Bochumer Opelaner wollen nicht weichen

BOCHUM - Ehemalige Opel-Beschäftigten aus Bochum wollen im Kampf um ihre Jobs vor Gericht durch alle Instanzen gehen und lehnen auch einen Wechsel zu Opel-Fabriken in Rüsselsheim oder Eisenach ab. Das wurde am Dienstag bei einer Serie von Güteterminen beim Bochumer Arbeitsgericht deutlich.

"Ich will doch nicht in Rüsselsheim oder Eisenach versauern", sagte ein Kläger. Er fürchte, als Jobpendler über die große Distanz seine Familie zu verlieren.

 Der Autobauer hatte 39 Bochumer Beschäftigten, die nicht in die Transfergesellschaft wechseln wollten, eine sogenannte Änderungskündigung geschickt. Das heißt, dass ihnen der Wechsel an einen anderen Opel-Standort offensteht. Opel hatte das Ruhrgebiets-Werk mit zuletzt rund 3300 Beschäftigten zum Jahresende wegen Überkapazitäten geschlossen. - dpa

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

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