Brandstifter in Flüchtlingsheimen? Ermittlungen nach zwei Bränden

Nach einem Brand in einer ehemaligen Schule und geplanten Flüchtlingsunterkunft in Xanten ist bislang unklar, ob es sich bei dem Brand in der Nacht zum Sonntag um einen Anschlag handelt.

Xanten/Altena - Ein Brand in Altena, ein Feuer in Xanten. In beiden Fällen sind Flüchtlinge betroffen. Und sowohl im Sauerland als auch am Niederrhein sollen Brandstifter am Werk gewesen sein.

Gleich zweimal sollen Brandstifter in den vergangenen Tagen Feuer in nordrhein-westfälischen Unterkünften für Flüchtlinge gelegt haben. Neben einem mutmaßlichen Anschlag in Xanten gehen die Ermittler auch im sauerländischen Altena von einer Straftat aus. Die Polizei ermittelt dort nach eigenen Angaben vom Montag wegen Brandstiftung.

Unbekannte sollen am Samstag auf dem Dachboden des Altenaer Wohnhauses Brandbeschleuniger an zwei Stellen benutzt haben. Besuchern fiel der Qualmgeruch auf, als sie die gerade eingetroffenen Flüchtlinge begrüßen wollten. Die sieben syrischen Asylsuchenden waren erst am Freitag in das Wohnhaus eingezogen. Der Staatsschutz der Polizei in Hagen hat eine Ermittlungskommission eingesetzt. Die Flüchtlinge wurden in anderen Unterkünften untergebracht.

Auch in Xanten schließt die Polizei nach dem Feuer in einer ehemaligen Schule und geplanten Asylunterkunft einen Anschlag nicht aus. Es werde nach wie vor auch wegen eines möglichen fremdenfeindlichen Hintergrunds ermittelt, sagte eine Polizeisprecherin. Nach bisherigen Angaben sollen Spuren eines Brandbeschleunigers im Erdgeschoss gefunden worden sein. Es war niemand verletzt worden. - lnw

Quelle: wa.de

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