Lange Löscharbeiten

Feuer in Hilden - 3 schwer verletzte Feuerwehrleute

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[UPDATE 13.50 Uhr] HILDEN - Gefährlicher Einsatz in Hilden: Es brennt in einem Gewerbegebiet, die Feuerwehr rückt an. Dann zündet der Brand durch - mit mehreren folgenreichen Detonationen.

Bei einem großen Brand in Hilden bei Düsseldorf sind in der Nacht zum Sonntag drei Feuerwehrleute schwer verletzt worden. Einer von ihnen habe sogar schwerste Brandverletzungen erlitten, schwebe aber wohl nicht mehr in Lebensgefahr, sagte die Hildener Bürgermeisterin Birgit Alkenings (SPD) der Nachrichtenagentur dpa. Es sei der größte Brand in Hilden seit mehreren Jahren gewesen. Der Schaden geht in die Millionen.

Das Feuer war in der Nacht in fünf älteren Gewerbehallen entstanden, die von mehreren Firmen genutzt werden. In unmittelbarer Nähe befinden sich Wohnhäuser. "Die Feuerwehr ist um 2 Uhr ausgerückt, weil die Leute glaubten, dass da irgendjemand Feuerwerk macht", sagte Alkenings. Während der ersten Löschaktion der Feuerwehr kam es zu mehreren Detonationen - hierbei wurden die drei Feuerwehrleute verletzt.

40 Anwohner, darunter drei Kinder, mussten sicherheitshalber ihre Wohnungen verlassen, konnten aber später zurückkehren. Die fünf Hallen brannten komplett aus. Am Morgen hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle, musste aber noch weiter löschen. Das könne sich sogar noch über die nächsten Tage hinziehen, weil es noch Brandnester gebe, sagte Alkenings.

Die Ermittlungen zur Brandursache können nach Angaben der Polizei erst aufgenommen werden, wenn das Feuer ganz gelöscht ist. "Im Moment ist das einfach noch zu heiß da", sagte ein Polizeisprecher am Sonntagmittag. In den Hallen lagerten unter anderem Verpackungsmaterial und Autoreifen. Auch eine Kfz-Werkstatt mit mehreren Fahrzeugen war dort untergebracht. - lnw

Quelle: wa.de

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