Blaulicht-Meldungen aus NRW in Kürze

Überfall auf Geschwisterpaar in Münster - Pistolenschüsse in Ahlen

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Münster/Warendorf - Der Überfall auf ein Geschwisterpaar (16/20) in Münster und Pistolenschüsse auf offener Straße in Ahlen halten die Polizei aktuell auf Trab. Wir fassen nachfolgend aktuelle Blaulicht-Meldungen aus NRW hier zusammen.

Münster: Zwei Unbekannte haben am Dienstagmorgen gegen 11 Uhr ein Geschwisterpaar in dessen Wohnung überfallen, das 16-jährige Mädchen und deren Bruder (20) leicht verletzt. Die maskierten Täter seien laut Polizei auf unbekannte Weise in die Wohnung eingedrungen und hätten ihre Opfer unvermittelt mit Pfefferspray attackiert.

"Die Unbekannten zwangen die Geschwister, sich bäuchlings auf ein Sofa zu legen, fesselten sie mit Schals an Händen und Füßen und warfen Decken über sie. Anschließend durchsuchten die beiden Männer die Wohnung nach Wertgegenständen und flüchteten mit Schmuck. Das Räuber-Duo trug dunkle Bekleidung und schwarze Jogginghosen, Beide sind etwa 1,80 bis 1,90 Meter groß", so die Polizei Münster

Ahlen: Am Mittwochmorgen um 9.33 Uhr nahm die Polizei Warendorf einen 27-jährigen Ahlener vorläufig fest. Zeugen hatten die Polizei informiert. Sie hätten zuvor beobachtet, wie der junge Mann mehrfach mit einer Pistole in die Luft geschossen habe und dann geflüchtet sei. Im Rahmen einer Fahndung wurde der Mann festgenommen. 

Bei der Durchsuchung der Person hätten die Einsatzkräfte eine Schreckschusswaffe gefunden und sichergestellt. Der 27-Jährige, der den erforderlichen Kleinen Waffenschein nicht besitze, sei nach seiner Vernehmung entlassen worden. "Die Beamten leiteten gegen den jungen Ahlener ein Strafverfahren ein", so die Polizei.

Münster: Ein 44-jähriger Kleinlaster-Fahrer fuhr - wie die Polizei erst am Mittwochnachmittag mitteilte - bereits am Montagmorgen nahezu ungebremst auf einen Sattelzug am Stauende der A30 auf und wurde schwer verletzt.

Der 44-jährige Mann aus Polen war auf der rechten Fahrspur in Richtung Niederlande unterwegs. Ein 47-jähriger Sattelzugfahrer musste vor dem Kleinlaster verkehrsbedingt abbremsen. Der 44-Jährige bemerkte das Bremsmanöver zu spät und fuhr auf den Anhänger auf.

Durch den Zusammenstoß wurde der Kleinlastwagenfahrer schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 25.000 Euro.

Aachen: Die Ermittlungen zum Tod der an einem Kopfschuss gestorbenen Frau in Aachen haben bislang keine Klarheit gebracht. Das machte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Mittwoch deutlich. Die 29-jährige Frau war am Wochenende mit der Schussverletzung im Kopf ins Krankenhaus gebracht worden und in der Nacht zum Dienstag gestorben. 

Ihr 42-jähriger Lebensgefährte sitzt als Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Er hat nach Angaben der Ermittler aber ausgesagt, die Frau habe sich in der gemeinsamen Wohnung selbst das Leben genommen. Der Ablauf der Ereignisse lasse sich durch die Ergebnisse der Obduktion jedoch nicht nachvollziehen, erläuterte Staatsanwältin Katja Schlenkermann-Pitts. Zur Klärung müssten noch weitere Untersuchungen stattfinden.

Dinslaken: Auf offener Straße ist ein 51-Jähriger in Dinslaken am Niederrhein niedergestochen und schwer verletzt worden. Ein 27 Jahre alter Tatverdächtiger sei auf der Flucht, teilte die Polizei am Mittwochmorgen mit. Eine Mordkommission habe nach der Messerattacke am Dienstagabend die Ermittlungen übernommen. Die Behörden gehen von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Weitere Details nannte die Polizei zunächst nicht. - eB/dpa

Quelle: wa.de

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