Bielefelder Brandstifter waren bei der Freiwilligen Feuerwehr

BIELEFELD - Zwei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sollen einen Großbrand in einem Entsorgungsunternehmen in Bielefeld vorsätzlich gelegt haben.

Gegen das Inferno aus Hunderten Tonnen brennendem Kunststoffmüll hatten Ende Mai mehr als 250 Feuerwehrleute einen Tag lang kämpfen müssen. Zwei der Einsatzkräfte waren verletzt worden.

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Nach zwei Monaten Ermittlungen habe man drei Männer im Alter von 22, 23 und 24 Jahren überführt, teilte eine Polizeisprecherin am Freitag mit. "Von den drei Festgenommenen zeigten sich der 22-Jährige und der 23-Jährige geständig. Sie räumten ein, zu dritt gemeinschaftlich das Feuer in dem Entsorgungsunternehmen gelegt zu haben." Die beiden Jüngeren seien Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Bielefeld.

Mindestens ein weiteres Feuer geht laut den Aussagen auf das Konto des Trios. "Der 24-Jährige legte kein Geständnis ab", erklärte die Sprecherin. "Der 22-Jährige und der 24-Jährige sind Brüder. Gegen die beiden Brüder wurde Untersuchungshaft wegen Brandstiftung angeordnet." Da sich der 23-Jährige sehr kooperativ zeigte, ließ ihn die Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß. Alle drei Männer seien bereits polizeilich in Erscheinung getreten, erläuterte die Sprecherin. "Gegen den 23-Jährigen und den 24-Jährigen wurde bereits wegen Brandstiftung ermittelt. Es erfolgten aber keine Verurteilungen." - lnw

Quelle: wa.de

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