News-Ticker

Corona in NRW: Inzidenz sinkt deutlich - Massiver Ausbruch in Schlachthof

Der Inzidenzwert in NRW sinkt am Donnerstag (16.09.2021) erneut. Es gilt jetzt eine neue Coronaschutzverordnung im Land. Alle News im Ticker.

  • Die aktuellen News über die Corona-Lage in NRW.
  • Die Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist gesunken. (Update vom 16. September, 6.46 Uhr)
  • Dieser Ticker wird fortlaufend aktualisiert. (News zum Coronavirus)

Update vom 16. September, 19.48 Uhr: In einem Schlachthof im niedersächsischen Georgsmarienhütte ist es zu einem massiven Corona-Ausbruch gekommen. 127 Beschäftigte haben sich nachweislich mit Corona infiziert. Auch Geimpfte sind unter den Infizierten. Die Mehrheit der Betroffenen lebt im benachbarten Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen (89 Personen). Dort gibt es mehrere Sammelunterkünfte für rumänische Arbeiter. Der Schlachthof bleibt nun wohl bis Ende September geschlossen.

Update vom 16. September, 15.32 Uhr: Der Virologe Hendrik Streeck hat im NRW-Landtag eine düstere Prognose abgegeben, was die Corona-Krise betrifft. Demnach steht die höchste Welle der Corona-Pandemie noch aus. Insbesondere im Herbst und Winter werde es Rückschläge und „unerwartete Ausbrüche“ geben, so der Virologe.

Update vom 16. September, 6.46 Uhr: Die Inzidenz in NRW sinkt weiter. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts vom Donnerstag lag sie bei 84,7 (Stand: 0 Uhr). Das ist ein deutlich geringerer Wert als noch am Mittwoch (94,6). Hotspot in Nordrhein-Westfalen bleibt die Stadt Wuppertal (191,0) vor dem Kreis Lippe (185,0).

Corona in NRW: Wuppertal und Kreis Lippe sind Hotspots

Update vom 15. September, 16.20 Uhr: Das Land Nordrhein-Westfalen weist die Zahl der Corona-Patienten in Krankenhäusern zunächst nur landesweit aus - und nicht für einzelne Kreise oder Städte. Verzögerungen bei den Meldungen und fehlende Daten zu Wohnorten sprächen gegen eine Berechnung der sogenannten Hospitalisierungsinzidenz für Kreise und Städte, erläuterte das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Düsseldorf.

Update vom 15. September, 14.05 Uhr: Vorbild Dänemark? Das Land ist mittlerweile frei von Corona-Regeln. Das sei auch für NRW denkbar, sagt der stellvertretende Ministerpräsident Joachim Stamp. Unter einer Bedingung.

Corona in NRW: Inzidenz sinkt am Mittwoch leicht

Update vom 15. September, 6.46 Uhr: Die Corona-Inzidenz in NRW liegt am Mittwoch bei 94,6 - sie ist im Vergleich zu Dienstag (99,4) also gesunken. Aus den Daten Landeszentrums Gesundheit (LZG) geht hervor, dass 2700 neue Fälle sowie 22 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion zu verzeichnen sind.

Update vom 14. September, 19.16 Uhr: Nach der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) für Schwangere und Stillende hat das NRW-Gesundheitsministerium die Impfzentren im Bundesland aufgefordert, entsprechende Angebote zu machen. „Vor diesem Hintergrund können ab sofort in den Impfzentren sowie im Rahmen mobiler Impfangebote Impfungen von Schwangeren ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel sowie von Stillenden erfolgen“, heißt es in einem am Dienstagabend veröffentlichten, bindenden Erlass.

Corona in NRW: Partynacht in Münster wird zum Superspreader-Event

Update vom 14. September, 18.47 Uhr: Die Partynacht im Cuba Club in Münster (NRW) wird immer mehr zum Superspreader-Event. Die Zahl der Corona-Infizierten steigt immer weiter - trotz 2G-Regel.

