Checkliste Umzug: das sollten Sie beachten

+
Kisten packen, schleppen, einrichten – wer den Umzug gut organisiert, spart Zeit und Geld.

Eine neue Wohnung weckt Vorfreude. Doch jeder Umzug bedeutet auch Stress und hohe Kosten. Möbel und Hausrat müssen eingepackt werden, zum neuen Wohnort transportiert und dort wieder aufgestellt werden. Hier ein paar wertvolle Tipps um Ihre Nerven und Ihren Geldbeutel zu schonen.

Rechtzeitig organisieren

Kümmern Sie sich möglichst früh um ein Umzugsunternehmen. Besonders gegen Monatsende sind viele Speditionen ausgebucht. Holen Sie mehrere Angebote ein und stellen Sie die Umzugsunternehmen im direkten Vergleich gegenüber. Eine seriöse Speditionsfirma macht zunächst einen kostenlosen Besichtigungstermin, um zu sehen, was überhaupt transportiert werden soll und wie groß der Aufwand ist. Fragen Sie nach, ob Sie Teilleistungen wie etwa Packen oder Aufbauen der Möbel selbst übernehmen können. Das spart Kosten.

Wollen Sie in Eigenregie umziehen, suchen Sie rechtzeitig nach einem Fahrzeug mit ausreichender Ladefläche und mobilisieren Sie Ihre Freunde. Verschicken Sie keine Rundmail, sondern rufen Sie persönlich an – das ist verbindlicher. Damit Ihren Helfern nicht die Kraft ausgeht, denken Sie daran, Speisen und Getränke für den Umzug herzurichten.

Gründlich ausmisten

Bevor Sie die Kisten befüllen, misten Sie aus. Das erspart den Umzugshelfern unnötiges Kistenschleppen. Als Faustregel gilt: Alles, was Sie länger als zwei Jahre nicht mehr in der Hand hatten, werfen Sie weg. Was noch Abnehmer findet, kann auf dem Flohmarkt oder im Internet zu Geld gemacht werden. Der Rest wandert vor dem Umzug auf den Sperrmüll.

Richtig einpacken

Wenn Sie Ihren Hausrat selbst verpacken, organisieren Sie ausreichend viele Kisten und Schachteln. Eine bewährte Alternative zu teuren Umzugskartons sind Bananenkisten. Sie haben eine tragbare Größe, lassen sich gut stapeln und werden oft von Gemüsehändlern verschenkt.

Packen Sie in die Kisten nur so viel, wie Sie auch heben können. Notieren Sie auf den Kartons gut leserlich, was sich darin befindet und in welches künftige Zimmer der Inhalt gehört. Das erspart später viel Zeit beim Einrichten.

Wichtig sind auch Verpackungsmaterial und Decken. So verhindern Sie, dass Ihr gutes Porzellan zu Bruch geht oder dass Ihre Schrankwand beschädigt wird.

Parkplatz sichern

Ein Umzug dauert in der Regel mehrere Stunden und erfordert ausreichend Platz für das Be- und Entladen des Möbelwagens. Liegen Ihre alte oder neue Wohnung an einer viel befahrenen Straße, lassen Sie eine Halteverbotszone errichten. So kann der Umzugswagen direkt vor der Haustür parken und Sie müssen keine weiten Wege in Kauf nehmen. Die Genehmigung beantragen Sie beim zuständigen Straßenverkehrsamt, der Gemeinde oder dem Landratsamt.

Umziehen mit Plan

Bevor es losgeht, legen Sie empfindliche Fußböden sowohl in der alten als auch auch in der neuen Wohnung mit Abdeckfolie aus. Die Türrahmen schützen Sie mit Klebeband. So verhindern Sie Schrammen und vermeiden Renovierungsarbeiten.

Achten Sie darauf, dass beim Beladen zuerst der Hausrat in den Umzugswagen kommt und dann die Möbel. Beim Abladen stehen die sperrigen Einrichtungsstücke dann vorne und können in der neuen Wohnung als erste an ihren Platz gestellt werden. Machen Sie sich einen möglichst detaillierten Möbelstellplan für die neue Wohnung und hängen Sie diesen gut sichtbar auf. So wissen alle Umzugshelfer sofort, wohin mit den Möbeln.

Quelle: wa.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare