Bombendrohung bei der Signal Iduna in Dortmund

[UPDATE 13.38 UHR] DORTMUND - Nach einer Bombendrohung per E-Mail ist am Mittwoch die Hauptverwaltung der Signal-Iduna-Versicherung in Dortmund geräumt worden. Rund 1800 Mitarbeiter hätten die beiden Gebäudekomplexe zwischen 9.15 und 13 Uhr verlassen müssen, sagte eine Sprecherin am Standort Hamburg.

Sie seien im nahe liegenden Kongresszentrum der Westfalenhallen untergekommen. Die Bombendrohung sei am Vormittag eingegangen, hieß es. Polizei und Feuerwehr durchsuchen derzeit die Gebäude. Die Polizei will Hunde einsetzen.

Wie die "Ruhr Nachrichten" online schreiben, bestätigte der Vorstandsvorsitzende der Signal Iduna, Ulrich Leitermann, dass in der Nacht zu Mittwoch "eine Droh-E-Mail" eingegangen sei, laut der "etwas im Gebäude versteckt" sein solle.

Die Polizei teilte in ihrer Abschlussmeldung zum fast vierstündigen Einsatz mit: "Die Mitarbeiter des Unternehmens verließen schnellstmöglich die zwei Gebäude auf Höhe der B1. Nach Evakuierung aller Räumlichkeiten suchten Polizeibeamte mit Unterstützung eines Diensthundes nach verdächtigen Gegenständen in den beiden Firmenniederlassungen.

Um 13 Uhr waren die polizeilichen Durchsuchungsmaßnahmen abgeschlossen. Es wurden keine auffälligen Objekte aufgefunden. Somit konnten die Mitarbeiter des Versicherungsunternehmens an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

Die Polizei Dortmund hat die Ermittlungen aufgenommen. Den Verursacher erwartet nun ein Strafverfahren. Außerdem wird geprüft, ob ihm die Kosten des polizeilichen Einsatzes auferlegt werden können." - dpa/eB

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

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