Sendung wird ab 20.15 Uhr ausgestrahlt

Warsteiner-Geschäftsführer heute Abend bei RTL als "Undercover Boss" zu sehen

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Warstein - 20 Kilo mehr auf den Rippen, gefärbte Haare, Bart: Als Christian Gieselmann, Geschäftsführer der Warsteiner Brauerei, einige Tage in verschiedene seines Arbeitgebers eintauchte, wollte und sollte der 47-Jährige nicht erkannt werden. Gieselmann nahm nämlich am RTL-Format "Undercover Boss" teil. Heute ab 20.15 Uhr flimmert die Sendung über die Bildschirme

Normalerweise richtet sich Gieselmanns Fokus primär auf Finanzen, Vertrieb und Marketing. Mit Bierfässern, Zapfhähnen oder Hopfen kommt der gebürtige Westfale sonst eher weniger in Berührung. 

Heute um 20.15 Uhr ist der 47-Jährige allerdings undercover als "Stefan" bei RTL zu sehen und gibt einem Millionenpublikum die Chance, hinter die Kulissen des Familienunternehmens zu blicken.

Für das Erfolgsformat "Undercover Boss" hat er Anzug gegen Blaumann getauscht. Als "Stefan" arbeitete er sich durch die unterschiedlichsten Berufe des Unternehmens und erlebte das Biergeschäft als echtes Handwerk von der Pike, dabei stieß Gieselmann aber auch an seine körperlichen Grenzen.

Trailer: So bewirbt RTL die Sendung aus Warstein

Damit stellte der Geschäftsführer sich nur wenige Monate nach seinem Start bei der Warsteiner Gruppe einer ganz besonderen Herausforderung. Zur Tarnung bekam er einen Fatsuit, der ihn 20 Kilo dicker erscheinen ließ, grau gefärbte Haare, einen Bart und ein legeres Outfit. In der 90-minütigen Spezial-Folge absolviert der Undercover Boss mehr Einsätze als jemals zuvor:

Am Firmensitz in Warstein arbeitet er in der Brauerei, im Besucherzentrum Warsteiner Welt sowie auf der Warsteiner Internationalen Montgolfiade. Außerdem arbeitete "Stefan" als Bierfahrer im Direktvertrieb der König Ludwig Schlossbrauerei Kaltenberg in Bayern und gab sich als Erntehelfer auf einem Hopfenhof in der Hallertau.

"Die Hände schmutzig machen"

Christian Gieselmann übt normalerweise einen klassischen Bürojob aus – körperliche Anstrengungen gehören nicht dazu. Doch bei seinem Undercover-Einsatz reizte ihn genau das. "Ich wollte mit anpacken, mir die Hände im wahrsten Sinne des Wortes schmutzig machen und unser Geschäft von der Pike aus erleben", sagt der 47-Jährige. Ganz wichtig sei ihm dabei gewesen, "ungeschminktes Feedback auf Augenhöhe" zu sammeln.

"Frühes Aufstehen bin ich in meinem Job gewohnt, aber die harte körperliche Arbeit, Bierfässer mit über 60 Kilogramm durch engste Kellerluken zu wuchten oder in der Nachtschicht Flaschen von Hand unter Zeitdruck zu sortieren, ist eine echte Herausforderung", berichtet Gieselmann.

Christian Gieselmann wurde auch in der Flaschensortierung eingesetzt.

Sein Einsatz habe sich aber gelohnt: "Es war sehr wertvoll, Arbeitsprozesse selbst zu erleben, Optimierungsmöglichkeiten aufzudecken und die Kollegen ganz anders kennenzulernen. Jetzt bin ich richtig im Unternehmen angekommen und wünsche mir, dass alle Kollegen meinen Einsatz als klares Zeichen sehen, wie wir uns Führung, Kultur und Miteinander in einem modernen Familienunternehmen vorstellen: wahrhaftig, willensstark, weitblickend und weltoffen“, so Gieselmann.

"Hat unheimlich viel Spaß gemacht"

Neben Gieselmann tritt auch Warsteiner-Chefin Catharina Cramer, die Inhaberin der Braugruppe, vor die Kamera und beschreibt ihre Erwartungshaltung an das Format: "Als die Anfrage für 'Undercover Boss' auf dem Tisch lag, war mir klar, dass wir mitmachen.

Christian Gieselmann war sofort bereit, sich dieser Herausforderung anzunehmen, die Perspektive zu wechseln und die Ärmel hochzukrempeln." Die noch kurze Betriebszugehörigkeit des Geschäftsführers zum Zeitpunkt der Drehanfrage habe dabei geholfen, unentdeckt zu arbeiten. "Es war somit das ideale Momentum, Christian undercover einzusetzen", sagt Cramer.

Auch Brauerei-Chefin Catharina Cramer interessierte sich für die Erkenntnisse ihres Geschäftsführers.

 

Christian Gieselmann zieht ein positives Fazit seines "verdeckten" Einsatzes: "Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, das Unternehmen aus einer anderen Perspektive zu erleben. Ich durfte Kollegen intensiv kennenlernen, die ich im täglichen Wirken sonst vielleicht nicht getroffen hätte und die ihren Job täglich mit viel Leidenschaft erledigen, dass es mich persönlich sehr berührt hat. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich bin gespannt, wie die 90-minütige Folge bei unseren Kollegen und Kunden ankommt."

Quelle: wa.de

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