News-Ticker

Corona in NRW: Stiko empfiehlt Impfung für Kinder und Jugendliche ab 12

Corona in NRW: Der Inzidenz-Wert ist erneut gestiegen. 32 Städte und Kreise sind im roten Bereich. Aktuelle News und Zahlen von heute (16.08.2021) im Ticker.

  • Wir berichten aktuell über die Corona-Lage in NRW. (News zum Coronavirus)
  • Die Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist erneut gestiegen.
  • Dieser News-Ticker wird fortlaufend aktualisiert.

+++ Dieser News-Ticker ist beendet! Alle News zur Corona-Lage in NRW gibt es jetzt hier +++

Update vom 16. August, 11.22 Uhr: Jetzt also doch! Die Ständige Impfkommission (Stiko) spricht sich für Corona-Impfungen für alle Kinder und Jugendlichen ab zwölf Jahren aus. Nach sorgfältiger Bewertung neuer wissenschaftlicher Beobachtungen und Daten komme man zu der Einschätzung, „dass nach gegenwärtigem Wissensstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen“, teilte das Gremium am Montag mit und berief sich auf einen Beschlussentwurf. Der offizielle Empfehlungstext liegt noch nicht vor, Änderungen sind möglich.

Corona in NRW: Inzidenz erneut gestiegen - 32 Städte und Kreise im roten Bereich

Update vom 16. August, 7.39 Uhr: Auch am Montag ist der Inzidenz-Wert in NRW weiter gestiegen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen heute bei 57,2 (Vortag: 54,4). Auf der Übersichtskarte des RKI ist mittlerweile mehr als die Hälfte der Städte und Kreise in NRW (32 von 53) rot eingefärbt - dort liegt die 7-Tage-Inzidenz also über 50.

Den Gesundheitsämtern in Nordrhein-Westfalen wurden innerhalb eines Tages 856 Neuinfektionen gemeldet. Zudem gab es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona.

Update vom 15. August, 14.34 Uhr: Im Duisburger Corona-Impfzentrum haben sich am Wochenende mehrere Hundert Kinder und Jugendliche gegen das Coronavirus impfen lassen, um anschließend Fotos mit bekannten Figuren aus den Star Wars-Filmen zu machen. Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur waren acht Darsteller eines Kostümclubs vor Ort, die sich als Sternenkrieger verkleidet gemeinsam mit den Kindern ablichten ließen.

Corona in NRW: Inzidenz steigt weiter - trauriger Spitzenplatz in Deutschland

Update vom 15. August, 8.30 Uhr: Kein guter Trend bei den Corona-Zahlen in NRW. Die 7-Tage-Inzidenz steigt am Sonntag auf 54,4 (Vortag 50,7). Kein anderes Bundesland - von den Stadtstaaten Hamburg und Berlin abgesehen - hat eine so hohe Inzidenz-Zahl wie NRW. Das ist eine gute Voraussetzung für den Schulstart am kommenden Mittwoch in NRW. Viele hunderttausend Schüler werden in den Unterricht zurückkehren.

Update vom 14. August, 14.11 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in NRW steigt weiter deutlich an. Am Samstagmorgen gab das Robert Koch-Institut (RKI) die Sieben-Tage-Inzidenz für das bevölkerungsreichste Bundesland mit 50,7 an. Am Vortag hatte der Wert noch bei 45,5 gelegen. Am Samstag der vergangenen Woche waren es nur 31,3 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Die NRW-Inzidenz ist weiter deutlich höher als der bundesweite Wert von 32,7. Nur in Hamburg (68,8) und Berlin (60,7) ist die Rate höher.

Update vom 13. August, 13.39 Uhr: Es gibt eine neue Regel für die Schulen in NRW: Künftig müssen bei einem einzigen Corona-Fall nicht mehr zwangsläufig die ganze Schulklasse in Quarantäne, wie Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) ankündigte. Von der Quarantäne-Regelung in Schulen seien dann „nur“ noch enge Kontaktpersonen betroffen. Dazu soll es speziell Impfungen für die Sekundarstufe II der allgemeinbildenden Schulen geben. Das Angebot richte sich sowohl an die Schüler als auch an die Beschäftigten.

Corona in NRW: Inzidenz macht weiteren Sprung - und steuert auf 50 zu

Update vom 13. August, 7.40 Uhr: Der Inzidenz-Wert in NRW hat am Freitag einen weiteren Sprung nach oben gemacht. Das Robert-Koch-Institut gibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen heute mit 45,5 an (Vortag: 41,4). Damit rückt der nächste Schwellenwert von 50 immer näher.