Update vom 14. September, 7.58 Uhr: Der Corona-Inzidenzwert ist in Nordrhein-Westfalen wieder leicht angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner am Dienstag bei 99,4 - am Montag hatte die Kennziffer bei 99,3 gelegen, am Sonntag bei 100,8. Die Gesundheitsämter in NRW meldeten aktuell 1890 Neuinfektionen und 21 Todesfälle - und damit deutlich mehr als am Vortag.

Corona in NRW: Wuppertal ist der Hotspot im Westen

Die höchsten Neuinfektionszahlen verzeichneten Wuppertal (213,8), der Kreis Lippe (168,3) und Leverkusen (159,2). Die größte NRW-Stadt Köln lag bei 101,6, und die Landeshauptstadt Düsseldorf kam auf eine Inzidenz von 121. Den niedrigsten Wert verzeichnete weiterhin der Kreis Wesel (45,9).

Mit Blick auf das Alter der Betroffenen fiel der Anteil der Neuinfektionen am höchsten bei Schulkindern und Jugendlichen aus. Nach den am Dienstag vom nordrhein-westfälischen Landeszentrum Gesundheit veröffentlichten Zahlen lag die Inzidenz bei den 10- bis 14-Jährigen bei 287,3 - gefolgt von den 5- bis 9-Jährigen mit 243,1 und den 15- bis 19-Jährigen mit 193,4.

Corona in NRW: FDP will Maskenpflicht und Abstandsregeln auf Großveranstaltungen abschaffen

Update vom 13. September, 19.01 Uhr: Die FDP-Fraktion im NRW-Landtag hat laut einem Medienbericht gefordert, künftig bei Großveranstaltungen wie Weihnachtsmärkten Maskenpflicht und Abstandsregeln abzuschaffen. Wie das Medienportal Neuen Westfälischen berichtete, bezeichnete FDP-Fraktionschef Christof Rasche solche Lockerungen als „verantwortbaren Schritt“, da das Ansteckungsrisiko im Freien extrem niedrig sei. Die Kommunen bräuchten jetzt schnell Klarheit, unter welchen Bedingungen sie Weihnachtsmärkte durchführen dürfen, so Rasche. 

Corona in NRW: Immer mehr Infizierte nach großer Party in Münster

Update vom 13. September, 18.52 Uhr: Nach einer Clubparty unter „2G“-Bedingungen in Münster (NRW) ist die Zahl der bekannten Corona-Infektionen auf 63 gestiegen. Das Gesundheitsamt Münster äußerte sich auch zur Schwere der Krankheitsverläufe.

Update vom 13. September, 15.40 Uhr: Vor dem Start des Wintersemesters in NRW haben die Hochschulrektoren im Land die 3G-Regel an Unis kritisiert. „Die Pflicht ist personell und logistisch nicht für alle Veranstaltungsgrößen zu realisieren“, sagte Lambert T. Koch, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Universitäten in NRW. Studierende wechselten anders als in der Schule mehrmals am Tag die Lerngruppen, weshalb auch öfter überprüft werden müsste, ob sie getestet, geimpft oder genesen sind.

Corona in NRW: 3G-Regel an der Uni? Chef der Rektorenkonferenz spricht Klartext

„Schon Hochschulen mit zum Beispiel 30.000 Studierenden müssen bis zu 100.000 3G-Kontrollen pro Tag vornehmen, wenn die Studierenden zwei bis drei Veranstaltungen, die Bibliothek, die Mensa und den Hochschulsport besuchen“, sagte Koch. In den Gängen vor den großen Hörsälen würden sich dadurch lange Schlangen bilden. Stattdessen sprach er sich bei größeren Veranstaltungen für stichprobenartige Kontrollen aus.

Laut einer Sprecherin des NRW-Wissenschaftsministeriums sollte die 3G-Regel derzeit die Grundlage dafür bleiben, dass Vorlesungen und Seminare ab dem 11. Oktober wieder in Präsenz stattfinden können, hieß es. 

