gelten als Treiber neuer Infektionswelle

Update vom 3. Februar, 11.29 Uhr: Nach dem überraschenden Sieg des Fußball-Regionalligisten RW Essen gegen Bayer Leverkusen im DFB-Pokal hat die Polizei am Dienstagabend in Essen 27 Ermittlungsverfahren gegen Feiernde eingeleitet. Dabei gehe es um Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung etwa durch zu dichtes Zusammenstehen, das Abbrennen von Pyrotechnik und Beleidigungen von Polizisten, sagte ein Polizeisprecher.

Corona in NRW: Inzidenz sinkt weiter - Virologe Streeck: „Mehr als ein Infizierter in Gangelt“

Update vom 3. Februar, 9.16 Uhr: Der Richtwert für Corona-Neuinfektionen ist in NRW weiter leicht gefallen. Er sank von 83,6 auf 81,1 pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Das teilt das Robert Koch-Institut (RKI) auf seiner Internetseite mit. Die Unterschiede in den Städten und Kreisen sind nach wie vor groß: Während das RKI am Mittwoch für Münster eine sogenannte 7-Tage-Inzidenz von 30,8 auswies, lag der Wert in Hagen bei 176,5. Im bundesweiten Vergleich der Corona-Zahlen rangiert NRW im Mittelfeld.

Update vom 3. Februar, 6.37 Uhr: In Gangelt haben zu Beginn der Corona-Pandemie nach Erkenntnissen des Virologen Hendrik Streeck wohl mehrere Infizierte auf der Karnevalssitzung gefeiert - und nicht nur einer. „Die Kappensitzung ist schwierig zu rekonstruieren. Was wir mittlerweile ziemlich klar sagen können: Es war nicht so, dass nur ein Mensch das Virus an dem Abend hatte“, sagte Streeck der dpa. Das mache die Analyse allerdings nicht einfacher. Gangelt im Kreis Heinsberg war nach der Karnevalssitzung im Frühjahr 2020 einer der ersten deutschen Corona-Hotspots. Streeck, Direktor des Instituts für Virologie am Uniklinikum Bonn, forscht mit seinem Team seit geraumer Zeit in der Region.

Corona in NRW: Termin für nächstes Bund-Länder-Treffen steht

Update vom 2. Februar, 21.47 Uhr: Zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes in Hagen haben an einer „Querdenken“-Demonstration teilgenommen. Die Stadt hat die beiden Angestellten von ihren Aufgaben entbunden. Dies sei auf Anordnung von Oberbürgermeister Erik O. Schulz (parteilos) mit sofortiger Wirkung erfolgt, teilte Hagen heute Abend mit. Parallel dazu laufe eine dienstrechtliche Untersuchung des Vorfalls.

„Die jetzt getroffenen Maßnahmen stellen keine Vorverurteilung der städtischen Mitarbeiter dar. Dennoch ist durch ihre Teilnahme an der Demonstration die Glaubwürdigkeit der Stadt in ihrer Funktion als Ordnungsbehörde infrage gestellt“, erklärte der Oberbürgermeister. Gerade in dieser Zeit sei es unabdingbar, das Vertrauen der Bevölkerung in das Handeln der Verwaltung nicht zu erschüttern. „Wer für die Einhaltung der Corona-Regelungen mit zuständig ist, darf keinen Zweifel daran aufkommen lassen, dass er/sie diese auch selbst akzeptiert.“

Update vom 2. Februar, 15.19 Uhr: Die nächste Bund-Länder-Konferenz steht bevor. Voraussichtlich am 10. Februar wollen Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder zusammenkommen, um über Lockerungen oder die Verlängerung der Corona-Regeln zu beraten. Einen Tag später, am 11. Februar, möchte sich der NRW-Landtag zu einer Sondersitzung treffen. Den Antrag stellten die Regierungsfraktionen von CDU und FDP. Die Landesregierung habe eine Unterrichtung des Plenums zu Perspektiven nach den Bund-Länder-Beratungen angemeldet, teilte der Landtag am Dienstag mit. 

Update vom 2. Februar, 10.32 Uhr: Noch ist nicht klar, wie es angesichts andauernder Einschränkungen durch das Coronavirus mit den Elternbeiträgen für die Kindertageseinrichtungen weitergeht. Einen Beschluss über eine weitere Befreiung liege bislang nicht vor, heißt es aus dem Familienministerium. Die Landesregierung sei mit Eltern, Gewerkschaften, Kommunen und Trägern darüber im Gespräch, wie die Betreuung ab dem 15. Februar weiter gestaltet werde. Auch Finanzierungsfragen würden dabei geklärt.

