160.000 Verfahren gegen Unternehmen eingeleitet

BONN - Rund 160.000 Verfahren hat das Bundesamt für Justiz gegen Unternehmen eingeleitet, die ihre Jahresabschlüsse 2012 nicht fristgerecht offengelegt haben. Das teilte der Präsident des Amtes, Heinz-Josef Friehe, am Montag in Bonn mit.

Damit kommen bundesweit zehn Prozent der mehr als 1,1 Millionen betroffenen Unternehmen ihrer Offenlegungspflicht nicht nach. Ihnen droht ein Ordnungsgeld zwischen 2500 bis 25 000 Euro.

Laut Handelsgesetzbuch müssen Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften unter bestimmten Voraussetzungen ihre Jahresabschlüsse offenlegen. Für das am 31. Dezember 2013 beendete Geschäftsjahr läuft die Frist Ende 2014 ab.

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

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