Buchhalter in Düsseldorf wegen Betrugs zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt

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Symbolbild.

Düsseldorf - Ein Buchhalter hat in Düsseldorf fast drei Jahre lang die Sozialversicherungsbeiträge seiner Kollegen auf sein eigenes Konto abgezweigt. Das Düsseldorfer Amtsgericht schickte den 46-jährigen Familienvater am Montag für zweieinhalb Jahre hinter Gitter.

Durch seine Betrügereien hatte er sich ein jährliches Zusatzeinkommen von mehr als 100 000 Euro verschafft. Der Mann aus Leichlingen hatte für die fälligen Beiträge zwar die richtigen Empfänger angegeben, aber die Überweisungen mit seiner eigenen Kontonummer versehen.

Erst als die so geprellten Kranken- und Unfallkassen bei der Gebäudemanagement-Firma des Buchhalters die ausstehenden Beiträge per Gerichtsvollzieher eintreiben wollten, flog der Betrug auf. Der 46-Jährige gab vor Gericht alles zu. "Ich habe mit dem Geld Schulden bei privaten Gläubigern beglichen und den Rest verlebt", gestand er. "Ich bereue das zutiefst." Der 46-Jährige war bereits zweimal wegen Betrugs und Untreue zu mehrmonatigen Bewährungsstrafen verurteilt worden.

Die ersten Überweisungen im aktuellen Fall hatte er manipuliert, als er noch unter Bewährung stand. - dpa

Quelle: wa.de

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