Corona in NRW: Inzidenz in sinkt weiter

Update vom 2. Februar, 10.25 Uhr: Der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert ist auch in NRW weiter im Sinkflug. Er lag am Dienstag bei 83,6 (Montag: 86,3), teilte das Robert-Koch-Institut mit. Entspannung vor allem im Münsterland: Dort liegt der Inzidenzwert neben Münster (32,7) und Coesfeld (36,3) nun auch in Steinfurt (48,6) unter der kritischen Marke von 50. Die Gesundheitsbehörden in NRW melden insgesamt 946 neue Corona-Infektionen, 149 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung. Ausreißer nach oben ist Hagen (Inzidenz von 204).

Update vom 1. Februar, 17.42 Uhr: In Düren hat sich die britische Corona-Mutation in einem Pflegeheim ausgebreitet. 22 Bewohner, zwölf Mitarbeiter und zwei Angehörige haben sich infiziert. Das teilte der Kreis Düren am Montag mit. Die Virus-Variante B.1.1.7 war vor gut einer Woche trotz strenger Vorsorgemaßnahmen erstmals in dem Heim nachgewiesen worden. Auf welchem Weg sie in das Heim gelangt ist, sei völlig unklar, sagte ein Kreissprecher. Vergangenen Mittwoch war eine 95-jährige Bewohnerin daran gestorben.

Corona in NRW: Ordnungsamt-Mitarbeiter nehmen an Querdenker-Demo teil

Update vom 1. Februar, 14.10 Uhr: Zwei Mitarbeiter des Ordnungsamts in Hagen haben an einer Querdenker-Demo teilgenommen. Die Demonstration richtete sich gegen einen Zwang zum Impfen. Folgen hat die Teilnahme der Ordnungsamt-Mitarbeiter laut Stadt nicht. Laut Sprecher Michael Kaub ist die Stadt überzeugt, dass die beiden keine Querdenker oder Reichsbürger sind. Es waren etwa 200 Menschen auf der Demo in der Hagener Innenstadt.

Update vom 1. Februar, 10.39 Uhr: Die Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen haben innerhalb eines Tages 1100 neue Corona-Infektionen gemeldet. Damit blieb der Wochenwert von Neuinfektionen laut Landeszentrum für Gesundheit (LZG) in NRW nahezu konstant mit etwa 86,2 pro 100.000 Einwohner. 40 Todesfälle wurden demnach registriert.

Dabei ist das Infektionsgeschehen regional sehr unterschiedlich: In Hagen lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Montag laut LZG mit 212 weiterhin über der kritischen Marke von 200. Unter dem Inzidenzwert von 50 lagen dagegen Münster (32,7) und der Kreis Coesfeld (37,6). Der Wert von 50 wird angestrebt, weil dann die Gesundheitsämter nach eigenem Bekunden die Infektionsketten wieder nachvollziehen können.

Update vom 31. Januar, 19.35 Uhr: Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen erhalten für ihre Mitarbeiter weniger Corona-Impfstoff als angefordert. Derzeit könnten nur Beschäftigte mit einer Berechtigung der höchsten Priorität geimpft werden, teilte eine Sprecherin des NRW-Gesundheitsministeriums am Sonntag mit. In der Regel liege ihr Anteil unter 50 Prozent. Einige Kliniken hätten jedoch bis zu 100 Prozent des Personals gemeldet. Das sei nicht plausibel und unsolidarisch. Deshalb seien die Lieferungen zunächst auf maximal 50 Prozent begrenzt worden. Sobald weiterer Impfstoff zur Verfügung stehe, werde auch das weitere Personal ein Impfangebot erhalten. Im Kreis Soest haben sich Klinik-Mitarbeiter in Sachen Impfstoff-Vergabe über ihre Chefs beschwert.

Update vom 31. Januar, 13.04 Uhr: Die Polizei hat in der Nacht zum Sonntag in Euskirchen (NRW) eine in Corona-Zeiten illegale Feier mit rund 200 Gästen aufgelöst. Ein 23-Jähriger habe die Freiluftparty auf dem Gelände einer ehemaligen Raketenstation im Billiger Wald organisiert. Viele Gäste flüchteten in den Wald, die Personalien von 35 Teilnehmern wurden aufgenommen. Auf die Partygäste kommen jetzt „erhebliche Bußgelder“ zu, wie die Polizei mitteilte.

