Radarfalle an der A2

Bielefelder Blitzer bleibt auch 2014 "Wirtschaftswunder"

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BIELEFELD - Die als "erfolgreichste Radarfalle Deutschlands" bekannt gewordene Geschwindigkeitskontrolle auf der A2 bei Bielefeld hat im Jahr 2014 laut mehr als 100.000 Temposünder erwischt.

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Wie die Stadt Bielefeld mitteilt, wurden 2014 insgesamt 119.494 Autofahrer am sogenannten Bielefelder Berg geblitzt. Damit verbunden sind Bußgeldeinnahmen in Höhe von 6,87 Millionen Euro.

Die Radarfalle an der A2 in Höhe Bielefeld-Lämershagen wurde im Dezember 2008 aufgebaut, um an einer Rechtskurve mit Gefälle für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen. Bereits nach einem Jahr hatte die Anlage rund 250.000 mal geblitzt und damit 9,9 Millionen Euro in die Bielefelder Stadtkasse gespült. Zu Spitzenzeiten waren 29 Mitarbeiter mit den Bußgeldverfahren beschäftigt.

Die Pressestelle der Stadt Bielefeld führt die häufigen Geschwindigkeitsverstöße unter anderem darauf zurück, dass die A2 bei Bielefeld keine klassische Strecke für Berufspendler ist. Vielmehr werde der Abschnitt als Transitstrecke in Richtung Osten von vielen Fahrern genutzt, die die örtlichen Gegebenheiten nicht gut kennen. - wh

Quelle: wa.de

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