Die Gesundheitsämter in NRW verzeichneten innerhalb eines Tages 1902 Neuinfektionen. Ein weiterer Mensch starb im Zusammenhang mit Corona. Inzidenz-Spitzenreiter im Land ist aktuell Mönchengladbach (84,7), gefolgt von Bonn (72,5) und Wuppertal (72,4).

Update vom 12. August, 14.24 Uhr: Mit steigenden Neuinfektionen greifen in weiteren Regionen von NRW zusätzliche Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus - beispielsweise in der Innengastronomie. Nach einer Übersicht des Gesundheitsministeriums gilt die Regionalstufe 2 ab diesem Freitag in dann insgesamt acht der landesweit 53 Kreise und kreisfreien Städte. Am Donnerstag waren zu Solingen, Düsseldorf und dem Rhein-Erft-Kreis in der Stufe 2 die Millionen-Stadt Köln und der Oberbergischen Kreis hinzugekommen. Ab Freitag sind auch Bonn, der Kreis Gütersloh und Krefeld in dieser Kategorie der Schutzmaßnahmen. Für sehr viele weitere Kreise und kreisfreie Städte zeichnet sich diese Hochstufung ab, sofern nicht das Land zuvor die Regeln ändert.

So teilte die Stadt Bonn bereits mit, dass für die Innengastronomie und viele Freizeiteinrichtungen wieder ein 3G-Nachweis - entweder geimpft, genesen oder getestet - notwendig sei. Dazu zählten Bäder, Saunen, Indoorspielplätze, Minigolfanlagen, Hochseilgärten, Kletterparks, Spielbanken, Ausflugsschiffe, Kutschen oder historische Eisenbahnen. Der Betrieb von Clubs und Diskotheken sowie Bordellen und Swingerclubs sei nicht mehr zulässig, listete die Stadt in einer Übersicht auf. Aber auch in den Bereichen Sport und Kultur, im Einzelhandel und bei den privaten Kontakten im öffentlichen Raum griffen mit der Regionalstufe 2 strengere Regeln.

Corona in NRW: Inzidenzstufe 3 ausgesetzt

Die regionale Stufe ist eigentlich für stabile Sieben-Tage-Inzidenzen von 35,1 bis 50 vorgesehen. Die Landesregierung hatte aber die höchste regionale Inzidenzstufe 3 für stabile Werte von mehr als 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen Ende Juli vorerst bis zum 19. August ausgesetzt. Damit ist die Stufe 2 derzeit die höchste bei den regionalen Einschränkungen.

Die zusätzlichen Maßnahmen der derzeit höchsten Regionalstufe 2 greifen, wenn eine Kommunen oder ein Kreis acht Tage in Folge über der Marke von 35 ist. Sie treten dann am übernächsten Tag in Kraft. Die aktuelle Corona-Schutzverordnung des Landes läuft am 19. August aus. Sie gilt solange bis eine neue Verordnung in Kraft tritt.

Corona in NRW: Sieben-Tage-Inzidenz macht Sprung von 4,5 Punkten

Update vom 12. August, 06.48 Uhr: Die Corona-Zahlen in NRW steigen weiter. Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute bei 41,4 - das ist ein Plus von 4,5 Punkten. Das Landeszentrum für Gesundheit NRW meldet zudem sechs Todesfälle. Hinzu kommen 1886 registrierte Neuinfektionen.

Laut RKI liegt die gesamt-deutsche Inzidenz am Donnerstag bei 27,6.

Corona in NRW: Impfstoff landet im Müll - Hausärzte wütend über Spenden-Probleme

Update vom 11. August, 13.26 Uhr: Erste Impfdosen landen in NRW im Müll, obwohl sie eigentlich in ärmere Länder gespendet werden sollten. Hausärzte in Oberhausen sind laut WDR sauer, weil sie die ersten Chargen von Corona-Impfstoff in den Müll werfen müssen. Der Impfstoff von Astrazeneca und Johnson & Johnson läuft heute ab. Ursprünglich sollte der Impfstoff als Spende nach Tansania und Afrika gehen. Doch das geht nicht. Wie es in dem Bericht weiter heißt, erlaubt der Bund als Eigentümer des Impfstoffes nicht, dass dieser an Dritte verschenkt wird. Hintergrund seien offenbar auch Kühlketten, die nicht gesichert werden könnten.

