Mutter (47) macht mit Söhnen (16/18) gemeinsame Sache

Cannabis-Anbau in Ahlen als "Projekt" für die ganze Familie

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Diese Plantagenschränke entdeckten Polizeibeamte im Schlafraum der Mutter. Zur Vollansicht des Fotos klicken Sie bitte oben rechts.

Ahlen - Beamte der Polizei Warendorf haben am Mittwoch in einer Wohnung in Ahlen bei der Durchsetzung eines Durchsuchungsbeschlusses eine Cannabisplantage sowie Marihuana und weitere Gegenstände entdeckt, "die den Verdacht des Handels erhärteten." Kurios: Offenbar machten die 47-jährige Mutter und ihre beiden Söhne (16/18) gemeinsame Sache.

Laut einer aktuellen Pressemitteilung führten Beamte des Warendorfer Kriminalkommissariats Nord die besagte Wohnungsdurchsuchung durch, weil der dort wohnende 16-Jährige im Verdacht stand, mit Rauschgift zu handeln.

Die Ermittler hätten im Zimmer des Jugendlichen eine geringe Menge Marihuana, Reste von Cannabispflanzen sowie Gegenstände entdeckt, die den Verdacht des Handels erhärtet hätten. 

"Bei der weiteren Suche in dem Zimmer des 18-jährigen Bruders wurden die Ermittler ebenfalls fündig. Auch hier befanden sich die gleichen Gegenstände, so dass die Polizei das Strafverfahren auf den 18-Jährigen ausweitete", schreibt die Polizei am Freitagvormittag.

Und weiter: "Als die Beamten den Schlafraum der 47-jährigen Mutter aufsuchen wollten, versuchten die Ahlenerin und ihr 16-jähriger Sohn dieses zu verhindern. Die Ermittler konnten die Situation beruhigen und staunten nicht schlecht. Denn in dem Schlafzimmer befand sich eine Cannabisplantage. Die 47-Jährige steht damit ebenfalls im Verdacht gemeinsam mit ihren Söhnen Cannabis anzubauen und zu verkaufen."

Das Familientrio wird sich demnächst wegen ihres "Rauschgift-Projektes" verantworten müssen.

Quelle: wa.de

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