Tatverdächtige (15/15/21) am Dortmunder Hauptbahnhof gestellt

Trio tritt am Boden liegendem Mädchen (16) gegen den Kopf

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[Update 15.04 Uhr] Dortmund - Es müssen widerliche Szenen gewesen sein, die sich am Montagabend im Dortmunder Hauptbahnhof abgespielt haben: Zwei jeweils 15-jährige Mädchen aus Bochum und eine junge Frau aus Dortmund (21) traten hier laut Bundespolizei in Folge eines verbalen Streits mehrfach einer am Boden liegenden 16-Jährigen Dortmunderin gegen Kopf und Körper. Immerhin: Alle mutmaßlichen Täterinnen wurden gefasst und Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Laut Pressemitteilung der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin gerieten die 16-Jährige aus Dortmund und eine der 15-Jährigen aus Bochum zunächst gegen 21.15 Uhr auf einem Bahnsteig verbal aneinander.

"Im Verlaufe der lautstarken Konversation soll die Bochumerin ihrer Kontrahentin in das Gesicht geschlagen haben, woraufhin diese zu Boden ging. Am Boden liegend traten die Bochumerin und ihre beiden Begleiterinnen (15 aus Bochum und 21 aus Dortmund) der 16-Jährigen gegen Körper und Kopf, so die Angaben von Zeugen", heißt es von der Bundespolizei weiter.

Auf dem Vorplatz des Dortmunder Hauptbahnhofes hätten Bundespolizisten die drei tatverdächtigen Mädchen angetroffen und zur Wache gebracht. 

"Dort ergaben Ermittlungen, dass die 15-jährige Bochumerin zur Ingewahrsamnahme ausgeschrieben war. Weil die Mutter ihre Tochter nicht in Dortmund abholen konnte, musste sie die Nacht in einer Jugendschutzeinrichtung verbringen", so die Bundespolizei.

Gegen die drei Tatverdächtigen seien ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet worden. Worum es in dem Streit genau ging, müssten nun weitere Ermittlungen ergeben. Die vier beteiligten jungen Frauen kennen sich offensichtlich schon über einen längeren Zeitraum.

Wie Volker Stall aus der Pressestelle der Bundespolizei auf Nachfrage unserer Redaktion sagte, wurde das Opfer der körperlichen Attacke nicht schwer verletzt, erlitt offenbar ausschließlich Prellungen an Kopf und Körper. Ein Rettungswagen wurde nicht eingesetzt, möglicherweise wollte die 16-Jährige im Nachgang des Übergriffs noch mit ihren Erziehungeberechtigten einen Arzt aufsuchen.

Quelle: wa.de

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