Corona in NRW: Inzidenz-Wert steigt weiter - und überschreitet nächste Schwelle

Update vom 11. August, 7.21 Uhr: Der Inzidenz-Wert in NRW ist am Mittwoch erneut gestiegen. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen beträgt den Angaben des Robert-Koch-Instituts zufolge heute 37,0 (Vortag: 34,9) - und hat die 35er-Schwelle überschritten. Damit liegt die 7-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen deutlich über der für ganz Deutschland, die laut RKI aktuell bei 25,1 liegt.

Den Gesundheitsämtern in NRW wurden innerhalb eines Tages 1499 Neuinfektionen gemeldet. Zudem sind dem RKI zufolge drei weitere Menschen im Zusammenhang mit Corona gestorben. Die höchste Inzidenz innerhalb des Landes hat weiterhin die Stadt Solingen (74,1), dahinter liegen Mönchengladbach (68,2) und der Oberbergische Kreis (58,1).

Corona in NRW: Karnevalisten wollen nur mit Geimpften und Genesenen feiern

Update vom 10. August, 10.14 Uhr: Das wird nicht jedem Narren gefallen: Die Karnevalisten in Düsseldorf wollen in der nächsten Saison nur Geimpfte und Genesene zu Feiern zulassen. „Wir (...) werden zu unseren Veranstaltungen keinen Eintritt gewähren, wenn lediglich ein negativer Corona-Test vorliegt“, sagte der Geschäftsführer des Comitees Düsseldorfer Carneval (CC), Hans-Jürgen Tüllmann, der Rheinischen Post. „Das reicht uns nicht, um uns vor dem Virus zu schützen. Damit wollen wir auch dazu aufrufen, sich impfen zu lassen.“

Das Festkomitee Kölner Karneval ist noch nicht soweit. „Wir diskutieren das noch“, sagte eine Sprecherin am Dienstag. Die Düsseldorfer Regelung sei gewiss nicht abwegig und auch für Köln eine Option.

Corona in NRW: Inzidenz steigt leicht

Update vom 10.August, 8.30 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Nordrhein-Westfalen erneut moderat gestiegen. Landesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag bei 34,9 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. Am Montag hatten der Wert bei 34,5 gelegen.

In NRW wurden 774 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 kamen hinzu. Die bergische Stadt Solingen verzeichnete nach wie vor die höchste Inzidenz, die mit 71,6 aber niedriger lag als am Vortag (76,0).

Corona in NRW: Ministerpräsident unterrichtet Landtag vor wichtiger MPK

Update vom 10. August, 7.07 Uhr: Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) unterrichtet den nordrhein-westfälischen Landtag am Dienstag (9 Uhr) über den Sachstand bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. Der Regierungschef hatte dafür eine Sondersitzung des Parlaments in der parlamentarischen Sommerpause beantragt.

In einem Brief an den Landtagspräsidenten begründete Laschet das mit den Worten: „Angesichts der aktuellen Entwicklungen ist es mir ein besonderes Anliegen, den Landtag im Vorfeld der bestehenden Beratungen der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit der Bundeskanzlerin zu unterrichten.“ Die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) bespricht am selben Tag (ab 12.30 Uhr) mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) das weitere Vorgehen in der Corona-Krise.

Update vom 9. August, 8.03 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in NRW erneut leicht gestiegen. Landesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag bei 34,5 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit. Am Sonntag lag der Wert noch bei 34,0 und am Samstag bei 31,3.

Das bevölkerungsreichste Bundesland verzeichnete damit auch am Montag eine höhere Inzidenz als im Bundesschnitt mit 23,1, wie aus den RKI-Angaben hervorging. In NRW wurden 376 Neuinfektionen binnen eines Tages registriert. Es seien keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet worden.

Die Stadt Solingen verzeichnete nach wie vor die höchste Inzidenz, die mit 76,0 aber etwas niedriger lag als am Vortag. Es folgten Mönchengladbach (63,2) und der Oberbergische Kreis (52,6). Die größte NRW-Stadt Köln lag bei 49,6 und die Landeshauptstadt Düsseldorf etwas darunter mit 45,7. Unter der Inzidenzschwelle von 10 wurde nur der Kreis Coesfeld ausgewiesen (6,8).

