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Corona: Handel in Dortmund wappnet sich für 2G und Warteschlangen

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Von: Daniele Giustolisi

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Dortmund und seine Geschäfte in der City bereiten sich auf 2G und Warteschlangen ab Freitag (3. Dezember) vor. Was Besucher dann erwarten könnte.

Update, Donnerstag (3. Dezember), 14.50 Uhr: Jetzt ist es fix! Nur noch Geimpfte und Genesene dürfen Geschäfte besuchen, ausgenommen von der Regel sind Geschäfte des täglichen Bedarfs (z. B. Supermärkte und Drogerien). Der Cityring von Dortmund bereitet sich längst auf diese Regelung vor und fürchtet Warteschlangen vor einzelnen Geschäften (siehe Erstmeldung unten)

Erstmeldung, Donnerstag (3. Dezember), 8.30 Uhr: Dortmund – Das Einkaufen in Dortmund* könnte für Corona-Ungeimpfte in Kürze unmöglich werden. Die Händler in der Innenstadt bereiten sich bereits vor der heutigen (2. Dezember) Ministerpräsidentenkonferenz (MPK)* auf eine 2G-Regelung im Einzelhandel vor. RUHR24* erklärt, was in diesem Fall passieren würde.

NameCityring Dortmund
1. VorsitzenderTobias Heitmann (Galerie Zimmermann & Heitmann)
2. VorsitzenderPaul Spielhoff (Wim Gelhard GmbH)

Corona in Dortmund: Händler bereiten sich auf 2G in Geschäften vor

Laut Beschlussvorlage für die heutige MPK, die um 11 Uhr startet, geht hervor, dass künftig nur noch gegen Corona*-Geimpfte und davon Genesene in den Einzelhandel dürfen. Stimmen die Ministerpräsidenten der Länder dafür, würde das Shoppen für Ungeimpfte deutlich schwieriger, bzw. unmöglich werden.

Denn selbst mit einem PCR- oder Antigen-Schnelltest könnte man als Nicht-Geimpfter nicht mehr in die Dortmunder Geschäfte gehen. Diese 2G-Regelung kennt Dortmund bereits vom Weihnachtsmarkt*, wo es ähnlich läuft. Ausgenommen von dieser Regelung wären Geschäfte des täglichen Bedarfs, also zum Beispiel Supermärkte und Drogerien.

Cityring Dortmund warnt Händler: Einlasskontrollen wegen 2G möglich

Der Dortmunder Handel bereitet sich bereits für Freitag (3. Dezember, 0 Uhr) auf diese Regelung vor, wie aus einer Stellungnahme des Händlerverbunds „Cityrings“ hervorgeht.

Problematisch sieht der Cityring demnach die Einlasskontrollen, die die Geschäfte offenbar selbst übernehmen müssten. Befürchtet wird auch eine Personenbegrenzung pro Quadratmeter, wie wir sie bereits aus den vergangenen Monaten kennen. Geschäfte müssten dann wieder elektronische Zähler an den Eingängen einrichten oder die Personenzahl durch Vergabe von Marken, Körben oder Ähnliches eingrenzen (Hier weitere Corona-News aus NRW* bei RUHR24 lesen).

Corona in Dortmund: 2G-Regelung könnte für Warteschlangen sorgen

Der Cityring bereitet die Händler auf dieses Szenario vor: „In diesem Zuge müssen sich größere Händler auch um das Warteschlangenmanagement kümmern.“ Heißt: Wo der Andrang besonders groß ist in der Dortmunder Innenstadt, müssen sich Kunden wieder auf Warten in der Kälte einstellen.

Die Fußgängerzone Westenhellweg in Dortmund.
Auf dem Westenhellweg in Dortmund könnten sich bald wieder aufgrund der 2G-Regelung Warteschlangen vor den Geschäften bilden. © Sabrina Wagner/RUHR24

Eine gute Nachricht gibt es aber dennoch: Laut City-Ring soll der verkaufsoffene Sonntag am 5. Dezember in der Dortmunder Innenstadt zu 90 Prozent stattfinden. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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