Chemische Substanz auf dem Pausenbrot: Versuchte Tötung durch Vergiftung

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Bielefeld - Anfang Mai 2018 stellte der Mitarbeiter einer Firma in Schloß Holte-Stukenbrock unbekannte Substanzen auf dem Belag seines Pausenbrotes fest.

Nachdem er die Firmenleitung informiert hatte und eine Anzeige bei der Polizei erstattet wurde, konnte am 16. Mai, durch Bildaufzeichnungen, ein Mitarbeiter dabei beobachtet werden, wie er die Brotdose des Kollegen öffnete und eine Substanz auf ein Pausenbrot aufbrachte.

Die Bildaufnahmen führten zur Identifizierung eines 56-jährigen Mitarbeiters. Der Tatverdächtige wurde am Mittwoch festgenommen. In seiner Tasche befand sich eine kleine Flasche mit pulvriger Substanz.

Bei der Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen in Bielefeld, ergaben sich weitere Hinweise auf chemische Substanzen. Die Sicherstellung erfolgte durch Spezialisten der Berufsfeuerwehr Bielefeld.

Erste Untersuchungsergebnisse des Anfang Mai sichergestellten Pausenbrotes, durch Spezialisten des Landeskriminalamtes NRW, haben ergeben, dass der dringende Verdacht besteht, dass es sich bei der Substanz auf dem Brot um eine toxische Chemikalie handelt. Das LKA ist mit weiteren Untersuchungen beauftragt worden.

Da von einem versuchten Tötungsdelikt durch Vergiftung ausgegangen wird, ermittelt eine Mordkommission (MK Mergel) aus Beamten der Polizei Bielefeld und Gütersloh, unter der Leitung von dem Ersten Kriminalhauptkommissar Bernd Kauschke. Der Tatverdächtige wurde heute, Donnerstag, 17.05.2018, einem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen hat.

Quelle: wa.de

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