Coesfeld wird Sitz einer Zentralen Ausländerbehörde

+
Symbolbild

Düsseldorf/Coesfeld - Coesfeld wird der Sitz für eine Zentrale Ausländerbehörde (ZAB) für den Regierungsbezirk Münster. Das teilte Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) in Düsseldorf mit.

Damit setzte sich die Kreisstadt gegen die Mitbewerber Gronau (Kreis Borken) und Rheine (Kreis Steinfurt) durch. 

Der Rat der Stadt Münster hatte sich gegen die ZAB entschieden. Die Grünen hatten mit ihrem Nein das Schwarz-Grüne Ratsbündnis in eine Krise gestürzt.

Als ausschlaggebenden Punkt nannte Stamp die zentrale Lage Coesfelds im Regierungsbezirk Münster. Die neue Landesbehörde mit rund 80 Mitarbeitern soll die kommunalen Ausländerbehörden unterstützen.

Bislang gibt es bereits Standorte in Köln, Bielefeld (für den Regierungsbezirk Detmold) und Unna (Arnsberg).

Stamp will in allen fünf NRW-Regierungsbezirken Zentrale Ausländerbehörden einrichten. Sie sollen die Kommunen zum Beispiel bei der Rückführungen von abgelehnten Asylbewerbern unterstützen. - dpa/lnw

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.