Oberbürgermeisterin Scholz tritt in Bochum nicht an

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Die Bochumer Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz (SPD) tritt zur Wahl am 13. September nicht mehr an.

BOCHUM - Die Bochumer Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz (SPD) tritt zur Wahl am 13. September nicht mehr an. Sie habe sich nach reiflichem Nachdenken entschlossen, "nicht noch ein weiteres Mal als Oberbürgermeisterin zu kandidieren", teilte die 66-Jährige am Donnerstag mit.

Scholz ist seit 2004 Oberbürgermeisterin der Ruhrgebietsstadt. Es sei eine gute, eine intensive Zeit mit Höhen und Tiefen gewesen, erklärte sie auf der Internetseite der Stadt.

Während ihrer Zeit hatte Nokia Bochum verlassen und Opel die Autoproduktion eingestellt. Andere Firmen wie Blackberry kamen neu. Kandidaten für die Neuwahl stehen noch nicht fest.

Im September müssen zahlreiche Stadtoberhäupter in NRW neu gewählt werden. So zum Beispiel auch in Essen, Mülheim, Oberhausen, Wuppertal, Münster oder Köln.

In rund 60 Prozent der Kommunen hatten die Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte bereits im Zuge der Kommunalwahl im vergangenen Jahr gewählt worden.

Neue Amtszeit dauert bis 2020

Dort waren die Amtsinhaber freiwillig ein Jahr vor Ablauf ihrer regulären Amtszeit zurückgetreten, um den Weg für eine gemeinsame Wahl mit den Stadt- und Gemeinderäten sowie den Kreistagen frei zu machen.

In den übrigen zwölf kreisfreien Städten, elf Kreisen und 156 kreisangehörigen Gemeinden werden die Chefsessel erst im September neu besetzt.

Für alle Gewählten, ob im vergangenen oder in diesem Jahr, läuft die Amtszeit bis 2020. Ab dann werden Kommunalvertretungen und Verwaltungschefs grundsätzlich gemeinsam und für fünf Jahre bestimmt. - dpa

Quelle: wa.de

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