Corona in NRW: 15 Bewohner eines Altenheims in Leverkusen gestorben - Mutation nachgewiesen

Update vom 31. Januar, 12.01 Uhr: Nach einem Corona-Ausbruch in einem Seniorenzentrum in Leverkusen sind dort 15 Bewohner gestorben. Insgesamt hätten sich 47 ältere Menschen und 25 Mitarbeiter angesteckt, sagte eine Sprecherin der Stadt Leverkusen am Sonntag. In dem Seniorenheim sei die als besonders ansteckend geltende Mutation B 1.1.7 des Erregers Sars-CoV-2 nachgewiesen worden. Diese Variante war zunächst in Großbritannien entdeckt worden. Der erste Fall sei am 28. Dezember - vor den Impfungen - diagnostiziert worden, sagte die Sprecherin. Im Nachhinein sei nachvollzogen worden, dass das Virus durch das Personal in das Seniorenheim eingetragen worden sei.

Update vom 31. Januar, 9.40 Uhr: Die Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen haben innerhalb eines Tages 2437 neue Corona-Infektionen gemeldet. Das geht aus Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntagmorgen hervor. Am Sonntag vor einer Woche waren es 2611 Neuinfektionen gewesen. Die Zahl der in NRW gemeldeten Todesfälle stieg um 67 auf 10.784. Die Inzidenz liegt in NRW bei 85,1. Sie ist gegenüber dem Vortag leicht gesunken. Die Großstadt Hagen bleibt mit einem Wert von 215,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen Corona-Hotspot in NRW.

Corona in NRW: Politiker fordert schrittweise Lockerungen des Lockdowns

Update vom 30. Januar, 13 Uhr: Die FDP-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag dringt auf eine schrittweise Lockerung der Corona-Einschränkungen. „Angesichts der rückläufigen Inzidenzwerte benötigen wir jetzt ein verantwortungsvolles Konzept mit konkreten Schritten für Öffnungen ab dem 15. Februar“, sagte Fraktionschef Christof Rasche dem Kölner Stadt-Anzeiger. Die Liberalen schlagen vor, ab dem 15. Februar an den Grundschulen mit einem Wechsel von Unterricht in der Schule und zu Hause zu beginnen. Ab dem 1. März sollten Restaurants, Friseure und Fitnessstudios wieder öffnen, der Einzelhandel könnte ab dem 15. März folgen, betonte Rasche. Diese Öffnungsstrategie sollte mit einer „Corona-Notbremse“ abgesichert werden, die schnelle Gegenmaßnahmen im Fall von lokalen Infektionsausbrüchen ermögliche. 

Update vom 30. Januar, 10.30 Uhr: Der Sieben-Tage-Wert für Corona-Neuinfektionen ist in Nordrhein-Westfalen weiter leicht rückläufig. Die Gesundheitsämter meldeten 85,9 Ansteckungen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen - nach 90,0 am Vortag. Das geht aus Angaben des Robert Koch-Instituts von Samstag hervor (Stand 0.00 Uhr). Innerhalb eines Tages infizierten sich 2411 Menschen in NRW neu mit dem Coronavirus. Die Zahl der Menschen, die an oder mit Covid-19 starben, stieg um 120 auf 10 717. NRW-weit lag Hagen mit 219,9 über dem Inzidenzwert von 200. Den niedrigsten Wert bei dieser für das Infektionsgeschehen wichtigen Kennziffer verzeichnete in NRW Münster mit 28,5.

Update vom 29. Januar, 21.05 Uhr: Der nordrhein-westfälische Verfassungsgerichtshof hat am Freitag Anträge auf eine Rückkehr zum Präsenzunterricht an Grundschulen abgelehnt. Die Antragsteller - vier Schülerinnen und Schüler aus Düsseldorf, Köln, Lage und Leopoldshöhe - hatten geltend gemacht, die Untersagung des Präsenzunterrichts verletze sie in ihren Grundrechten. Ihre Eltern sahen das Recht auf Bildung und schulische Förderung verletzt. Distanzunterricht stelle für Grundschüler keine geeignete Unterrichtsform dar. Die Einschränkungen könnten mit der Corona-Pandemie nicht gerechtfertigt werden.

