Besten Freund niedergestochen: Haftstrafe für Schüler

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Statue Justitia - Weniger Verfahren vor Gerichten

Krefeld - Ein 18 Jahre alter Schüler muss wegen versuchten Mordes an seinem einstmals besten Freund in Haft.

Das Landgericht Krefeld verurteilte den Angeklagten zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren. Er hatte vor Gericht gestanden, den 17-Jährigen mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich verletzt zu haben.

Er hatte seinen Freund, den er zuvor zum Übernachten eingeladen hatte, am 19. Juni in Krefeld abgepasst, mit Reizgas und dem Messer angegriffen. Das Motiv blieb unklar. Den unvermittelten Angriff von hinten wertete das Gericht als heimtückisch. D

er 18-Jährige hatte über seinen Verteidiger erklärt, er habe sich von dem Jüngeren gedemütigt gefühlt und sei mehrfach beleidigt worden. Der 17-Jährige wurde schwer verletzt, hat aber keine gravierenden Folgen zu beklagen. Dem nach Jugendstrafrecht verurteilten 18-Jährigen hielt das Gericht zugute, dass er Reue zeigte und bislang völlig unbescholten sei. - dpa

Quelle: wa.de

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