Corona in NRW: Inzidenz macht deutlichen Sprung - höchster Wert seit zwei Monaten

Update vom 8. August, 9.17 Uhr: Der Inzidenz-Wert in NRW hat am Sonntag einen deutlichen Sprung gemacht. Das Robert-Koch-Institut gibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen heute mit 34,0 an - der höchste Wert seit Anfang Juni. Damit liegt Nordrhein-Westfalen weiter deutlich über der bundesweiten 7-Tage-Inzidenz, die das RKI aktuell mit 22,0 angibt.

Die Gesundheitsämter in NRW verzeichneten am Samstag 1139 Neuinfektionen. Immerhin: Es gab keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona. Inzidenz-Spitzenreiter ist die Stadt Solingen mit einem Wert von 79,8, dahinter liegen Mönchengladbach (55,2) und der Oberbergische Kreis (53,7).

Corona in NRW: Inzidenz-Wert steigt weiter - deutlich über Bundesschnitt

Update vom 7. August, 10.41 Uhr: Auch am Samstag steigt die 7-Tage-Inzidenz in NRW weiter. Sie liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag bei 31,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche. Am Freitag lag der Wert bei 30,2. Die Inzidenz in NRW liegt auch am Samstag höher als der Bundesschnitt (21,2).

In NRW wurden am Samstag 947 neue Fälle innerhalb eines Tages gemeldet, außerdem kamen zwei Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion hinzu.

Die höchste Inzidenz im Bundesland hat weiterhin Solingen mit 77,9. Auch der Oberbergische Kreis hat jetzt mit einer Inzidenz von 52,6 die wichtige Marke von 50 überschritten.

Corona in NRW: Land schickt mehr als eine Million Impfstoffdosen zurück

Update vom 6. August, 16.41 Uhr: Aus dem Landeslager Nordrhein-Westfalen werden mehr als eine Million Dosen an nicht benötigtem Corona-Impfstoff an den Bund zurückgegeben. Einem Bericht der Welt zufolge hat das Landesgesundheitsministerium 922.400 Dosen Astrazeneca und 125.200 Dosen von Johnson & Johnson aus dem Landeslager zur Rückführung angemeldet. Weil der Bund der Eigentümer der Corona-Impfstoffe, hat dieser über die weitere Verwendung zu entscheiden.

Corona in NRW: So geht es nach den Sommerferien an den Schulen weiter

Update vom 6. August, 12.47 Uhr: Die Sommerferien sind bald zu Ende. Umso mehr drängt sich die Frage auf, wie es angesichts der Corona-Pandemie an den Schulen weiter gehen soll. Schulministerin Yvonne Gebauer erklärte nun die Corona-Regeln mit Blick auf Quarantäne.

Update vom 6. August, 07.42 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen steigt weiter. Landesweit lag die Inzidenz am Freitag bei 30,2 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. Am Donnerstag hatte der Wert im bevölkerungsreichsten Bundesland noch bei 28,4 gelegen. NRW verzeichnet damit weiterhin deutlich mehr Neuinfektionen als im Bundesschnitt (20,4).

Registriert wurden in NRW den Angaben vom Freitag zufolge innerhalb eines Tages 1126 Neuinfektionen, 4 Menschen starben im Zusammenhang mit Covid-19. Mit Abstand die höchste Inzidenz im Land verzeichnet weiterhin Solingen, wo der Wert vom Vortag (64,7) auf 76,6 stieg. Unter der Marke von 10,0 lagen von den 53 Kreisen und kreisfreien Städten nur die Landkreise Euskirchen mit 9,8 und Coesfeld mit 8,6.

Corona in NRW: Inzidenz steigt weiter - Millionen Impfdosen ungenutzt

Update vom 5. August, 8.14 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in NRW steigt weiter. Landesweit lag die Inzidenz am Donnerstag bei 28,4 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, wie das Robert Koch-Institut (RKI) meldete. NRW verzeichnet damit weiterhin deutlich mehr Neuinfektionen als im Bundesschnitt, der am Donnerstag bei 19,4 lag.

Am Mittwoch hatte der Wert im Bundesland noch bei 27,3 gelegen, am Donnerstag vor einer Woche (29. Juli) bei 20,4. Registriert wurden in NRW den Angaben vom Donnerstag zufolge innerhalb eines Tages 1074 neue Fälle, zwei Menschen starben. Negativer Spitzenreiter bleibt Solingen, wo sich die Inzidenz weiter auf 64,7 erhöhte (Vortag 57,1). Einstellige Inzidenzwerte gibt es landesweit nur noch in Euskirchen (8,3).