Corona in NRW: Inzidenz sinkt erstmals wieder unter 100

Update vom 13. September, 7.27 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Nordrhein-Westfalen am Montag bei 99,3 - und ist nach den Angaben des Landeszentrums Gesundheit um 1,4 Punkte gesunken. Am Montag sind 988 neue Fälle in NRW zu verzeichnen. Eine weitere Person ist im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

Update vom 12. September, 8.16 Uhr: Die Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist leicht gesunken. Das Robert-Koch-Institut veröffentlichte am Sonntag für das Bundesland einen Wert von 100,8 (Stand 0 Uhr). Am Vortag betrug er 103,3. Mit Abstand größter Corona-Hotspot in NRW ist die Stadt Wuppertal mit einer Inzidenz von 218,3. Der Kreis Lippe folgt auf Platz 2 mit 166,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen. Die geringste Inzidenz wird aus dem Kreis Wesel gemeldet (48,0).

Corona in NRW: Inzidenz sinkt am Sonntag leicht

Update vom 11. September, 18.59 Uhr: Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen von Corona-Infizierten müssen in NRW kürzer in Quarantäne. Sie dürfen die Selbstisolation jetzt nach 10 statt bisher 14 Tagen. Außerdem ist es künftig möglich, die Quarantäne durch negative Corona-Tests vorzeitig zu beenden.

Wer sich in Quarantäne befindet, kann am fünften Tag einen PCR-Test durchführen lassen oder am siebten Tag einen Corona-Schnelltest. Sollten diese negativ ausfallen, ist die Quarantäne beendet. Noch schneller dürfen Schüler und Pflegepersonal aus der Quarantäne: Bei ihnen reicht ein Schnelltest am fünften Tag aus, da sie mindestens zweimal in der Woche verpflichtend auf der Arbeit oder in der Schule getestet werden.

Update vom 11. September, 8.55 Uhr: Weiter Entspannung bei den Corona-Zahlen in NRW: Nach dem starken Anstieg zum Ferienende vor drei Wochen stabilisiert sich die Zahl der Corona-Neuinfektionen. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert am Samstagmorgen bei 103,3. Das sind 3,6 Prozentpunkte weniger als am Vortag. Vor einer Woche lag der Wert von bei 116,6.

Die höchsten Infektionszahlen haben weiterhin Wuppertal (208,4) und Leverkusen (182,4). Die niedrigsten Werte verzeichnen Coesfeld (54,4) und Wesel (49,6). In der seit Samstag geltenden neuen Coronaschutzverordnung für NRW wird jetzt auch etwa die Zahl der Corona-Patienten im Krankenhaus und die Auslastung der Intensivbetten berücksichtigt.  Der bisher als Grenzwert für bestimmte Maßnahmen festgeschriebene Wert von 35 bei der 7-Tage-Inzidenz an Neuinfektionen wurde gestrichen, wie das Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Mit Stand Freitag lagen 1351 Corona-Patienten in NRW-Krankenhäusern, 416 davon auf Intensivstationen. Beatmet wurden 255 Patienten.

Corona in NRW: Gericht lehnt Eilantrag eines Club-Besitzers ab

Update vom 10. September, 18.24 Uhr: Ein Diskothekenbetreiber aus Hagen ist mit einem Eilantrag gegen die schärferen Zugangsregeln für Ungeimpfte in Clubs vor dem Oberverwaltungsgericht gescheitert. Laut der beklagten Coronaschutzverordnung dürfen nicht immunisierte Personen bei einer Inzidenz von 35 oder darüber eine Diskothek nur aufsuchen, wenn sie über einen aktuellen negativen PCR-Test verfügen.

