Aufzeichnungen seit Impf-Beginn

Komplikationen bei Impfungen in NRW: Landesregierung veröffentlicht Zahlen

Mittlerweile haben in NRW mehr als 46 Prozent ihre erste Impfung gegen das Coronavirus bekommen. Nun veröffentlicht die Landesregierung eine erste Bilanz über die Impfkomplikationen.

NRW/ Düsseldorf – Seit dem 1. Juni (Dienstag) sind fast 36,5 Millionen Menschen in Deutschland mit der ersten Impfdosis geimpft worden. Mehr als 15,5 Millionen haben sogar schon die zweite Impfung erhalten. Im Vergleich der Bundesländer liegt NRW bei den Erstimpfungen mit 46,9 Prozent sogar über dem Durchschnitt. Das berichtet RUHR24*. Trotz bekannter Nebenwirkungen und Komplikationen gab es in NRW glücklicherweise wenig bekannte Fälle.

Corona-Inzidenz in NRW42,0
Gemeldete Corona-Fälle total806.856
Aktuell infizierte Personen23.100

Coronavirus: Impfungen in NRW – Landesregierung nennt Verdacht auf Impfkomplikationen

Wie die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen bekannt gab, standen zwischen dem Anfang der Impfungen am 27. Dezember 2020 und dem 14. Mai insgesamt 144 Geimpfte im Verdacht, unter Impfkomplikationen zu leiden. 43 dieser Patienten mussten aufgrund der Symptome im Krankenhaus behandelt werden (mehr Corona-News aus NRW* auf RUHR24). Menschen, die eine zweite Corona-Impfung von Biontech/Pfizer oder Moderna erhalten hatten, entwickelten in seltenen Fällen eine Herzmuskelentzündung*. Darüber berichtete wa.de*.

Das Landeszentrum Gesundheit in NRW gab diese Zahlen als Antwort auf eine Anfrage des fraktionslosen Landtagsabgeordneten Frank Neppe hervor, wie die WAZ berichtet. Zudem seien im selben Zeitraum insgesamt 31 Todesfälle gemeldet, „die in einem zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung gegen COVID-19 standen“. Jedoch stehe nicht fest, ob die Corona-Impfung für die Todesfälle verantwortlich war. Dies könne nur das Paul-Ehrlich-Institut beurteilen.

Impfungen in NRW: Corona-Infektionen trotz Impfung

Zudem haben sich in NRW trotz einer Impfung 11.767 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Ein Grund könnte ein noch nicht vollständiger Impfschutz gewesen sein. Wie der Verlauf der Corona-Erkrankung der betroffenen Personen war, ist nicht bekannt (alle aktuellen Informationen zum Coronavirus im NRW-Ticker* auf RUHR24).

Aktuell stockt die Impfkampagne in NRW, da vor allem Zweitimpfungen Vorrang haben. Laut eines Experten könnte sich die Situation demnächst weiter verschärfen, wenn die Impfstoffe auch für Kinder zugelassen* werden. Denn ab dem 7. Juni (Montag) dürfen sich auch Kinder ab 12 Jahren um eine Impfung bemühen. *RUHR24 und wa.de sind Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Matthias Bein/dpa

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