Corona in NRW: 7-Tage-Inzidenz steigt an - Millionen Impfdosen ungenutzt

Update vom 4. August, 12.24 Uhr: Die Fußballverbände in Nordrhein-Westfalen haben zur Corona-Schutzimpfung aufgerufen. Damit will der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) mit seinen Landesverbänden Fußball-Verband Mittelrhein (FVM), Fußballverband Niederrhein (FVN) und Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) auch alle jene erreichen, „die dem Impfen gegenüber noch zurückhaltend eingestellt sind“.

Alle wollen wieder Normalität im Fußball. Impfen ist der Schlüssel zum Erfolg“, sagte FVM-Präsident Bernd Neuendorf am Mittwoch. „Jede geimpfte Person trägt zur Eindämmung des Virus bei und ermöglicht uns allen die Rückkehr in den Fußball, wie wir ihn kennen und lieben. Und zwar mit Jubel und Emotionen, Kampfgeist und Schweiß, Zuschauern auf den Tribünen und in der Kreisliga an der Bratwurstbude“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung.

Corona in NRW: 7-Tage-Inzidenz steigt weiter an

Update vom 4. August, 8.09 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in NRW ist wieder leicht gestiegen. Die Inzidenz lag am Mittwoch landesweit bei 27,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, wie das Robert Koch-Institut (RKI) meldete. Am Vortag lag die Inzidenz noch bei 25,4 Neuinfektionen. Innerhalb eines Tages wurden 1113 neue Fälle registriert, zudem gab es einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Weit über dem Landesdurchschnitt lag die Inzidenz in Solingen mit 57,1 und im Rhein-Erft-Kreis mit 45. In Köln liegt der aktuelle Wert bei 42,7, in Düsseldorf bei 42,1.

Corona in NRW: Inzidenz und Zahlen steigen - Millionen Impfdosen ungenutzt

Update vom 3. August, 8.16 Uhr: Im nordrhein-westfälischen Zentrallager für Corona-Impfstoffe liegen einem Medienbericht zufolge 2.308.780 Impfdosen, für die es in NRW aktuell keine Interessenten gebe. Das habe eine Inventur im Auftrag des Düsseldorfer Gesundheitsministeriums ergeben, berichtete das Westfalen-Blatt. Der Lagerbestand sei durch Zuweisungen des Bundes entstanden, die sich nach der Einwohnerzahl richteten. Das Impfinteresse habe aber in Teilen der Bevölkerung nachgelassen.

Es handele sich bei den Beständen um Impfstoffe aller Hersteller - von Biontech, Moderna, Astrazeneca und in kleinerem Umfang von Johnson & Johnson. Kein Impfstoff sei derzeit vom Verfall bedroht, zitierte das Blatt einen Ministeriumssprecher. So würden die ersten Fläschchen von Biontech am 1. Oktober verfallen, die letzten am 30. November. Die Dosen von Johnson & Johnson seien sogar bis 2023 haltbar. Der Impfstoff gehöre dem Bund. Berlin bereitet laut Westfalen-Blatt eine Rücknahmeaktion vor, über die Menge werde zwischen Land und Bund noch beraten.

Corona in NRW: Landesweite 7-Tage-Inzidenz steigt am Dienstag

Update vom 3. August, 7.15 Uhr: Das Landeszentrum Gesundheit in NRW meldet 610 neue Corona-Fälle und eine 7-Tage-Inzidenz von 25,4 am Dienstag. Am Vortag hatte die landesweite Inzidenz noch bei 24,5 gelegen.

Update vom 2. August, 10.11 Uhr: NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands dringt auf schnelle Impf-Erfolge. Der Lockdown drohe sonst weiterhin. „Wir müssen vor allem die vom Lockdown betroffenen Branchen wieder in die Lage versetzen, Planungen vorzunehmen, zu investieren und Vertrauen in die Zukunft zu schöpfen. Unseren Innenstädten und dem NRW-Tourismus droht mit einem erneuten Lockdown ein weiterer Schlag, von dem sich viele Betriebe nicht mehr erholen werden.“

Nur eine Wirtschaft unter Volldampf können uns aus der Corona-Krise herausführen, um neue Jobs zu schaffen und Wohlstand zu sichern.