Dem folgte das Oberverwaltungsgericht nicht. Eine PCR-Testpflicht für nicht immunisierte Besucher von Diskotheken verletze deren Betreiber nicht in ihren Rechten. In Diskos herrschten besonders infektionsbegünstigende Bedingungen. In geschlossenen Räumen sei bei lauter Musik zumindest lautes Sprechen unabdingbar. Im Bereich der Tanzflächen sowie aufgrund einer alkoholbedingt enthemmten Grundstimmung könne die Wahrung des Mindestabstands nicht sichergestellt werden. Die Pflicht zur Vorlage eines gegenüber Schnelltests empfindlicheren PCR-Tests sei daher voraussichtlich verhältnismäßig.

Update vom 10. September, 16.32 Uhr: Die Auffrischungsimpfungen gegen Corona in Nordrhein-Westfalens Pflegeeinrichtungen sollen bis Ende Oktober abgeschlossen werden. Das teilte das Gesundheitsministerium am Freitag in Düsseldorf mit. In Einrichtungen wie Behindertenwerkstätten oder Demenz-Wohngemeinschaften sollen sie bis Ende des Jahres laufen. Die Dritt-Impfungen laufen seit zwei Wochen. In der Regel finden sie statt, wenn die Zweitimpfung gegen das Virus schon mehr als sechs Monate zurückliegt.

Corona in NRW: Inzidenz sinkt weiter - Mehr Party-Gäste infiziert

Update vom 10. September, 15.14 Uhr: Nach einer verhängnisvollen Partynacht am 3. September in Münster sind am Freitag noch weitere Infektionen mit dem Coronavirus bekanntgeworden.

Update vom 10. September, 6.54 Uhr: Auch am Freitag ist der landesweite Inzidenz-Wert in NRW leicht gesunken. Laut dem Landeszentrum Gesundheit (LZG) beträgt die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen heute 106,9 (Vortag: 108,4). Bundesweit liegt Nordrhein-Westfalen nicht mehr an der Spitze: In Bremen (124,4) und Hessen (109,8) liegt die 7-Tage-Inzidenz noch höher. Die Gesundheitsämter verzeichneten innerhalb eines Tages 3560 Neuinfektionen, zehn weitere Menschen starben im Zusammenhang mit Corona.

Corona in NRW: Laumann erhöht Druck auf Ungeimpfte

Update vom 9. September, 18.31 Uhr: Auf einer Party-Nacht in Münster (NRW) haben sich 26 Personen mit Corona infiziert. Dabei galt dort die 2G-Regel. Weitere Ansteckungen sind wahrscheinlich.

Update vom 9. September, 17.54 Uhr: Die Rufe nach der 2G-Regel werden lauter. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann ist zwar dagegen, erhöht den Druck auf Ungeimpfte dennoch spürbar. 

Update vom 9. September, 7.09 Uhr: Der Inzidenz-Wert in NRW ist am Donnerstag weiter rückläufig. Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) gibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen heute mit 108,4 an (Vortag: 109,4). Den Gesundheitsämtern in Nordrhein-Westfalen wurden innerhalb eines Tages 4137 Neuinfektionen gemeldet. Zudem verzeichneten sie 19 weitere Todesopfer im Zusammenhang mit Corona.

Corona in NRW: Meiste Neuinfektionen bei Schülern

Update vom 8. September, 7.45 Uhr: Die Inzidenz in NRW sinkt am heutigen Mittwoch leicht auf 109,4 (minus 4,4). Gemeldet wurden dem Landeszentrum für Gesundheit NRW dennoch 3.217 Neuinfektionen. Dazu kommen 19 Todesfälle.

Mit Abstand am höchsten ist der Anteil der Neuinfektionen bei Schülern: Bei den 10- bis 14-Jährigen lag die Inzidenz nach Angaben bei 325,9 (348,2), bei den 5- bis 9-Jährigen bei 286,6 (304,0), bei den 15- bis 19-Jährigen bei 222,1 (246,9).

Die Zahl der Patienten, die im Krankenhaus auf der Intensivstation behandelt wurden, stieg demnach innerhalb eines Tages um 8 auf 431. 256 Covid-19-Patienten mussten künstlich beatmet werden, 9 mehr als am Vortag.

Corona in NRW: Neue Quarantäne-Regeln für Schulen und Kitas nach Infektionen

Update vom 7. September, 22.29 Uhr: Die NRW-Landesregierung hat sich zu den Quarantäne-Regeln an Schulen und Kitas geäußert. Demnach sollen bald nur noch infizierte Kinder in Quarantäne - womit NRW ein Schlupfloch aus dem Bund-Länder-Beschluss nutzt.

Update vom 7. September, 8.20 Uhr: Binnen 24 Stunden kamen in NRW laut RKI 1884 Corona-Neuinfektionen hinzu, 16 Menschen starben im Zusammenhang mit Covid-19. Bei der Inzidenz liegt Nordrhein-Westfalen weiter deutlich über dem Bundesschnitt von 83,8.  

Corona in NRW: Inzidenz sinkt am Dienstag leicht

Update vom 7. September, 7.23 Uhr: Die Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist leicht gesunken. Das RKI meldete am Dienstag für NRW einen Wert von 113,7. Am Vortag hatte er noch bei 115,0 gelegen. Die Städte mit den höchsten Inzidenzen sind Leverkusen (245,9) und Wuppertal (215,5). Leverkusen liegt nicht nur im bevölkerungsreichsten Bundesland, sondern auch deutschlandweit an der Spitze. Am niedrigsten ist die Inzidenz im Kreis Coesfeld. Dort liegt sie mit der 34,9 knapp unter der 35-Schwelle.

Update vom 6. September, 20.40 Uhr: Bund und Länder haben sich auf neue Quarantäne-Regeln an Schulen geeinigt. Die Zeit der Quarantäne soll verkürzt werden und die Schüler sollen sich „freitesten“ lassen können.

Corona in NRW: Inzidenz am Montag stabil - Klinik-Chef: „Welle der Ungeimpften“

Update vom 6. September, 7.11 Uhr: In der Universitätsklinik Essen, die bundesweit zu den größten Corona-Behandlungszentren zählt, sind die Covid-Zahlen im Juli und August deutlich angestiegen. Drei Viertel der insgesamt 142 Covid-Patienten aus diesem Zeitraum seien dabei ungeimpft gewesen, sagte Kllinik-Chef Jochen A. Werner. „Die vierte Welle nimmt Fahrt auf. Diese Welle wird eine der besonderen Art, sie wird eine Welle der Ungeimpften.“

Update vom 6. September, 6.49 Uhr: Die Inzidenz in NRW bleibt stabil. Am Montag meldete das Robert-Koch-Institut für das Bundesland einen Wert von 115,0 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen. Am Vortag hatte er bei 114,9 gelegen.

Corona in NRW: Inzidenz stabil

Update vom 5. September, 8.28 Uhr: Auch am sechsten Tag in Folge ist der Inzidenz-Wert in NRW leicht gesunken. Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) gibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen am Sonntag mit 114,9 an (Vortag: 116,6). Die Gesundheitsämter im Land verzeichneten innerhalb eines Tages 2845 Neuinfektionen. Fünf weitere Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Update vom 4. September, 8.24 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz ist in NRW am Samstag erneut gesunken - damit zum fünften Mal in Folge. Sie liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) bei 116,6 (Vortag 118,9). 3376 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sind demnach am Samstag zu verzeichnen - sowie fünf weitere Todesfälle.

Update vom 3. September, 15.40 Uhr: Es gibt neue Corona-Regeln für die Einreise in die Niederlande - und zwar für Deutsche! Wer ab Montag, 6. September, ins NRW-Nachbarland reist, muss sich auf verschärfte Regeln einstellen.