Coronavirus in NRW: Friseure protestieren - Nächster Kreis von Mutation betroffen

Update vom 29. Januar, 18.26 Uhr: Im Kreis Gütersloh ist die britische Mutation des Corona-Virus nachgewiesen worden – gleich zweimal. Ein erster Befund war ein Zufallstreffer, eine positive PCR-Probe ist spezifisch auf die britische Variante untersucht worden, die britische Variante demnach wurde bestätigt. Die Gesundheitsabteilung des Kreises habe die Infektionsketten verfolgt, zwei Familien sind demnach bisher betroffen. Die Infektionskette lässt sich in die Stadt Bielefeld zurückverfolgen.  

Update vom 29. Januar, 17.02 Uhr: Etwa 120 Friseurinnen und Friseure haben in Solingen gegen die Corona-Schließungen protestiert und schnelle staatliche Hilfen gefordert. Die Botschaft: Der Staat habe der Branche kaum geholfen und lasse sie im Ungewissen, wann eine Öffnung erfolge. Es gehe um Existenzen. Seit Mitte Dezember sind alle Friseursalons in Deutschland als Corona-Maßnahme geschlossen.

Update vom 29. Januar, 15.52 Uhr: Nordrhein-Westfalen nimmt, wie angekündigt, an diesem Samstag wieder Erstimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen des Landes auf. Das bekräftigte am Freitag das Gesundheitsministerium in Düsseldorf. Wegen Lieferschwierigkeiten beim Pharma-Unternehmen Biontech waren Erstimpfungen seit dem 20. Januar ausgesetzt worden. Zweitimpfungen seien aber weiter verabreicht worden, teilte das Ministerium mit. Bislang habe es in NRW 347.177 Erst- und 142.268 Zweitimpfungen gegeben. Auch die Impfungen in Krankenhäusern und Unikliniken könnten in der nächsten Woche wieder aufgenommen werden. Am Montag treffen sich Bund und Länder zu einem Impfgipfel.

Update vom 29. Januar, 14.55 Uhr: Ordnungsamt und Polizei haben in Dortmund eine nachmittägliche Büro-Party gestoppt: Die Einsatzkräfte trafen 16 Personen an, die ohne Maske feierten - laut Polizei mit „sehr lauter Musik“, Essen, Alkohol und Konfetti. Wie die Polizei am Freitag über den Einsatz am Vortag gegen 14.30 Uhr berichtete, bekamen alle Anwesenden Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung. Einer Frau nahmen die Ordnungskräfte zudem ihr Handy weg, mit dem sie vorher den Einsatz gefilmt haben soll: „Nachdem sie zunächst vor den Polizisten weggelaufen war, beschlagnahmten diese das Telefon kurze Zeit später“, so die Behörde.

Update vom 29. Januar, 13.41 Uhr: Meldungen, wie sie nur die Corona-Pandemie schreibt: In Düsseldorf hat das Ordnungsamt eine Corona-Party aufgelöst - in einer Apotheke. Gegen 20 Uhr wurden dort acht Menschen angetroffen - alle ohne Maske. Ebenfalls in Düsseldorf gab es eine Zusammenkunft in einer Kneipe in Rath, fünf Gäste waren vor Ort, zwei davon rauchten - natürlich auch ohne Mund-Nasen-Schutz. Sie spielten Karten, außerdem fand das Ordnungsamt zwei Wett-Terminals und zwei Geldspielgeräte.

Update vom 29. Januar, 13.06 Uhr: Mit Herz und Verstand hatte Gaby Reitmayer „ihre“ Evangelische Kita Uphof zu einer der besten Einrichtungen in Deutschland gemacht. Ihr Tod machte viele Menschen fassungslos, auch über Hamm hinaus. Gaby Reitmayer war am Coronavirus erkrankt. Die Krankheit kostete ihr das Leben. Und nicht nur ihr, auch ihre Mutter starb und ihr Mann erkrankte schwer.

Coronavirus in NRW: Kita-Erzieher haben Angst

Update vom 29. Januar, 11.25 Uhr: Die Kita-Erzieher in NRW haben große Angst vor Corona. Sie haben täglich engen Kontakt zu den Kindern, denn die Einrichtungen sind de facto nicht geschlossen. In vielen Situationen tragen sie aus pädagogischen Gründen keine Masken. Einer neuen Studie des wissenschaftlichen Instituts der AOK zufolge ist die Berufsgruppe der Kita-Erzieher dem höchsten Risiko einer Corona-Erkrankung ausgesetzt. Daraus resultieren nun klare Forderungen ihrer Vertreter - nach einer Änderung der Impfreihenfolge und mehr kostenlosen Schnelltests.

