Keine größeren Vorfälle gemeldet

"Car-Freitag": Hunderte Tuningfans bei friedlichen Treffen in NRW

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Paderborn/Bochum - In ganz NRW hatte sich die Polizei vor dem "Car-Freitag" auf große Treffen der Auto-Tuner vorbereitet. Die Freunde von aufgemotzten Autos kamen auch zusammen. Besondere Vorkommnisse aber blieben die Ausnahme.

Treffen der Autotuningszene am sogenannten "Car-Freitag" sind nach Polizeiangaben landesweit friedlich verlaufen. In Paderborn hatten sich bereits am Donnerstagabend rund 400 Autofans mit ihren oftmals tiefergelegten und leistungsgesteigerten Fahrzeugen auf einem Parkplatz getroffen. 

Um Mitternacht seien sie aber wieder verschwunden, sagte ein Polizeisprecher. Zwischenfälle oder Einsätze habe es nicht gegeben. Vor zwei Jahren war das Treffen noch wegen Lärmbelästigung verboten worden.

Auch in Bochum, wo die Szene traditionell auf einem Parkplatz nahe der A40 zusammenkommt, sei alles ruhig geblieben. Die Polizei habe Kontrollen durchgeführt. Vereinzelt seien Fahrzeuge mit übermäßig "frisierten" Veränderungen aus dem Verkehr gezogen worden, hieß es. Die meisten würden aber einfach nur ihre aufgemotzten Autos herzeigen wollen.

Die Behörden hatten sich am Karfreitag landesweit für Einsätze gewappnet, vielfach wurde zusätzliches Personal bereitgehalten. Es gehe nicht darum, die Szene zu verteufeln, sondern die, die sich daneben benehmen zur Rechenschaft zu ziehen, hatte ein Polizeisprecher in Oberhausen im Vorfeld betont. Auch dort mussten die Beamten bis Freitagmittag nicht eingreifen.

Friedlich blieb es aus Sicht der Polizei ebenfalls bei Treffen in Wuppertal, Dortmund und in Geldern im Kreis Kleve.

Über ein Treffen wie im Vorjahr auf dem Rastplatz "Hellweg" an der A44 im Kreis Soest wurde bislang nichts bekannt. - dpa

Quelle: wa.de

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