Corona in NRW: Inzidenz sinkt am Freitag erneut

Update vom 3. September, 7.15 Uhr: Zum vierten Mal in Folge ist die Corona-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen leicht gesunken. Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge liegt der 7-Tage-Wert nun bei 118,9 (-1,0). Am Freitag wurden zudem 15 neue Corona-Todesfälle gemeldet. Besonders angespannt ist die Lage nach wie vor in Wuppertal (246,2) und Leverkusen (228,8). Allerdings soll die Inzidenz schon ab der kommenden Woche nicht mehr der zentrale Indikator zur Beurteilung der Corona-Lage in NRW sein.

Update vom 2. September, 16.43 Uhr: Nordrhein-Westfalen wird neue Indikatoren zur Beurteilung der Corona-Lage im Land einführen. Ab kommender Woche werde das Land in seinem Lagebericht die Neuaufnahme von Corona-Patienten in den Krankenhäusern - die sogenannte Hospitalisierungs-Inzidenz - sowie den Anteil der belegten Intensivbetten durch Covid-19-Patienten (als Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems) ausweisen, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in der Sondersitzung des Landtags in Düsseldorf.

Corona in NRW: Laumann warnt vor einer Pandemie der Ungeimpften

„Wir gehen zuversichtlich in den zweiten Herbst der Pandemie“, schließt Laumann seine Rede und ruft Ungeimpfte zu Impfungen auf. Er warnte vor einer „Pandemie der Ungeimpften“. 86 Prozent der Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen in den NRW-Krankenhäusern seien nicht gegen das Coronavirus geimpft.

Update vom 2. September, 16.14 Uhr: Die Sondersitzung des NRW-Landtags zur Corona-Krise im Hotspot Nordrhein-Westfalen läuft jetzt. Den Antrag für die Sitzung hatte die oppositionelle SPD gestellt. Sie will über die besonders hohen Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen diskutieren und warnt vor einem „Kontrollverlust“. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) gibt zu Beginn eine Übersicht über die Lage. Angesichts der jüngsten Entwicklung geht er davon aus, dass künftig an Schulen nur noch infizierte Kinder in Quarantäne müssen.

Corona in NRW: Jetzt Sondersitzung im Landtag zu hohen Infektionszahlen

Update vom 2. September, 10.54 Uhr: In den ersten elf Monaten 2020 sind in Nordrhein-Westfalen rund 3700 Menschen ursächlich an Covid-19 gestorben. Das seien 1,9 Prozent aller Gestorbenen, teilte das Statistische Landesamt IT.NRW heute in Düsseldorf mit. Fast 1600 Corona-Patienten starben demnach im November - das waren 8,8 Prozent aller in dem Monat Gestorbenen. Weitere 976 Personen starben zwischen Januar und November mit Covid-19 als Nebenerkrankung, jedoch an einer anderen Todesursache. In beiden Gruppen seien aber auch Fälle enthalten, bei denen laut den Angaben auf der Todesbescheinigung nicht klar ersichtlich gewesen sei, ob das Virus durch einen Labortest nachgewiesen oder die Covid-19-Infektion lediglich auf Verdacht hin dort vermerkt worden sei. Bei 3400 Personen wurde eine Lungenentzündung oder Grippe als todesursächlich ausgewiesen.

Update vom 2. September, 7.10 Uhr: Die Corona-Inzidenz verharrt am Donnerstag weitgehend auf dem Niveau vom Vortag. Sie liegt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) bei 120,0 - am Mittwoch hatte sie bei 120,3 gelegen. Mit Stand 2. September 0 Uhr verzeichnet das LZG 4435 Neuinfektionen und 13 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

Corona in NRW: Gesundheitsminister zu Zahlen in Schulen

Update vom 1. September, 17.22 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) relativiert die hohen Infektions- und Quarantänezahlen in den Schulen in Nordrhein-Westfalen. Bei den festgestellten Corona-Infektionen in den ersten eineinhalb Wochen hätten sich die Schüler noch außerhalb der Schulen angesteckt, sagte Laumann im Gesundheitsausschuss des Landtags. Inzwischen gingen die Zahlen im geregelten Schulbetrieb wieder nach unten.

