20 Zentner Bombe am Kölner Rheinufer entdeckt

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Am Kölner Mainufer ist eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden.

Köln - Am Rheinufer in Köln ist erneut eine 20-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden.

Der Fund einer 20-Zentner Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg sorgt in der Domstadt für Aufregung.

20.000 Menschen werden evakuiert

Damit sie sicher entschärft werden kann, müssen am Mittwoch (27. Mai) rund 20 000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Betroffen sind große Bereiche der Stadtteile Riehl und Mülheim auf beiden Seiten des Rheins, wie die Stadt Köln am Freitag mitteilte.

Auch Schiffe werden die Stelle dann nicht passieren können. Das Gebiet, das geräumt werden muss, hat einen Radius von insgesamt 1000 Metern rund um die Mülheimer Brücke.

Evakuiert werden ab 9 Uhr unter anderem ein Senioren- und Behindertenzentrum. Feuerwehr und Hilfsorganisationen bringen die Bewohner in anderen Häusern unter.

Zoo und Schulen bleiben geschlossen

Schulen, die in dem Gebiet liegen, bleiben geschlossen, ebenso der Zoologische Garten. Auch Bahn-Linien und weite Teile des Hafens Köln-Niehl sind betroffen.

Der Blindgänger war am Freitag in den Rheinwiesen bei Vorbereitungen für den Bau einer Fernwärmeleitung entdeckt worden.

Blindgänger ist amerikanischen Ursprungs

Die Bombe - ersten Erkenntnissen zufolge nach amerikanischer Bauart - liegt rund fünf Meter unter der Erde. Erst im Juli vergangenen Jahres war in den Rheinwiesen eine 20-Zentner-Bombe gefunden worden.

Damals mussten 10 000 Menschen in einem Radius von rund 800 Metern ihre Wohnungen verlassen. - dpa

Quelle: wa.de

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