Blutiger Streit auf Straße: Ermittler prüfen Notwehr-Aussage

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Meckenheim - Nach einem tödlichen Streit auf einer Straße in Meckenheim bei Bonn prüfen die Ermittler, ob der Tatverdächtige wirklich in Notwehr mit einem Messer zustach.

Der 18-Jährige hat zugegeben, am Samstagabend auf sein 45 Jahre altes Opfer eingestochen zu haben. Er will aber aus Notwehr gehandelt haben.

"Der Beschuldigte sagt, er habe Todesangst gehabt", sagte der Bonner Oberstaatsanwalt Robin Faßbender am Montag. "Bis jetzt haben wir aber keine tragfähigen Hinweise darauf, dass seine Version unzutreffend sein könnte." Man werde aber etwa noch einmal auf den Bruder des Getöteten mit Fragen zugehen.

Der Streit war in der Nacht zu Samstag eskaliert. Der 18-Jährige soll mit seinem Auto eine Straße entlang gefahren sein, als vor ihm ein Brüderpaar auftauchte. Nach eigenen Angaben bat er sie, von der Straße zu gehen.

Als er schließlich vorbeifuhr, habe er eine Erschütterung am Wagen bemerkt und sei ausgestiegen. Einer der beiden Brüder habe ihn dann massiv attackiert - und er habe daraufhin mit einem Messer zugestochen. Das Opfer wurde später von einem Passanten leblos auf der Straße gefunden. - dpa

Quelle: wa.de

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