An der Fritz-Lürmann-Straße in der Iserlohner Heide

Buttersäure-Angriff in Iserlohn: Firma geräumt - Kripo ermittelt

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[Update 14.38 Uhr] Iserlohn - Im Firmenkomplex des metall- und kunststoffverarbeitenden Betriebes Hartal an der Fritz-Lürmann-Straße in Iserlohn haben eine oder mehrere Unbekannte am Donnerstagmorgen Buttersäure ausgebracht und so einen größeren, fast vierstündigen Einsatz für Feuerwehr und Polizei verursacht. Das Gebäude wurde geräumt, die Kriminalpolizei ermittelt.

Am Donnerstagmorgen gegen 8.42 Uhr kam es in besagtem Hartal-Firmengebäude an der Fritz-Lürmann-Straße im Bereich Iserlohner Heide zu einem vermeintlichen Gasaustritt, der sich dann aber schnell als Buttersäure-Attacke entpuppte.

Zwei Mitarbeiter klagten über Übelkeit und wurden von der Feuerwehr ins Krankenhaus gebracht.

"Um eine zweifelsfreie Analyse des Stoffes zu bekommen, wurde die sogenannte Analytische Task Force A-C (ATF) der Berufsfeuerwehr Dortmund alarmiert. Die Kollegen sind für solche Einsätze speziell geschult und haben die entsprechende technische Ausrüstung", teilte die Feuerwehr Iserlohn am frühen Nachmittag mit.

Zwischenzeitlich sei die Alarmstufe erhöht worden, um einen Dekontaminationsplatz aufzubauen. "Letztlich stellte sich durch die Analyse zweifelsfrei heraus, dass in einem Sozialraum der Firma Buttersäure aufgebracht wurde. Zur Ursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Gegen 12.30 Uhr war der Einsatz beendet. 

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr, der Rettungsdienst und mehrere Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr. Verpflegung gab es von den Kollegen des Deutschen Roten Kreuzes. Die Feuerwache wurde ebenfalls durch Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr besetzt. Hier kam es zu zwei Einsätzen. Ein ausgelöster Heimrauchmelder und eine unklare Rauchentwicklung stellten sich als Fehlalarme heraus", heißt es von der Feuerwehr Iserlohn weiter.

Nachdem der Gebäudekomplex durch die Feuerwehr gelüftet worden war, konnte die Belegschaft der Firma wieder ihre Arbeit in gewohnter Form aufnehmen, so die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis.

Die Kriminalpolizei habe ihre Ermittlungen aufgenommen. - eB

Quelle: wa.de

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