Großfahndung bei Kleve [Update 18.37 Uhr]

Bewaffnete Frau befreit Straftäter bei Arztbesuch

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Kleve/Goch - In Kleve befreite eine bewaffnete Frau am Donnerstag einen Psychiatrie-Patienten. Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach den beiden. Sie sind wahrscheinlich bewaffnet.

Die Polizei und Staatsanwaltschaft teilt mittlerweile mit, dass es sich bei dem 27-jährigen flüchtigen Mann um Sirat Ates handelt. Er ist bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten und könnte bewffnet sein, heißt es weiter.

Bie der Frau, die ihn befreit hat, handelt es sich nach bisherigen ermittlungen um die 22-jährige Nadia Lohja, sie ist eine ehemalige Mittäterin.

Die Befreiung schildert die Polizei wie folgt:

"Gegen 12.30 Uhr ist Sirat Ates aus der LVR-Klinik in Bedburg-Hau zu einem Arzt in Kleve gebracht worden. Vor der Arztpraxis kam eine Frau, nach bisherigen Erkenntnissen Nadia Lohja, hinzu und bedrohte die begleitenden Mitarbeiter der LVR-Klinik mit einer Schusswaffe. Sie zwang die Begleiter zur Lösung der Handschellen.

Anschließend raubten die beiden Tatverdächtigen unter Vorhalt einer Schusswaffe einen VW Golf, der an der Hassumer Straße in Goch bei der Flucht verunglückte. Umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen unter Einsatz insbesondere von Hubschraubern, Suchhunden, auswärtigen Polizeikräften und der Bundespolizei verliefen bisher negativ."

Der flüchtige Sirat Ates trug bei der Flucht eine dunkelblaue Jeans, ein blaukariertes Hemd mit roten Innenkragen. Er ist 170 Zentimeter groß, schlank und hat kurze dunkle Haare und einen Dreitagebart. Zudem träg er dunkle Lederschuhe und hat keine Jacke bei sich.

Nadia Lohja ist ungefähr 164 Zentimeter groß, schlank und hat mittellanges, rötliches Haar. Sie trägt eine Jeanshose und -weste und hat eine eine Umhängetasche bei sich.

Die Polizei fragt: Hat jemand die Täterin und den Flüchtigen  beobachtet? Kann jemand Hinweise auf den Verbleib der Personen geben?

Aufgrund der anzunehmenden Bewaffnung der beiden Gesuchten bittet die Polizei dringend, nicht an die Personen heranzu treten, sondern die Polizei umgehend unter 110 zu informieren.

 

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Quelle: wa.de

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