Bobbahn-Drama: Verletzte wollen erstmal schweigen

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HAMM/WINTERBERG - Die beiden auf der Winterberger Bobbahn am 3. Januar 2015 schwer verletzten Männer aus Bockum sind sechs Tage nach dem dramatischen Vorfall vernehmungsfähig. Sie wollen den Behörden jedoch bis auf weiteres keine Informationen geben.

Nach Angaben von Ludger Rath, Sprecher der Polizei Hochsauerlandkreis, wollen die 26 und 29 Jahre alten Männer vor einer Aussage zunächst professionelle Rechtsberatung in Anspruch nehmen. Dieser Schritt soll wohl helfen, ihre persönlichen Interessen zu wahren. Laut Rath sind die jungen Männer auf dem Weg der Genesung.

Ihr 25-jähriger Freund war gestorben, nachdem er auf einem Kinderbob die Profi-Bobbahn hinuntergerast war und nach der letzten Kurve mit einem dort abgestellten Mini-Traktor mit angehängtem Schleifgerät zusammen geprallt war. Die beiden Schwerverletzten hatten ebenfalls mit einem Kinderbob und einem Po-Rutscher die riskante Abfahrt absolviert, bevor sie in das Hindernis prallten. - dfb/WA

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Quelle: wa.de

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