Sprengstoffspürhunde schlagen nicht an

Aufatmen in Ahlen: Einsatz nach Bombendrohung beendet

[Update 18.11 Uhr] Ahlen - Eine Bombendrohung hat Polizei und Bevölkerung in der Ahlener Stadtmitte seit dem frühen Montagnachmittag in Atem gehalten. Inzwischen ist der Einsatz beendet, gefunden wurde nichts. Es gab große Verkehrsbehinderungen.

Die Drohung des unbekannten Anrufers von 14.45 Uhr betraf das Zeppelincarrée. Ermittler räumten das Gebäude, das Gelände wurde weitläufig abgesperrt. Experten mit Sprengstoffspürhunden waren vor Ort.

Laut Polizei hatte der unbekannte Anrufer von einer paritätischen Organisation die Zahlung eines vierstelligen Bargeldbetrags gefordert. Sollte die Forderung nicht erfüllt werden, würde auf dem Parkplatz eine Bombe explodieren.

Die Polizei forderte die Mitarbeiter der Einrichtung auf, das Gebäude zu verlassen und sperrte den Bereich großräumig ab. Zur Absuche des Parkplatzes wurden zwei Sprengstoffspürhunde hinzugezogen. Bei der Suche fanden die Diensthunde, Nitro und Nika, sowie die Einsatzkräfte keine Bombe oder andere explosive Mittel. Hinweise zu dem Täter oder seiner Motivation liegen bislang nicht vor.

Am Montagvormittag hatte eine Mitarbeiterin der Organisation bei der Polizei Anzeige erstattet. Sie erhielt  der Polizei zufolgeam Sonntag mehrere beleidigende und belästigende Anrufe sowie Nachrichten. Diese stehen teilweise im Bezug zu ihrer beruflichen Tätigkeit. Ob ein Zusammenhang zwischen den Anrufen und der Bombendrohung bestehe, sei noch unklar, heißt es.

Aktuelle Informationen finden Sie auch hier bei der "Glocke" und hier bei den WN. - WA

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

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