Update vom 29. Januar, 10.51 Uhr: Der Landkreistag Nordrhein-Westfalen übt drastische Kritik an der Corona-Warn-App. Diese sei gescheitert, man müsse eine neue App einführen, „die echte Kontaktnachverfolgung ermöglicht und Lösungen für Lockerungen eröffnet.“

Bei einer Konferenz der Kreise mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sagte der Präsident des Landkreistags NRW, Landrat Thomas Hendele (Kreis Mettmann): „Die derzeitigen Maßnahmen greifen. Die Inzidenzzahlen in NRW sinken. Wir sind auf einem guten Weg.“ Das Infektionsgeschehen sei überwiegend auf Heime und Sammelunterkünfte sowie auf den privaten Bereich zurückzuführen. Er forderte den Einsatz gezielter, örtlich wirkender Maßnahmen ab Mitte Februar und Perspektiven für das Lockdown-Ende.

Die Landräte fordern digitale Lösungen für die Kontaktverfolgung. Notwendig dazu sei eine Tracing App, die dann auch Lockerungen ermöglichen würde.

Coronavirus in NRW: RKI meldet neue Zahlen - Inzidenz-Wert auf Drei-Monats-Tief

Update vom 29. Januar, 10.31 Uhr: Erstmals seit Oktober gehen die Corona-Infektionszahlen im Märkischen Kreis nachhaltig zurück. An sieben Tagen in Folge lag der tägliche Wert der Neuinfektionen im MK unter dem Wert der Vorwoche. Am Freitagmorgen meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit 76 Neuinfektionen zwar in NRW den fünfthöchsten Einzelwert, gegenüber der Vorwoche aber einen Rückgang.

Update vom 29. Januar, 8.58 Uhr: Neuigkeiten aus der Region: Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt die 7-Tage-Inzidenz für den Kreis Soest heute Morgen (Stand 0 Uhr) mit 74,2 an. Das ist noch einmal etwas niedriger als der am Donnerstag (Stand 14 Uhr) vom Kreis Soest gemeldete Wert von 77,9.

Update vom 29. Januar, 7.51 Uhr: Impfstopp in Demenz-Wohngemeinschaften in Nordrhein-Westfalen: Die KVWL bestätigte auf Anfrage von come-on.de, was der Fachverband „Wohnen in Gemeinschaft“ in einer Stellungnahme kritisiert hatte: Demnach habe das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) durch einen Erlass festgelegt, dass „sich die Corona-Impfungen über mobile Teams derzeit auf vollstationäre Pflegeeinrichtungen beschränken“. 

Update vom 29. Januar, 6.30 Uhr: Die Corona-Fallzahlen sinken heute auch in NRW weiter. Der 7-Tage-Inzidenz-Wert liegt am Freitag nur noch bei 90. Das ist der niedrigste Wert seit Oktober 2020. 2.778 Neuinfektionen sind dem Robert-Koch-Institut (RKI) in den vergangenen 24 Stunden gemeldet worden. In ganz Deutschland sinken die täglichen Corona-Fallzahlen um 20 Prozent. In einer Prognose berechnet unsere Redaktion täglich, wann der 7-Tage-Inzidenz-Wert unter den Wert 50 fallen könnte.

Das RKI zählt seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland 2.192.850 nachgewiesene Infektionen. In den vergangenen 24 Stunden wurden insgesamt 14.022 Neuinfektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 gemeldet worden. Das sind 21 Prozent (3.800 Fälle) weniger als am Freitag der Vorwoche.

Die Tendenz der vergangenen Tage hält also an: Im 7-Tage-Schnitt sinken die Fallzahlen momentan um 18 Prozent. Der 7-Tage-Inzidenz-Wert fällt auf 94,4. Hoch sind weiterhin die täglichen Todeszahlen. In den vergangenen 24 Stunden sind dem RKI 839 Fälle gemeldet worden, bei denen Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind. - mit Material der dpa

+++ Hier lesen Sie, was in den vergangenen Tagen der Corona-Pandemie in NRW geschehen ist. +++

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

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