Blutiger Denkzettel: Siebeneinhalb Jahre Haft

BOCHUM - Nach einer blutigen Abrechnung unter Ex-Geschäftspartnern ist ein 41-jähriger Mann am Donnerstag in Bochum zu 7,5 Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte im Oktober 2012 fünfmal auf einen 34-jährigen Hertener geschossen.

Seit dem Vorfall sitzt das Opfer im Rollstuhl. Die Schüsse bezeichnete der 41-Jährige als Denkzettel. "Er hat mich behandelt, wie ein Nichts", sagte er im Prozess vor dem Bochumer Schwurgericht über sein Opfer. Unmittelbar vor der Tat sei er erneut gedemütigt worden. Da sei er wütend geworden. Gestritten wurde vor allem um Geld.

Der Angeklagte hatte aus 40 Zentimetern auf Beine und Gesäß seines Opfers gefeuert. "Wer so schießt, der will sein Opfer zum Krüppel schießen", sagte Richter Josef Große Feldhaus. Das Urteil lautet auf gefährliche Körperverletzung. Ursprünglich war ein Mordversuch angeklagt. - dpa

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

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