Corona in NRW: Auffrischungsimpfungen beginnen - diese Gruppen sind dran

Update vom 1. September, 16.37 Uhr: Die Auffrischungsimpfungen mit dem Corona-Impfstoff haben begonnen. Den Anfang haben fünf Pflegeeinrichtungen in NRW gemacht, teilte ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums am Mittwoch auf dpa-Anfrage mit. Zunächst sollen in Pflegeeinrichtungen und bei Hausärzten über 80-Jährige eine Auffrischungsimpfung erhalten, wenn die Zweitimpfung bei ihnen sechs Monate zurückliegt. Nach und nach sollen dann die weiteren Gruppen folgen. Mit einem Vektor-Impfstoff Geimpfte sollen ab Ende Oktober ihre Auffrischung bekommen. Die Impfzentren schließen Ende September.

Update vom 1. September, 7.18 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) am Mittwoch leicht gesunken. Sie liegt bei 120,3 (Vortag 124,9). 3579 Neuinfektionen sind zu verzeichnen - außerdem acht weitere Todesfälle. Die Inzidenz soll allerdings nicht mehr das entscheidende Kriterium für Corona-Regeln sein (siehe Update vom 31. August, 13.41 Uhr).

Corona in NRW: Endgültiges Aus für die Inzidenz - die Hospitalisierungsrate kommt

Update vom 31. August, 13.41 Uhr: Schluss mit der Inzidenz! Im neuen Infektionsschutzgesetz soll die Hospitalisierung das entscheidende Kriterium für Corona-Regeln sein. Das hat das Bundeskabinett am Dienstag offiziell beschlossen. Ein entsprechender Bericht der Funke Mediengruppe wurde am Vormittag in Regierungskreisen in Berlin bestätigt. Wie Bild aus einer internen Schaltkonferenz erfahren haben will, sollen auch die Schwellenwerte wegfallen. Das heißt, im Infektionsschutzgesetz soll nicht mehr festgeschrieben sein, aber welchen Hospitalisierungswerten harte Maßnahmen ergriffen werden müssen. Jedes Land soll dies selbst entscheiden - gemessen an den jeweiligen Krankenhauskapazitäten. In einem Gesetzesentwurf, der Bild vorliegt, ist die Hospitalisierungsrate wie folgt definiert: „Anzahl der stationär zur Behandlung aufgenommenen Patienten, die an der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) erkrankt sind, je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.“

Update vom 31. August, 11.50 Uhr: Die 2G-Regel rückt wohl näher. Der Arbeitgeberpräsident von NRW sagt: Wer sich nicht gegen Corona impfen lässt, muss mit Einschränkungen im Büro rechnen. Für Diskussionen sorgt aktuell auch die Debatte, ob Arbeitgeber bald den Impfstatus ihrer Mitarbeiter abfragen dürfen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält das für denkbar, bekommt allerdings auch massiv Gegenwind.

Corona in NRW: Inzidenz sinkt leicht - Infektionen bei Kindern steigen

Update vom 31. August, 6.52 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in NRW nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) leicht gesunken. Sie liegt am Dienstag bei 124,9 (Vortag 127,7). 1939 neue Corona-Fälle sind demnach zu verzeichnen - ebenso 12 weitere Todesfälle.

Update vom 30. August, 16.37 Uhr: Gut 30.000 Schüler in Nordrhein-Westfalen sind nach aktuellen Rückmeldungen in Quarantäne geschickt worden. Wie das Schulministerium am Montag mitteilte, befanden sich zum Stichtag 26. August 30.018 Schülerinnen und Schülern in Quarantäne - und damit 1,6 Prozent der Schülerschaft. In dieser Gruppe wurde bei etwa 0,35 Prozent - 6561 Personen - tatsächlich eine Corona-Infektion bestätigt. Ein Immunologe warnt: „Durchseuchung der Kinder mit dem Coronavirus hat begonnen“.