Corona in NRW: Skepsis an Impfung für 12- bis 17-Jährige aus der Ärztekammer

Update vom 2. August, 8.22 Uhr: Der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke (CDU), sieht ein generelles Impfangebot für 12- bis 17-Jährige skeptisch. Die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko), nur vor allem Kinder und Jugendliche mit bestimmten Vorerkrankungen zu impfen, sei „nicht unvernünftig“, sagte Henke, der auch CDU-Bundestagsabgeordneter ist, am Montag im Radioprogramm WDR5.

Die Gesundheitsminister der Länder wollen heute über Corona-Impfangebote für Jugendliche beraten. „Als Arzt sage ich, jede Maßnahme braucht eine begründete Indikation“, betonte Henke. „Mein Präferenz wäre: Alle Erwachsenen, die Kontakte zu Kindern haben, lassen sich erstmal impfen und dann reden wir neu über die Stiko-Empfehlung“.

Corona in NRW: Inzidenz steigt am Montag weiter

Update vom 2. August, 7.46 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen steigt weiter. Das Landeszentrum Gesundheit meldete am Montag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 24,5. Am Sonntag lag der Wert noch bei 24, vor einer Woche bei 17. Unabhängig davon greift seit Sonntag die Testpflicht für Reise-Rückkehrer.

Corona in NRW: Seit dem 1. August Testpflicht für Reiserückkehrer

Update vom 1. August, 18.10 Uhr: Seit Mitternacht gilt die Testpflicht - wer aus dem Urlaub nach Deutschland zurückreist, muss einen Test vorlegen. Die Polizei in NRW führte am Sonntag bereits stichprobenartig Kontrollen durch, unter anderem auf der A3 am Grenzübergang Elten. Wie WDR und RP Online berichten, verliefen die Kontrollen ohne

Corona-Zahlen (NRW): Inzidenz steigt auch am Montag - Impfangebote für Jugendliche?

Update vom 1. August, 11.20 Uhr: Die Auslastung der Impfzentren ist auch in Nordrhein-Westfalen rückläufig. Das hat in einigen Städten Konsequenzen.

Update vom 1. August, 09.10 Uhr: Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen meldet am Sonntag eine landesweite 7-Tage-Inzidenz von 24,0. Damit ist die Wocheninzidenz weiter gestiegen (+1,5). Die Kreise mit den höcsten Inzidenzen in NRW sind Solingen (45,2), Düsseldorf (40), Bonn (36,1) und Köln (31,7). Die Kreise Olpe (7,5), Euskirchen (8,3) und Bottrop (8,5) liegen unterhalb der 10er-Marke.

Update vom 31. Juli, 09.10 Uhr: Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen vermeldet am Samstag eine landesweite 7-Tage-Inzidenz von 22,5. Damit ist die Wocheninzidenz weiter gestiegen. Insgesamt liegen 21 der 53 Kreise über dem Landesdurschnitt. Die Kreise mit den höchsten Inzidenzen in NRW sind Düsseldorf (39,1), Solingen (37,1), Wuppertal (34,6), Köln (31,7) und der Rhein-Erft-Kreis (31,2). Nur der Kreis Olpe liegt mit der Inzidenz von 7,5 unterhalb der 10er-Marke. Im Kreis Warendorf liegt die Inzidenz bei 10,8.

Update vom 30. Juli, 17.37 Uhr: In NRW kam es am Freitag zu einer Datenpanne - die Stadt Essen verschickte Daten von 13.000 Corona-Impflingen versehentlich per Mail an 700 Menschen. Zwar entschuldigte sich die Stadt für diesen Fauxpas, trotzdem waren viele der Betroffenen aufgebracht.

Corona in NRW: Aktuelle Inzidenz von heute - Zahlen in Münster steigen rapide

Update vom 29. Juli, 11.24 Uhr: Der Grund, warum die Corona-Zahlen in Münster so sprunghaft steigen, ist eher technischer Natur, erklärte eine Sprecherin der Stadt. Münster weist auf einmal eine mehr als doppelt so hohe Inzidenz auf.

Update vom 29. Juli, 7.22 Uhr: Weiterer Anstieg der 7-Tage-Inzidenz in NRW: Das Landeszentrum für Gesundheit Nordrhein-Westfalen meldet heute eine Wocheninzidenz von 21,6 - am Vortag lag sie noch bei 20,4. 811 neue Corona-Fälle kamen seit gestern hinzu. Darüber hinaus vier Todesfälle.