Corona in NRW: Infektionen bei Kindern steigen - Mehreren 10.000 in Quarantäne

Update vom 30. August, 14.30 Uhr: Die SPD-Fraktion im NRW-Landtag fürchtet einen „Kontrollverlust“ angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen bei Kindern. Sie fordert eine Sondersitzung am Donnerstag. Inzwischen ist sie genehmigt. Man wolle „nicht länger zusehen, dass die Landesregierung schulterzuckend diese dramatischen Zahlen bei den Kindern“ beobachte, begründete Fraktionschef Thomas Kutschaty am Montag den Vorstoß. Die Oppositionsfraktion beantragte daher unverzüglich bei Landtagspräsident André Kuper eine Sondersitzung. Man wolle mit Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) noch in dieser Woche „darüber diskutieren, was er gedenkt zu tun, um Kinder in unserem Land zu schützen.“

Kutschaty nannte die Entwicklung der Corona-Inzidenzwerte bei Kindern und Jugendlichen besorgniserregend. In Richtung Landesregierung forderte er: „Da muss deutlich mehr kommen.“ Das Landesparlament solle zum Tagesordnungspunkt „Schutz unserer Kinder und Jugendlichen in NRW sichern - Kontrollverlust in der Pandemie beenden“ zusammenkommen.

Corona in NRW: Disco geht per Eilverfahren gegen PCR-Test-Regel für Ungeimpfte vor

Update vom 30. August, 10.45 Uhr: Per Eilantrag geht eine Diskothek aus Hagen gegen die schärferen Zugangsregeln für Ungeimpfte in Clubs vor. Wie eine Sprecherin des Oberverwaltungsgerichts (OVG) in Münster am Montag auf Anfrage sagte, hatte das Unternehmen bereits am Donnerstag einen Antrag gegen die entsprechenden Regeln in der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen eingereicht.

Bei erhöhter Inzidenz müssen Besucher in Innenräumen von Clubs, Diskotheken und Tanzveranstaltungen, die weder geimpft noch genesen sind, einen 48 Stunden alten PCR-Test vorlegen. Anders als etwa bei Sport in Innenräumen ist dann kein Schnelltest mehr ausreichend.

Corona in NRW: Verband der Discothekenbetreiber kritisiert 3G-Regel

Die sogenannte 3G-Regel (geimpft - genesen - getestet) gilt, solange Inzidenzen in einem Kreis oder eine Kommune über 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche liegen, was in NRW flächendeckend der Fall ist. Der zuständige Verband der Discothekenbetreiber innerhalb des Gaststättenverbandes Dehoga hatte die schärferen Auflagen in Clubs als ungerecht und „Gängelung der jungen Leute“ bezeichnet.

Auch Bordellbetreiber, in deren Einrichtungen dieselben schärferen Testauflagen gelten, gehen vor dem OVG dagegen vor. Sie sehen hier eine Ungleichbehandlung gegenüber anderen Branchen. Eilanträge liegen aus Bonn und Aachen vor. Wann das Gericht die anhängigen Verfahren entscheidet, sei nicht absehbar, sagte die Sprecherin.

Corona in NRW: Inzidenz steigt erneut

Update vom 30. August, 6.48 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist erneut gestiegen, diesmal um 2,3 Prozentpunkte. Das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) meldete am Montag einen Wochenwert von 127.7. Der Anstieg der Neuinfektionen bleibt also moderat. Zwei NRW-Städte ragen besonders hervor und sind auch in ganz Deutschland die traurigen Spitzenreiter mit Inzidenzen oberhalb der 200-Marke. In Wuppertal haben sich in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner 258,0 Menschen mit Corona infiziert, in Leverkusen 216,0.

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Rubriklistenbild: © Jan Woitas/dpa

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