Laut Robert-Koch-Institut gibt es jedoch gute Nachrichten aus Solingen. Die Stadt mit der höchsten Inzidenz in NRW fällt von einem Wert von 50,2 auf 38,9 und meldet nur sieben Neuinfektionen. Düsseldorf hingegen liegt weiter über 40 mit 40,7 (Vortag 41,6), Köln bei 32,6. Deutlich hingegen steigt die Inzidenz in Münster: Um 11,4 auf 20,3.

Corona in NRW: Inzidenz steigt erneut - Wert deutlich über Bundesschnitt

Update vom 29. Juli, 7.33 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen hat am Donnerstag einen vergleichsweise großen Satz nach oben gemacht. Sie lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei 20,4 (Vortag 18,5). Damit liegt NRW hinter Hamburg (28,1), Berlin (24,8) und dem Saarland (22,1) und deutlich über dem Bundesschnitt (16,0).

Die höchste Inzidenz in Nordrhein-Westfalen hatte erneut die Stadt Solingen (50,2). Bundesweit war das am Donnerstag der vierthöchste Wert. Ebenso über dem Grenzwert 35 lag Düsseldorf (41,6). Köln (33,4) und Wuppertal (30,7) lagen noch unter dieser Schwelle. Die niedrigste Inzidenz hatte am Donnerstag Münster mit 8,9.

Corona in NRW: Minister fordert Änderung der Quarantäne-Regeln

Update vom 28. Juli, 12.41 Uhr: Nordrhein-Westfalens stellvertretender Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) hat vom Robert Koch-Institut (RKI) eine Änderung der Corona-Quarantäne-Vorgaben verlangt. „Es sollten nur noch jene in Quarantäne geschickt werden, die tatsächlich infiziert sind“, sagte der NRW-Minister für Kinder und Familie der Wochenzeitung Die Zeit. Nach seiner Ansicht sollten künftig bei einzelnen Infektionsfällen nicht mehr ganze Klassen und Gruppen, Kitas oder Schulen in Quarantäne geschickt werden. „Sonst wäre an regulären Unterricht im Herbst nicht zu denken“, sagte der FDP-Politiker.

Corona in NRW: Inzidenz steigt leicht an - zwei weitere Todesfälle

Update vom 28. Juli, 7.15 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Nordrhein-Westfalen erneut knapp angestiegen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt die Inzidenz am Mittwoch bei 18,5 (+1,1). Im Vergleich zum Vortag wurden zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet. In Solingen ist der Sieben-Tage-Wert derzeit am höchsten. Er liegt dort über der kritischen Marke bei 55,9.

Corona in NRW: Bund-Länder-Treffen am 10. August - Inzidenz steigt

Update vom 27. Juli, 17.33 Uhr: Es wird wieder ein Bund-Länder-Treffen zur aktuellen Corona-Lage geben. Die Ministerpräsidenten der Länder und Kanzlerin Angela Merkel wollen sich am 10. August in einer Videokonferenz beraten. Das teilte Berlins Bürgermeister Michael Müller mit. Er hatte kurz zuvor angesichts der steigenden Infektionszahlen erklärt, dass der Korridor enger werde, in dem der gegenwärtigen Entwicklung noch wirksam entgegengewirkt werden könne. Er und andere Regierungschefs hatten ein zügiges Handeln und eine schnelle Beratung der Ministerpräsidenten gefordert.

Corona in NRW: Genesungszertifikat in Impfzentren erhältlich

Update vom 27. Juli, 17.07 Uhr: Corona-Genesene kann sich ab sofort ein elektronisches Genesungszertifikat in den Impfzentren in NRW ausstellen lassen. „Das gilt sowohl für die „einfache“ Genesung als auch für die erste Impfung danach“, teilte die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) am Dienstag mit. Ein Termin müsse dafür nicht extra vereinbart werden, allerdings sei zu beachten, dass nicht mehr alle Zentren täglich geöffnet seien. Im Bereich Westfalen-Lippe gebe es ein solches Zertifikat in den Impfzentren bislang nur bei der ersten Impfung danach, teilte die dortige KV auf Anfrage mit. Dort seien weiterhin die Hausärzte erste Ansprechpartner.

Rubriklistenbild: © Fabian Sommer/dpa

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